<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810</id><updated>2011-10-21T21:08:10.122+02:00</updated><category term='sinn'/><category term='Gedichte'/><category term='See'/><category term='Trennung'/><category term='Bahnhof'/><category term='Literatur'/><category term='Essen'/><category term='Metzgerei'/><category term='Tanz'/><category term='Liebe Trennung'/><category term='Nordsee'/><category term='hass'/><category term='Liebe'/><category term='Leben Verliebtsein'/><category term='Film'/><category term='love is a battlefield'/><category term='Entscheidung'/><category term='Lizzy'/><category term='Blues'/><category term='Küste'/><category term='meer'/><category term='Friesland'/><category term='Lyrik Gedichte'/><category term='Janis Joplin'/><category term='Euphorie'/><category term='regeln'/><category term='Rock'/><category term='HvidLiljer'/><category term='Borderline'/><category term='Musik'/><category term='schwimmunterricht'/><category term='Lyrik'/><category term='Strand'/><category term='Kindheit'/><category term='Bild'/><category term='Carolinensiel'/><category term='Wangerooge'/><category term='schwimmen'/><category term='Winter'/><category term='Dezember'/><category term='revolte'/><category term='Leben'/><category term='Komisch'/><category term='Unsinn'/><category term='Photographie'/><category term='Erinnerung'/><category term='Herzschrittmacher'/><category term='Fleisch'/><category term='Ostfriesland'/><category term='verständnis'/><category term='Schmerz'/><title type='text'>naseweiß &amp; mondgebräunt</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Naseweiß und Mondgebräunt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09473498210329263617</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-ihOlfbXLamI/TlqvOnuzZxI/AAAAAAAAALY/K_1IIk2rY30/s220/224311_174369999284680_100001350428332_396407_6608044_n.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>63</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-8174672133368569876</id><published>2011-10-19T11:16:00.007+02:00</published><updated>2011-10-20T01:32:59.907+02:00</updated><title type='text'>la phase de rêve</title><content type='html'>&lt;object width="250" height="40"&gt;&lt;param name="movie" value="http://grooveshark.com/songWidget.swf" /&gt;&lt;param name="wmode" value="window" /&gt;&lt;param name="allowScriptAccess" value="always" /&gt;&lt;param name="flashvars" value="hostname=cowbell.grooveshark.com&amp;songIDs=30479509&amp;style=wood&amp;p=0" /&gt;&lt;embed src="http://grooveshark.com/songWidget.swf" type="application/x-shockwave-flash" width="250" height="40" flashvars="hostname=cowbell.grooveshark.com&amp;songIDs=30479509&amp;style=wood&amp;p=0" allowScriptAccess="always" wmode="window" /&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-bu7k9OYWWIE/Tp6eox5qmgI/AAAAAAAAAL4/xbeL7wWPMcY/s1600/3262160575_dbbd5828bb_b.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 132px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-bu7k9OYWWIE/Tp6eox5qmgI/AAAAAAAAAL4/xbeL7wWPMcY/s200/3262160575_dbbd5828bb_b.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5665139804705823234" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ich stelle mir vor, mit dir zu schlafen. Ich weiß nicht, wie oft ich in der Nacht erwache, nur um an dich zu denken. Ich habe aufgegeben mitzuzählen. Seit ich weiß, dass es dich gibt, kann ich nicht mehr mit meinem Kopf rechnen und die Null in meiner Brust bildet die Umlaufbahn deines Mittelpunkts. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Un cercle vicieux.&lt;/span&gt; Ich liege im  Übergang zum Wachzustand, der für einen glücklichen Moment die Brücke über die Distanz unserer Herzen schlägt, schlage voller Erwartung die Augen auf, doch du bist fort und ich taste nach Händen, die keine Abdrücke hinterlassen. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Tu es&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; une douleur fantôme&lt;/span&gt;. Vor meinem Fenster kann ich den Mond sehen. Es ist das Einzige, was wir beide, getrennt voneinander, gemeinsam sehen können. Ich kratze ihm meine Blicke in die Haut , wie ein Träumer, den sein Traum verlassen hat und hoffe, dass du aufblickst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Lizzy&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-8174672133368569876?l=mondgebraeunt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/8174672133368569876/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=8174672133368569876' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/8174672133368569876'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/8174672133368569876'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2011/10/la-phase-de-reve.html' title='la phase de rêve'/><author><name>Naseweiß und Mondgebräunt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09473498210329263617</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-ihOlfbXLamI/TlqvOnuzZxI/AAAAAAAAALY/K_1IIk2rY30/s220/224311_174369999284680_100001350428332_396407_6608044_n.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-bu7k9OYWWIE/Tp6eox5qmgI/AAAAAAAAAL4/xbeL7wWPMcY/s72-c/3262160575_dbbd5828bb_b.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-6682462646101529996</id><published>2011-10-17T17:21:00.014+02:00</published><updated>2011-10-19T12:04:15.490+02:00</updated><title type='text'>Als ich vom Tod...</title><content type='html'>"... Hitlers erfuhr, war es eine dieser Nachrichten, die man mit einer Mischung aus Bezuglosigkeit und Unberührtheit aufnimmt. -Hast Du schon gehört? Hitler ist tot.- Hitler ist tot, in Ordnung. - ich nahm diese Nachricht hin, so wie man es hinnimmt, wenn ein Mensch gestorben ist, zu dem man keinerlei Bindungen hatte. Doch fühlte ich mich zum ersten Male seit den letzten Jahren, wieder frei. Als deutscher Kriegsgefangener unter dem 'Feinde', doch ich fühlte mich befreit."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Waren die Worte meines Urgroßvaters, laut meines Großvaters. Ich nahm diese Worte in mich auf, ohne wirklich zu begreifen, was sie bedeuteten, oder welche erschütternde Wahrheit sie beherbergten. Sich freier fühlen zu können, umgeben vom allgegenwärtigen, willkürlichen Tod, dem Hass, umgeben von Feinden, in Gefangenschaft und ohne Gewissheit, als unter dem Regime eines einzigen Mannes. Das soetwas möglich sein konnte erscheint mir befremdlich und ich werde es niemals nachvollziehen können, ich hoffe, es niemals nachvollziehen zu müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Großmutter sagte einmal , der Mensch sei wie ein Schwamm, der alles in sich aufsaugt, die guten Dinge leider meist doch weniger als die schlechten Dinge, Überzeugungen oder Ansichten und Wasser allein reiche nicht aus, ihn reinzuwaschen. Was die guten Überzeugungen anginge, die Angst vor dem Schlechten würde es schon besorgen. Nur wenige zumindest, trotzen der Angst und bewahren sich ein gutes Herz. Es ist bewundernswert, wieviel Mut solche Menschen aufbringen, wieviel Verzicht und Aufopferung für das Richtige, selbst mit dem Tod auf den Versen. Und es ist bedauernswert zu sehen, wie der Mensch trotz besseren Wissens genauso eine tödliche Gefahr für seine Mitmenschen, Familie, Freunde und letztlich für sich selbst darstellen kann. Es ist erschütternd zu sehen, dass wir so wenig Respekt für das Leben aufbringen können, ohne welches wir schlichtweg nicht existieren würden und damit alles Erlebte, Schöne, Reizvolle, jedes Gefühl, jeder Moment des Glücks, jeglicher Sinn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Mensch ist nicht von Grund auf schlecht, doch es scheint, als täte er nicht wenig, um jegliches, positives Gefühl in ihm im Keim zu ersticken, da es schwieriger ist Mitgefühl zu bekennen, in einer Welt, in der sich jeder selbst der Nächste ist und in der man zu schnell in die Schußlinie gerät. Als würde der Mensch sich selbst sowenig lieben, dass er nicht in der Lage ist, andere zu lieben. Oder er liebt sich selbst so sehr, dass keine Liebe für die Anderen übrig bleibt- Liebe als Pseudonym.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt wenige Menschen, die trotz aller Fehler ehrbar sind, dem Schlechten trotzen und damit etwas zum Positiven verändern. Es sind mehr, als man denken könnte, doch es herrscht keine Waffengleicheit in einem Krieg. Dennoch kommt es auf jeden Einzelnen von ihnen an. Mein Großvater sagte, Ehrbarkeit bedeutet, sich für die Schwachen einzusetzen, nicht sie niederzutrampeln. Das bedeutet wahre Größe, mein Schatz, wer nach einem schwierigen Weg das Ziel erreicht ist stolzer, als jemand, der nie versucht hat, es zu erreichen. Und ist stolzer, als jemand, dem alles in den Schoß fällt. Darin besteht wahres Können. Ja, man muss Mensch sein &lt;span style="font-style: italic;"&gt;können&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist traurig, in welchem Zustand sich die Welt befindet. Es macht krank zu sehen, mit welcher Mißachtung wir an Andere herantreten, selbst dann, wenn wir sie nicht kennen. Es ist beschreibend für uns: Was wir nicht kennen, akzeptieren wir nicht, was fremd ist, verachten wir, wir fürchten uns vor Unbekanntem, denn wir fürchten uns vor uns selbst. Wie kann es sonst möglich sein, dass wir uns gegenseitig angreifen, attackieren, umbringen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mensch zu sein ist ein Privileg, sagt man. Doch bei genauerer Betrachtung beinhaltet es nicht viel anderes als Hass, Grausamkeit und Unwissen. Fügt jemand einem anderen Lebewesen Gewalt zu, dann sagen wir, es sei 'unmenschlich'. Doch in unserer traurigen Realität machen genau diese Dinge die "Menschlichkeit" aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich werde niemals verstehen, was es bedeutet, wenn für Liebe kein Platz da ist. Ich möchte mich niemals in Gefangenschaft frei fühlen müssen, weil es keine besseren Optionen gibt. Besser man geht mit offenem Herzen durch's Leben, denn ohne Liebe ist es nichts wert, aber ich bin auch nur ein Mensch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Lizzy&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-6682462646101529996?l=mondgebraeunt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/6682462646101529996/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=6682462646101529996' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/6682462646101529996'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/6682462646101529996'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2011/10/als-ich-vom-tod.html' title='Als ich vom Tod...'/><author><name>Naseweiß und Mondgebräunt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09473498210329263617</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-ihOlfbXLamI/TlqvOnuzZxI/AAAAAAAAALY/K_1IIk2rY30/s220/224311_174369999284680_100001350428332_396407_6608044_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-541848648082569769</id><published>2011-09-13T05:36:00.001+02:00</published><updated>2011-09-13T05:36:38.159+02:00</updated><title type='text'>Daniel</title><content type='html'>Daniel war in seiner Klasse durchaus beliebt. Manche fanden es hin und wieder komisch mit ihm zusammen zu sein, aber sie wussten nicht genau, warum. Er hatte wirklich gute Noten, war humorvoll, aufmerksam und fiel sehr selten negativ auf. Seinem großen Bruder und seiner kleinen Schwester gefiel es, Zeit mit ihm zu verbringen, und ihm gefiel es auch. Auch er liebte seine Familie; den Vater und seine Tante, die bei ihnen wohnte. Doch auch, wenn niemand mit dem Finger darauf zeigen konnte, merkten alle, dass etwas an ihm grundlegend anders war.&lt;br /&gt;Im Internat war man selten allein, das war ein Problem. Daniel brauchte Ruhe. Oder besser gesagt: er brauchte Abstand. Er hatte nie das Problem zuviel von sich zu geben, sondern zu wenig. Daniel war ein Schwindler, er stahl Gedanken.&lt;br /&gt;Es fing an, als er klein war. Das glaubte er zumindest, da er sich nicht an andere Zeiten erinnerte. Man war damals schon verblüfft, wie schnell er Lösungen parat hatte, wie schnell er manches lernte. Er kannte es nicht anders, daher wunderte er sich selbst nicht darüber. Es geschah auch immer unterbewusst, und er stahl nur die guten Gedanken. Unnütze, falsche oder unpraktische fanden nicht den Weg zu ihm. Das Opfer merkte auch nichts davon, da die Gedanken bei ihm nicht durchbrechen konnten. Kopieren und sofort löschen.&lt;br /&gt;Seine Mutter hatte wohl etwas geahnt. Da sie selbst eine ähnliche Gabe besaß, war sie sensitiv dafür. Er sah sie zuletzt als er 9 war; 2 Tage bevor seine Schwester operiert wurde. Es war ein sehr komplizierter, wichtiger und vor allem teurer Eingriff, den sie selbst zahlen mussten. Er sah, wie seine Mutter in die Küche kam, seinen Vater küsste und lange festhielt. Sah, wie sie mit feuchten Augen zu ihm kam, auch ihn fest an sich drückte – noch fester als seinen Vater – ihn auf die Stirn küsste und ihm sagte, dass sie ihn liebte. Sah, wie sie weg ging. Und hörte, wie sie weinte. Das war das erste Mal, dass er absolut keine Ahnung hatte, was gerade passierte; er erhielt keine Antwort von seiner Mutter. Und von da an auch nie wieder auch nur ein Zeichen von ihr.&lt;br /&gt;Daniel liebte seine Schwester sehr. Er konnte mit ihr spielen und lachen. Sie brachte ihn dazu, nicht zu denken. Und, wie auch seine Mutter, konnte sie ihn trösten, und er sie.&lt;br /&gt;Er beendete die Schule und machte seine Lehre. Durch seine Fähigkeit musste er viel weniger investieren. Doch umso älter er wurde, umso größer wurden die Zweifel. Wo hörte er auf, wo fingen die anderen an? Was war seines, und was nicht? Es begrub ihn und er fing an an sich zu zweifeln. Er beschloss, abgeschieden zu wohnen. Von allen wegrennen um jemanden zu finden. Doch das Grau blieb Grau nimmt man etwas davon weg. So musste er versuchen über die Zeit sich selbst zu finden. Wirklich arbeiten musste er nicht; ein Vorteil, wenn man immer das Richtige weiß.&lt;br /&gt;Seine Schwester besuchte ihn oft, seine Freundin nicht mehr. Seine Schwester wurde bald erwachsen und ähnelte ihrer Mutter immer mehr. Er musste ihr manchmal von ihr erzählen. Vor allem von dem Tag, an dem sie weg ging. Er erzählte ihr auch, dass ihre Mutter das Geld für die Operation an diesem Tage bezahlte. Er redete darüber, dass er seine Mutter auch dafür liebte, dass sie ihn immer überraschen konnte; als Einzige.&lt;br /&gt;Er sah sie lange Zeit an. „Daniel, was ist“? – „Es ist nur so komisch, wie Du Mama immer ähnlicher wirst“. Sie fing an zu weinen und er nahm sie in seine Arme. Nach einer Weile löste sie sich von ihm, küsste ihn auf die Stirn, sah ihn ernst, aber liebevoll an. „Keine Angst, meine kriegst du auch nicht“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;von Angelus&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-541848648082569769?l=mondgebraeunt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/541848648082569769/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=541848648082569769' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/541848648082569769'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/541848648082569769'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2011/09/daniel.html' title='Daniel'/><author><name>Angelus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04748794667498371510</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_IPS0I1pmu4E/SKT5gZGyE1I/AAAAAAAAAAM/IEHqWpkyu6E/S220/Kopie+(2)+von+IMG_2307.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-9151419365095282940</id><published>2011-08-28T20:07:00.000+02:00</published><updated>2011-08-28T20:08:14.476+02:00</updated><title type='text'>Sturzflug</title><content type='html'>&lt;span dir="ltr" lang="de"&gt;Wir taten etwas, von dem wir nicht wussten, was es war,&lt;br /&gt;es brachte uns an Orte, die nicht vorhersehbar waren.&lt;br /&gt;Ein unbekanntes Flugobjekt ohne Landeerlaubnis,&lt;br /&gt;dass zuviel Staub aufwirbelte, stürzte blind in meinen Kopf.&lt;br /&gt;Nun liegt es dort, mit kreisenden Rotorblättern und zerstückelt meine Gedanken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Für M.Sz.) -Lizzy&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-9151419365095282940?l=mondgebraeunt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/9151419365095282940/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=9151419365095282940' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/9151419365095282940'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/9151419365095282940'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2011/08/sturzflug_28.html' title='Sturzflug'/><author><name>Naseweiß und Mondgebräunt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09473498210329263617</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-ihOlfbXLamI/TlqvOnuzZxI/AAAAAAAAALY/K_1IIk2rY30/s220/224311_174369999284680_100001350428332_396407_6608044_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-5443952926880663282</id><published>2011-08-28T20:04:00.006+02:00</published><updated>2011-08-30T23:26:26.635+02:00</updated><title type='text'>Josefine und der Goldschatz</title><content type='html'>&lt;iframe src="http://player.vimeo.com/video/28373349?title=0&amp;amp;byline=0&amp;amp;portrait=0&amp;amp;autoplay=1" width="398" height="299" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/hvidliljer/6089331261/" title="Illustration &amp;quot;Josefine &amp;amp; der Goldschatz&amp;quot; von HvidLiljer bei Flickr"&gt;&lt;img src="http://farm7.static.flickr.com/6067/6089331261_35efab13fe_m.jpg" width="240" height="180" align="left" alt="Illustration &amp;quot;Josefine &amp;amp; der Goldschatz&amp;quot;"&gt;&lt;/a&gt;„Klar zum Entern“ rief sie, „los, Bootsmann Lennard, stürmen sie den  feindlichen Kreuzer!“ Josefine warf ihrem ersten Maat einen finstren  Blick zu. „Entweder, du kaperst SOFORT dieses Schiff, oder ich mach dich  zum Schiffskoch“. Lennard wollte nicht. Er wollte nicht einmal etwas  erwidern. „Lennard, wenn du mir nicht mutig zur Seite stehst, werden wir  dieses Schiff nie einnehmen können“. Doch Lennard schaute nur.&lt;br /&gt;Josefine, das 5jährige Mädchen mit den Erdbeerhaaren, schaute ihren  Kater mit einer Mischung aus Traurigkeit und Verzweiflung an. Der begann  nur sich hoch oben im Baum die Pfoten zu lecken. Der Baum, ein alter  Pflaumenbaum, war ihr mächtiges Schiff. Die gesamte See bebte unter  ihrem Schlachtruf. Das Meer, bestehend aus einem großen Garten im Rasen,  schäumte, wenn sie die Segel (ein Laken) setzte.&lt;br /&gt;Es war das bereits 173. Mal, dass Lennard – einst stolzer 2. Kapitän –  den Befehl zum Entern des Birnenbaumes verweigerte. Sie aber wollte an  den Schatz. Sie wollte die dicken Goldklumpen, die unter Deck überall  herumlagen. Der Rest ihrer Besatzung taugte leider noch weniger als  dieser schwarze Kater, der nur dann Initiative zeigte, wenn es darum  ging seine eigene Haut zu retten. Ihre Männer hingen nur unter Deck  herum, in ihren Hängematten. Sie saß ganz oben im Baum, überblickte  alles und schmiedete Pläne, ihr Machtgebiet zu erweitern. Der mehrfach  degradierte Lennard war mit oben. So wenig Hilfe er auch war, musste er  doch immer wissen, was vor sich geht.&lt;br /&gt;„Bootsmann, wir müssen eine List anwenden. Wir müssen den Feind  überraschen; ihn bei seinen Socken packen. Doch erst einmal müssen wir  uns um Verpflegung kümmern“ befahl sie und kletterte vom Schiff hinab,  Lennard auf der Schulter. Unten angekommen befestigte sie noch den  Anker, ein Seil mit einem Findling, im Boden. Sie rannte ins Haus und  wollte den Kühlschrank plündern, als ihr Vater rief, dass es jetzt  sowieso Mittag gäbe. Josefine saß zappelig am Tisch, aß, und gab ihrem  Untergebenen unterm Tisch heimlich ab. Sie nahm noch etwas mehr mit, in  Folie verpackt, damit sie unterwegs auf ihren Reisen genug Proviant  hatte. An diesem Tage konnte sie nicht mehr viel tun, außer Schatzkarten  zu studieren.&lt;br /&gt;Als es anfing dunkel zu werden, rief man sie in ihr Zimmer, das einen  Totenkopf auf der Tür hatte, der grimmig drein schaute und von ihr  gemalt war. Eine Ewigkeit überlegte sie hin und her, was sie unternehmen  konnte um an ihren Schatz zu kommen. Ohne eine gute Idee schlief sie  darüber ein. Am nächsten Morgen war es windig – ein guter Tag zum  Segeln.&lt;br /&gt;Sie kletterte an Deck, holte den Anker ein, setzte Segel und schaute in  den Horizont; mit einem Papprohr als Fernglas. Es war kein anderes  Schiff in Sichtweite, doch sie hatte heute ein gutes Gefühl – im Schlafe  hatte sie einen Plan geschmiedet. Für viele Stunden fuhr Josefine über  die See, spürte Wind im Haar und hielt Ausschau. Gerade, als es begann  stürmisch zu werden, konnte sie in großer Entfernung ein großes Schiff  ausmachen. Es machte ihr allmählich Probleme sich oben zu halten, als  sie bemerkte, dass das Schiff dort ihr ewiger Rivale war. „Na warte  Freundchen, heute bist du fällig, heute wird dein Gold MIR gehören“.&lt;br /&gt;Sie rief ihre Besatzung nach oben, doch niemand rührte sich; sie ließen  sich wie immer vom Wind im Schlaf wiegen. „Lennard, an meine Seite,  jetzt“ rief sie und suchte ihn, doch er lag unterhalb auf einem Ast,  döste vor sich hin und öffnete nur schlaftrunken ein Auge. „Wenn ich in  meinem Gold bade, wirst DU vor einem Kriegsgericht stehen, wart´s nur  ab“! Aber auch Josefine legte sich auf einen Ast und schloss die Augen.  Im Gegensatz zum einstigen, stolzen 2. Kapitän aber, ließ sie den  Frachter nicht aus den Augen, hielt mit nervösen Fingern ihre Enterwaffe  fest und wartete auf den richtigen Augenblick. Das fremde Schiff kam  näher und näher, ihre Finger griffen fester und fester, der Sturm wurde  stärker und stärker. Gerade, als der Frachter wieder begann vorbei zu  ziehen, sprang sie auf, das Seil in den Händen, und rief „Klar zum  Entern“! Schwang das Seil über ihrem Kopf, sah, wie das andere Schiff  begann zu zittern, und warf das Seil dem Feinde entgegen. Sie verfehlte  und warf erneut. Es blieb stecken, kam aber wieder zurück, als sie fest  daran zog. Beim dritten Versuch erwischte sie einen sehr dicken Ast,  ganz dicht am Stamm.&lt;br /&gt;„Mannschaft, Lennard, ENTERT“! Wie zu erwarten war: die Mannschaft  schaukelte im Wind, Lennard schaute nur. Das Seil an beiden Seiten fest  vertäut, legte sie sich darauf und begann zu klettern. Etwa bei der  Hälfte des Weges hing es durch und wurde von einem Windstoß erwischt.  Josefine wackelte und drehte sich, konnte sich aber noch daran fest  halten. Lennard, der die Szene interessiert betrachtete, kam an Deck und  lief über´s Seil. Als er bei ihr ankam, maunzte er und leckte ihr  einmal über die Stirn. Josefine, angestachelt davon, dass der Verräter  sich vor ihr das Gold unter die Krallen reißen könne, zog sich etwas  nach oben und hangelte sich auf das Schiff, das nun endlich ihr gehörte.&lt;br /&gt;Dort angekommen durchsuchte sie alles und strahlte mit ihren  Sommersprossen um die Wette. „Meins, meins, meins, alles meins. Ich  alleine hab´ dich überfallen und eingenommen“. Lennard, der sich schon  unter Deck zurück gezogen hatte, untersuchte ebenfalls alles, hatte aber  bereits damit begonnen, den Frachter für ein Nickerchen her zu richten.  Josefine überblickte ihre Beute und nahm sich einen Goldklumpen, biss  hinein und freute sich. „Ja! Echtes Gold! So saftig kann nur echtes Gold  sein“. Sie stellte sicher, dass niemand sonst hier mit seinem Schiff  unterwegs war, der ihr ihr neues wegnehmen könnte und kletterte  aufgeregt hinunter. „Mama, Mama“ schrie sie, als sie ins Haus rannte,  „ich hab´s geschafft, ich hab´ den Schatz bekommen, hier, guck´ mal“ und  hielt ihr die Birne hin. „Wow, das ist toll mein Liepling. Wie hast du  das denn geschafft?“ wollte sie wissen. Josefine erzählte ihr alles und  ihre Mutter sagte ihrem Vater, er solle sich das Seil einmal anschauen  und es sicher machen.&lt;br /&gt;Von diesem Tage an, war Josefine Herrscherin über gleich zwei glorreiche  Schiffe, nur wenig fremde waren je wieder in ihrer Nähe zu sichten; die  ganze See fürchtete sie. Und an ihrer Seite, wenn auch eher moralisch,  stand Schiffskoch Lennard.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;von Angelus für Lizzy; Illustration:Lizzy, Hörtext:Lizzy&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-5443952926880663282?l=mondgebraeunt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/5443952926880663282/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=5443952926880663282' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/5443952926880663282'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/5443952926880663282'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2011/08/klar-zum-entern-rief-sie-los-bootsmann.html' title='Josefine und der Goldschatz'/><author><name>Naseweiß und Mondgebräunt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09473498210329263617</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-ihOlfbXLamI/TlqvOnuzZxI/AAAAAAAAALY/K_1IIk2rY30/s220/224311_174369999284680_100001350428332_396407_6608044_n.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://farm7.static.flickr.com/6067/6089331261_35efab13fe_t.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-7556018893010746434</id><published>2011-06-15T14:35:00.002+02:00</published><updated>2011-08-27T02:24:01.944+02:00</updated><title type='text'>nulldistanz</title><content type='html'>der abstand zwischen daumen&lt;br /&gt;und zeigefinger zwei flügel breit&lt;br /&gt;zwischen unseren augen wir werden&lt;br /&gt;blind aufschlagen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;( Für M.Sz.)&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-7556018893010746434?l=mondgebraeunt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/7556018893010746434/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=7556018893010746434' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/7556018893010746434'/><link rel='self' type='application/atom+xml' 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/&gt;schläge mich treffen tret lachend&lt;br /&gt;aufs gas hau in die pedale bis&lt;br /&gt;du aufheulst nicht das ich durch&lt;br /&gt;dreh wenn du mich ausbremst&lt;br /&gt;glaub mir ich hinterlasse keine&lt;br /&gt;spuren bloss eine hand&lt;br /&gt;voll staub auf der linie ein&lt;br /&gt;leben das längst überholt ist&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(copyright HvidLiljer, Lizzy)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-4542846524800100279?l=mondgebraeunt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/4542846524800100279/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=4542846524800100279' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' 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type='html'>I see myself in the window&lt;br /&gt;at the table beside&lt;br /&gt;the front door&lt;br /&gt;The air is dripping&lt;br /&gt;by doubts&lt;br /&gt;eyes are missing&lt;br /&gt;in the mirror&lt;br /&gt;Everyone knows I am&lt;br /&gt;sick with longing&lt;br /&gt;Shadows tempt&lt;br /&gt;When I get scared&lt;br /&gt;and disappear&lt;br /&gt;they study my fragments&lt;br /&gt;and pierce the void&lt;br /&gt;I'm just moonstruck&lt;br /&gt;and tired of people&lt;br /&gt;who leave me&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Text Lizzy&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-8571642926572996812?l=mondgebraeunt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/8571642926572996812/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=8571642926572996812' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/8571642926572996812'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/8571642926572996812'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2011/04/today-i-wear-myself-as-little-black.html' title='Moonfever'/><author><name>Naseweiß und Mondgebräunt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09473498210329263617</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' 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Angelus&lt;/span&gt; &lt;span style="font-size:78%;"&gt;;)&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-546453911900918046?l=mondgebraeunt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/546453911900918046/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=546453911900918046' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/546453911900918046'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/546453911900918046'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2011/04/ode-den.html' title='Ode an den...'/><author><name>Naseweiß und Mondgebräunt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09473498210329263617</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-ihOlfbXLamI/TlqvOnuzZxI/AAAAAAAAALY/K_1IIk2rY30/s220/224311_174369999284680_100001350428332_396407_6608044_n.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-8555491178246380317</id><published>2011-03-30T19:27:00.009+02:00</published><updated>2011-08-27T02:11:09.117+02:00</updated><title type='text'>Es war einmal und so</title><content type='html'>Also, ich sitze im Garten, in der Sonne und werde vermutlich nicht nur bei dem Gedanken an Dich rot. Neben mir, auf dem Boden, liegt ein toter Vogel, hat ausgezwitschert, er ist auch rot. Ihn hat es besser erwischt, als die Maus, von der nur noch der Kopf übrig ist. Ich habe nie behauptet, ich könnte "Liebesbriefe" schreiben, aber ich sollte das mal wegmachen. Ich sitze also zwischen zwei Kleintierleichen und spiele den geduldigen Bestatter für den Tod auf vier Pfoten, dem dies nicht ausreicht. Er will nun auch noch gelobt und gestreichelt werden, denn seiner Ansicht nach war dies kein Doppelmord, sondern so etwas wie ein romantisches Dinner zu zweit. Was gibt es zu essen heute? – Mikosch Deluxe Doppelburger, zwei-lagig Fleisch(Brrd Brrrrd Miau Miau. Denk, was Du willst, aber wir verstehen uns). Er sagt, er wolle mir etwas Gutes tun, wisse nicht, was er falsch gemacht hat. Moment mal, klingt irgendwie vertraut. Ich bin mein Kater, ähm, ich bin wie er, oder er ist wie ich, unklar, wer sich das von wem abgeschaut hat (jaja, ich weiß, was Du denkst…). Kurz gesagt, er führt sich manchmal wie ein unsensibles Arschloch auf, meint es aber meistens lieb. Er ist zeitweise einfach unbeholfen im Ausdruck. Ich wollte mich streicheln lassen, doch ich schlug Dir, unbeholfen, die Krallen in den Bauch, was Dich zum Quietschen brachte. Eigentlich wollte ich Dich zum Schnurren bringen, kannst Du mir glauben (Vielleicht hätte auch ich das Dinner in Erwägung ziehen sollen.). Ich habe irgendwo mal gehört, dass sei wie bei geprügelten Hunden, die sich schwer tun, nicht zuzuschnappen, wenn mal einer versucht, nett mit ihnen Gassi zu gehen (Manch einer würde sagen, man erschösse das Pferd, bevor es über den Graben gesprungen ist, aber das ist Ansichtssache.). Kratzen hingegen reiben zeitweise so lange das Fell an ein Anderes, bis dessen Besitzer sich freiwillig an die Leine legen lässt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-8555491178246380317?l=mondgebraeunt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/8555491178246380317/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=8555491178246380317' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/8555491178246380317'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/8555491178246380317'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2011/03/es-war-einmal-und-so.html' title='Es war einmal und so'/><author><name>Naseweiß und Mondgebräunt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09473498210329263617</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-ihOlfbXLamI/TlqvOnuzZxI/AAAAAAAAALY/K_1IIk2rY30/s220/224311_174369999284680_100001350428332_396407_6608044_n.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-3124815471847099682</id><published>2011-03-24T15:07:00.001+01:00</published><updated>2011-03-24T15:08:18.475+01:00</updated><title type='text'>nachgeschmack</title><content type='html'>&lt;span dir="ltr" lang="de"&gt;du ziehst dir meine liebe wie nen&lt;br /&gt;kaugummi aus dem herzautomaten&lt;br /&gt;und pumpst dir die süßen gefühle&lt;br /&gt;bis bitter meine träume platzen nun&lt;br /&gt;vielleicht solltest du aufpassen das&lt;br /&gt;sie dir nicht im halse stecken und dir&lt;br /&gt;die luft weg bleibt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;von Lizzy für S.M.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-3124815471847099682?l=mondgebraeunt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/3124815471847099682/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=3124815471847099682' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/3124815471847099682'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/3124815471847099682'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2011/03/nachgeschmack.html' title='nachgeschmack'/><author><name>Naseweiß und Mondgebräunt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09473498210329263617</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-ihOlfbXLamI/TlqvOnuzZxI/AAAAAAAAALY/K_1IIk2rY30/s220/224311_174369999284680_100001350428332_396407_6608044_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-7175216527620307604</id><published>2011-03-23T14:46:00.001+01:00</published><updated>2011-03-23T14:51:16.544+01:00</updated><title type='text'>du gingst mit mir auf ich ging ohne dich davon</title><content type='html'>&lt;span dir="ltr" lang="de"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;"&gt;du gingst mit mir auf ich ging&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;"&gt; ohne dich davon&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;du zogst aus in die fremde ich ging&lt;br /&gt;in andere hände zog nur fremde aus du&lt;br /&gt;liefst fort in die fremde ich ging fort&lt;br /&gt;laufend fremd du gingst zu grunde ich&lt;br /&gt;blieb stehen ging im grunde vor die hunde&lt;br /&gt;und wollte doch nur mit dir gehen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;du gingst aus von liebe mir ging&lt;br /&gt;die liebe aus du wünschtest das&lt;br /&gt;ich bliebe und ich ging lieber&lt;br /&gt;raus&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;vorbei ging die zeit ich ging zeit&lt;br /&gt;weise zu weit das ging dir nah das&lt;br /&gt;lag mir fern du gingst von mir ich&lt;br /&gt;ging von hier es ging ganz gut nur&lt;br /&gt;nicht zu zweit&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;von Lizzy für T.B.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-7175216527620307604?l=mondgebraeunt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/7175216527620307604/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=7175216527620307604' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/7175216527620307604'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/7175216527620307604'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2011/03/du-gingst-mit-mir-auf-ich-ging-ohne.html' title='du gingst mit mir auf ich ging ohne dich davon'/><author><name>Naseweiß und Mondgebräunt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09473498210329263617</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-ihOlfbXLamI/TlqvOnuzZxI/AAAAAAAAALY/K_1IIk2rY30/s220/224311_174369999284680_100001350428332_396407_6608044_n.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-2584455613334932197</id><published>2011-03-22T19:02:00.000+01:00</published><updated>2011-03-22T19:03:09.733+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>Stell dir vor, man könnte immer sehen, wie es jemandem ginge. Wer traurig ist, ist schwer und wer glücklich ist, ist leichter; manche könnten sogar fliegen. Die Kinder würden ihre Mütter am Ärmel ziehen „Mami, guck mal, guck! Kann ich auch einmal fliegen?“ „Wenn du immer lieb bist, vielleicht.“ Und die schweren würden tiefe Abdrücke in Erde hinterlassen. Manche wären gar so schwer, dass sie immer aufpassen müssten, dass sie nicht im Boden versinken oder Brücken zerstörten. Man würde einige zur Sicherheit einschließen müssen. Nachdem der erste im Boden eines Flughafen einsinken würde und man ihn nur mühsam wieder retten könnte, würde man sich gewiss werden, dass für einige endgültige Vorkehrungen getroffen werden müssten. Man würde zu Testzwecken manche ins Koma versetzen, ohne Erfolg. So käme man zu dem Entschluss, dass man sie vor Gericht bringen müsse, und dann die Todesstrafe drohe, wenn keine Aussicht auf Besserung bestünde. Und da sie mit anderen schweren, schwarzen Menschen eingesperrt wären, in Zellen auf massivem Metall, würden die meisten früher oder später sicher vor Gericht kommen. Man würde herausfinden, dass sie am besten mit einem seltenen Pflanzengift auszuschalten wären. Danach würden sie zu Erde werden. Ungemein fruchtbare Erde, die strahlende Blumenwiesen versorgen würden. Die fliegenden würden sich erfreuen und den Gerüchten über diese Wiesen keinen Glauben schenken. Und ein paar der wirklich schweren, wirklich schwarzen Menschen wären froh darüber, da sie sich so wenigstens einmal nützlich fühlen würden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-2584455613334932197?l=mondgebraeunt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/2584455613334932197/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=2584455613334932197' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/2584455613334932197'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/2584455613334932197'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2011/03/stell-dir-vor-man-konnte-immer-sehen.html' title=''/><author><name>Angelus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04748794667498371510</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_IPS0I1pmu4E/SKT5gZGyE1I/AAAAAAAAAAM/IEHqWpkyu6E/S220/Kopie+(2)+von+IMG_2307.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-5710205626291482232</id><published>2011-03-07T09:25:00.005+01:00</published><updated>2011-08-28T04:37:20.123+02:00</updated><title type='text'>Perspektiven</title><content type='html'>In diesem Moment&lt;br /&gt;da dein Auge getrübt&lt;br /&gt;ist und ich den durch&lt;br /&gt;blick verliere für ein gefühl das&lt;br /&gt;nicht deines sein sollte und&lt;br /&gt;dich erblinden lässt am tag&lt;br /&gt;an dem ich in deine augen sah&lt;br /&gt;hast du dich vervielfältigt&lt;br /&gt;tausendmal du und ich konnte&lt;br /&gt;dein wahres ich nicht erkennen&lt;br /&gt;warst eines von vielen bildern&lt;br /&gt;im spiegel die sich mit meinem&lt;br /&gt;vermischten bis nur ein schwacher&lt;br /&gt;abglanz übrig blieb ohne farbe&lt;br /&gt;und zuviel kontrast&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich sehe in deine augen die&lt;br /&gt;zu gut sind für mich&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-5710205626291482232?l=mondgebraeunt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/5710205626291482232/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=5710205626291482232' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/5710205626291482232'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/5710205626291482232'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2011/03/perspektiven.html' title='Perspektiven'/><author><name>Naseweiß und Mondgebräunt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09473498210329263617</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' 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vermisse und nun vermisse ich,&lt;br /&gt;was ich weiß.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-8417745685088056675?l=mondgebraeunt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/8417745685088056675/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=8417745685088056675' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/8417745685088056675'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/8417745685088056675'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2011/03/sieben-tage.html' title='Sieben Tage'/><author><name>Naseweiß und Mondgebräunt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09473498210329263617</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-ihOlfbXLamI/TlqvOnuzZxI/AAAAAAAAALY/K_1IIk2rY30/s220/224311_174369999284680_100001350428332_396407_6608044_n.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-5149411990024310515</id><published>2010-08-25T16:34:00.004+02:00</published><updated>2010-08-25T16:50:17.714+02:00</updated><title type='text'>Lustlettern</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;In deinen Rücken werd' ich graben.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;                                                 &lt;i&gt;Lettern&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;       meiner Nägel.&lt;br /&gt;              dich spüren lassen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;                        süße Qual.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;                                                   &lt;i&gt;lustvoller Verse. &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Atme&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;                        &lt;i&gt; heiße Worte &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;                   fremder Herkunft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;                 doch.  um.  mich.  zu            &lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;                                                   &lt;i&gt;entziffern &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;                   brauchst Du    &lt;br /&gt;                 nichts&lt;br /&gt;                           als&lt;br /&gt;                           den heißen    &lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;                                                   &lt;i&gt;Tastsinn. &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;                    deiner Finger.&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;                                                        _&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt; &lt;i&gt;Wir werden &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;                         &lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;                                                   &lt;i&gt;unsere Sprache &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt; &lt;i&gt;vergessen. &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt; &lt;i&gt;Uns     &lt;/i&gt; &lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;                     auf eigene Weise&lt;br /&gt;&lt;/div&gt; &lt;i&gt;verstehen. &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;                    weder              &lt;br /&gt;                  Stunden&lt;br /&gt;                  noch Tage&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;i&gt;halten uns &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;                   gefangen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;                    Hineingestoßen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;                                    in die warme Nässe&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;                  vereintem&lt;br /&gt;                  Atems&lt;br /&gt;                  verstecken&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt; &lt;i&gt;wir &lt;/i&gt;               &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;                    uns im Nebeln&lt;br /&gt;                  vor der Zeit.  ...&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;                     Bis wir&lt;br /&gt;                   wie Bomben&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt; &lt;i&gt;explodieren. &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;             &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;                     und sterben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;                                   im Mondsplitterhagel...&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Lizzy, HvidLiljer)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-5149411990024310515?l=mondgebraeunt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/5149411990024310515/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=5149411990024310515' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/5149411990024310515'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/5149411990024310515'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2010/08/lustlettern.html' title='Lustlettern'/><author><name>Naseweiß und Mondgebräunt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09473498210329263617</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' 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Richtiges Gedankenlesen, wie im Kino. Es ist so einfach bei ihm. Er hat so klare Gedanken – so einfach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles ist einfach bei ihm.&lt;br /&gt;Ich frage ihn, wie es ihm geht, er denkt „gut“, er sagt „gut“. Ich frage „wie war dein Tag“, er denkt „geht so“, er sagt „geht so“. „Möchtest du etwas Besonderes zu essen heute?“ – „Nein“, „Nein“. Liebst du mich? – „Ja“, „ja“. Doch ich bekomme nicht mit was er fühlt.&lt;br /&gt;Ich sehe ihn minutenlang voller Sehnsucht aus dem Küchenfenster starren, während er seinen Tee in seinen Händen erkalten lässt, und frage ihn, ob er etwas vermisst. „Nein“, und genau das denkt er auch. Aber ich kann sehen, daß es ein Loch in ihm gibt, dafür brauche ich meine Fähigkeit nicht. Er weiß übrigens nichts von ihr.&lt;br /&gt;Ich wollte es ihm erst sagen, versuchte einen passenden Moment zu finden, doch ich wusste, daß dann seine Gedanken nicht mehr die seinen wären. Er würde denken, was ich hören will – was er meint denken zu müssen. Und ich wartete auch auf etwas Neues in ihm, von dem ich nichts weiß. Jetzt weiß ich mehr, als mir vielleicht lieb ist.&lt;br /&gt;Ich weiß, daß seine innere Stimme stumm geworden ist. Es gibt nicht das Teufelchen und das Engelchen, das so klischeehaft wie ein Abziehbild an unseren Gedanken klebt. Auch dieses innere Kind - es bleibt zuhause und kommt nicht mehr zum Spielen heraus. Er war stumm geworden. Viel stummer als jemand, dessen Stimmbänder nicht mehr vibrierten. Ich bin mir sicher, daß Blinde Dinge im Kopf sehen, Taube sich Geräusche vorstellen, aber er funktioniert nur noch.&lt;br /&gt;Einmal frug ich ihn, was er denkt. Da wühlten sich dutzende Gedanken durch seinen Kopf, zu viele, als daß ich sie verstanden hätte. Er frug sich, was ich damit wollte und ratterte wohl eine Liste herab, um dessen passendste Antwort zu finden. „An nichts Besonderes“ – das dachte er nicht einmal, er sagte es einfach. Standardantwort 3.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum ich immer noch mit ihm zusammen bin? Er ist gut zu mir. Er lügt mich nicht an und er ist für mich da. Er denkt auch öfter an mich; er sagt zwar wenig darüber, aber manchmal denkt er an mich. Und wenn wir nicht gestritten haben (ich wollte nicht den Eindruck erwecken, als käme alles von ihm), fallen ihm Sachen über mich ein, die mich erröten.&lt;br /&gt;Was ich denn habe, fragt er mich dann immer. Dann wäre ich froh, wüsste ich nicht was er denkt, mir fehlt das Geheimnisvolle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er ist wie ein Haus, wie ein altes Haus. Und ich bin seine letzte tragende Wand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Text: Angelus. Hörtext Lizzy/HvidLiljer)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-4087301303733729678?l=mondgebraeunt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/4087301303733729678/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=4087301303733729678' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/4087301303733729678'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/4087301303733729678'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2010/08/mir-fehlt-das-geheimnisvolle.html' title='Mir fehlt das Geheimnisvolle'/><author><name>Naseweiß und Mondgebräunt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09473498210329263617</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-ihOlfbXLamI/TlqvOnuzZxI/AAAAAAAAALY/K_1IIk2rY30/s220/224311_174369999284680_100001350428332_396407_6608044_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-5503257805290080098</id><published>2010-08-24T13:45:00.000+02:00</published><updated>2010-08-24T13:46:14.805+02:00</updated><title type='text'>Dollhouse</title><content type='html'>süss wie sie tanzen wenn du die&lt;br /&gt;fäden ziehst und sie nichtmal die&lt;br /&gt;augen verdrehen mit ihren zöpfen&lt;br /&gt;auf den köpfen aus holz in denen&lt;br /&gt;der wurm drin ist doch ich bin dein&lt;br /&gt;clown in der box öffnest du die klappe&lt;br /&gt;spring ich statt in federn in dein gesicht&lt;br /&gt;ist besser als nen strick im Genick und&lt;br /&gt;ein herz das bricht&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(c HvidLiljer, Lizzy)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-5503257805290080098?l=mondgebraeunt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/5503257805290080098/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=5503257805290080098' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/5503257805290080098'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/5503257805290080098'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2010/08/dollhouse.html' title='Dollhouse'/><author><name>Naseweiß und Mondgebräunt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09473498210329263617</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-ihOlfbXLamI/TlqvOnuzZxI/AAAAAAAAALY/K_1IIk2rY30/s220/224311_174369999284680_100001350428332_396407_6608044_n.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-2288275730460734685</id><published>2010-08-23T16:33:00.003+02:00</published><updated>2010-08-25T09:10:32.262+02:00</updated><title type='text'>Erst funkt's dann knallt's</title><content type='html'>Erst funkt's dann knallt's&lt;br /&gt;und wir erleben ein Donnerwetter&lt;br /&gt;Deine Augen schiessen Blitze und&lt;br /&gt;mir brennt 'ne Sicherung durch&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich weiß nicht,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;aber wenn du mich jetzt ansiehst&lt;br /&gt;mit diesem Blick der sich senkt&lt;br /&gt;wie eine Hand auf mein Gesicht&lt;br /&gt;bist du wie Starkregen der&lt;br /&gt;auf mich einprasselt und&lt;br /&gt;nichts stehen lässt bis mir&lt;br /&gt;die Decke auf den Kopf fällt&lt;br /&gt;und kein Auge trocken bleibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch wenn der Regen verebbt und&lt;br /&gt;die Sonne wieder scheint&lt;br /&gt;ist dein Lächeln wie der Bogen&lt;br /&gt;am Himmel und&lt;br /&gt;am Ende gold wert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Text HvidLiljer, Lizzy)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-2288275730460734685?l=mondgebraeunt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/2288275730460734685/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=2288275730460734685' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/2288275730460734685'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/2288275730460734685'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2010/08/erst-funkts-dann-knallts.html' title='Erst funkt&apos;s dann knallt&apos;s'/><author><name>Naseweiß und Mondgebräunt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09473498210329263617</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' 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Geräusch deiner Schritte&lt;br /&gt;auf dem Asphalt die&lt;br /&gt;sich entfernen&lt;br /&gt;von mir&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;stück&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;       für&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;             stück&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;verschluckt dich die Dunkelheit&lt;br /&gt;vor meinen Augen die nicht&lt;br /&gt;glauben was sie sehen wenn&lt;br /&gt;du dich jetzt nicht umdrehst&lt;br /&gt;um mich anzuschauen&lt;br /&gt;ist es&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;                            vorbei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Text, Bild: HvidLiljer, Lizzy)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-2684907746509610194?l=mondgebraeunt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/2684907746509610194/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=2684907746509610194' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/2684907746509610194'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/2684907746509610194'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2010/08/can-believe-you-gone.html' title='Can&amp;#39;t believe you&amp;#39;re gone'/><author><name>Naseweiß und Mondgebräunt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09473498210329263617</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-ihOlfbXLamI/TlqvOnuzZxI/AAAAAAAAALY/K_1IIk2rY30/s220/224311_174369999284680_100001350428332_396407_6608044_n.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' 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schlägt stampfend&lt;br /&gt;mir zu Kopf Euphorie wie nie singen schreien&lt;br /&gt;lachen tanzen linksherum und rechtsherum &lt;br /&gt;taktlos fällt ein Lied zu Boden und klingt nach &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;'Lizzy&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-5626144338704519132?l=mondgebraeunt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/5626144338704519132/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=5626144338704519132' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/5626144338704519132'/><link rel='self' type='application/atom+xml' 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src="http://counters.gigya.com/wildfire/IMP/CXNID=2000002.0NXC/bT*xJmx*PTEyNDY3OTc*OTY5NTMmcHQ9MTI*Njc5NzUwMjg5MCZwPTE4MDMxJmQ9Jmc9MSZ*PSZvPTMzZmE2ODAxZDFmMzRlODJiZTMxYWEwYmVmZmRhOGZh.gif" /&gt;&lt;center&gt;&lt;p style="visibility:visible;"&gt;&lt;object type="application/x-shockwave-flash" data="http://assets.myflashfetish.com/swf/mp3/mff-stick.swf" height="35" width="219" style="width:219px;height:35px"&gt;&lt;param name="movie" value="http://assets.myflashfetish.com/swf/mp3/mff-stick.swf" /&gt;&lt;param name="quality" value="high" /&gt;&lt;param name="scale" value="noscale" /&gt;&lt;param name="salign" value="TL" /&gt;&lt;param name="wmode" value="transparent"/&gt;&lt;param name="flashvars" value="myid=24737940&amp;path=2009/07/05&amp;mycolor=ffffff&amp;mycolor2=040505&amp;mycolor3=ffaa00&amp;autoplay=false&amp;rand=1&amp;f=4&amp;vol=100&amp;pat=0&amp;grad=false&amp;ow=219&amp;oh=35"/&gt;&lt;/object&gt; &lt;/p&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Scheiß auf Liebe und ähnlichen Mist.&lt;br /&gt;Scheiß aufs Schicksal. Scheiß auf&lt;br /&gt;Dich und auf mich und vorallem scheiß&lt;br /&gt;auf UNS....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich sehe Dich an und erkenne mich nicht wieder. Ich sehe mich an und erkenne Dich in dem wieder, was Du aus mir gemacht hast. Und trotzdem erkenne ich Dich nicht wieder. Es ist selten, dass soviele Komponenten exakt zusammenpassen,während eine einzige Komponente alles zerstören kann. Du wirfst den Sinn einfach weg, vielleicht weil Du nie begriffen hast, dass alles was danach kommt keinen Sinn mehr ergeben kann. Du lebst aber immer wird etwas fehlen. Das Einzige, was Dich hätte wirklich glücklich machen können schmeisst Du achtlos in den Müll und wenn du später danach suchst, ist es für immer verschwunden. Deshalb ist es so schwer mit Entscheidungen. Egal für welche Seite Du Dich entscheidest, Du wirst ihr niemals gerecht werden. Auch wenn Du alles dafür geben würdest, auch das Letzte, dass Du besitzt. Du wirst dem nie gerecht werden. die Lücke wird niemand schliessen können und sie wird immer da sein, es wird spürbar sein. Immer dann, wenn Du scheinbar überhaupt nicht daran denkst, während du versuchst weiterzumachen wie bisher und erkennst, dass sich nichts ändert, als wärst Du ein Hamster im Laufrad. Niemals ändert es sich. Das Schlimmste, dass du mir antun kannst ist, wenn ich anfange Dich zu hassen, obwohl ich Dich liebe. Wenn ich anfange Dich zu hassen, weil mich selbst zu hassen nicht mehr hilft. Einfach weil der einzige Sinn in meinem Leben verschwunden ist und ich nichts tun kann, ihn zurück zu holen, ohne mich selbst zu verachten. Zum Unglücklichsein braucht man keinen Gegenpart. Es ist der einzige Punkt, bei dem es vollkommen egal ist, ob man alleine ist. Ich könnte Dir die Pest an den Hals wünschen, würde aber immer nur mich selbst treffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lizzy.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-8518817010603249150?l=mondgebraeunt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/8518817010603249150/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=8518817010603249150' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/8518817010603249150'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/8518817010603249150'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2009/07/ich-wurde-nur-mich-selbst-treffen.html' title='Ich würde nur mich selbst treffen'/><author><name>Naseweiß und Mondgebräunt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09473498210329263617</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-ihOlfbXLamI/TlqvOnuzZxI/AAAAAAAAALY/K_1IIk2rY30/s220/224311_174369999284680_100001350428332_396407_6608044_n.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-4888562238384311071</id><published>2009-06-10T16:56:00.002+02:00</published><updated>2011-08-28T20:10:35.830+02:00</updated><title type='text'>Musik ist gut, sie sagt einem, was man denken soll</title><content type='html'>Ich weiß gar nicht, welchen Sinn es hat einen Brief zu schreiben, der nie abgeschickt wird. Sicherlich werde ich einen, aber eben nicht &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;diesen&lt;/span&gt; Brief abschicken. Ich werde ihn noch mal schreiben, und dabei so sehr ändern, daß nicht mehr viel übrig bleibt. Von dem, was ich zwar sagen, du aber nicht hören willst, Der zweite Brief wird soviel Make up bekommen, daß er zwar schön, aber eben nicht echt ist.&lt;br /&gt;Vielleicht ist es gut, daß ich nicht jeder Laune ungefiltert nachgehe. Klar sollte man auf sich selbst hören, nur eben nicht ohne Filter. Einen guten, der nicht verstaubt, sodaß nichts mehr durchkommt. Meiner aber war staubig. Als ich mit dem Rad zu den Treppen am Schwimmbad fuhr. Ich stellte mir vor, wie es wäre einfach nicht zu bremsen und hinunter zu fahren. Genau, &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;mein&lt;/span&gt; Rad; das, das schon nach der ersten Stufe auseinander fallen würde. Ich sah mich halb aus der Ich-Perspektive und halb von außen. Sah, wie das Rad auseinander und ich auf die Treppen fiel. Ich hatte keine Angst, jedenfalls keine, die mich anschrie, mehr sagte sie etwas wie „Lass´ das mal lieber“, ganz sachlich. Dann lag ich unten, auch sachlich, keine Schreie. Hier und da Hämatome (was man nicht alles bei Emergency Room lernt), etwas Blut, nichts wirklich Schlimmes.&lt;br /&gt;Doch die Filmvorführung in meinem Kopf endete einen Meter vor den Stufen, und so gab es außer dieser Sneak Preview keine weitere Aufführung – wenn auch das Bremsen komplett von meinem Kopf ausging. Der Rest hätte schon gerne diese Abwechslung erlebt.&lt;br /&gt;Ich will schreiben und kann nicht. Ideen habe ich genug. Nur mein allgemeines Problem weitet sich aus. Mir fehlt der Elan. Wobei das irgendwie nicht wirklich passt. Mit fehlt der Sinn. Körperpflege betreibe (ich empfinde es wirklich wie in einem Betrieb) wie es normal ist, ziehe mich ok an, aber ich weiß nicht wofür. Sicher, Peinlichkeiten ertragen will ich nicht, aber für wen ich es &lt;span style="font-style: italic;"&gt;wirklich&lt;/span&gt; mache weiß ich eben auch nicht.&lt;br /&gt;Ich könnte das Zeichnen anfangen, oder Malen. Aber für wen? Für mich nicht. Der Zug ist längst durch den Bahnhof gerauscht. Zumal mein Talent bescheiden ist. Ich will keine Grundlagen lernen, ich will mich nur an die Spitze heran arbeiten. Ich bin zu alt für einen Anfang. So geht es mir mit vielem. Ich könnte.&lt;br /&gt;Ich würde mich gerne operieren. Nur den Kopf. Raus mit dem ganzen Müll und rein mit Schaltzentralen für Antrieb, Motivation, Können. Vielleicht den Speicher löschen, nur die Erinnerungen – nicht viel Arbeit. Wahrscheinlich wäre es besser, wüsste ich nicht, wer ich bin. „Sei einfach du selbst!“ – so ein Scheiß. Ich war ich selbst, und sie, wo ich jetzt bin. Ich selbst zu sein, das „ich“ in „mich“ zu zeigen, brachte mir nie etwas Gutes ein. Ich bin bei jedem anders, stelle mich ein, was Ausdruck anbetrifft, die Gedanken, den Humor. Mein „Talent“, ich kann (mich) gut adaptieren. Teils sind es nur subtile Unterschiede, wie ich bin.&lt;br /&gt;Das lässt mich aber nicht darüber nachdenken, wer ich wirklich bin. Ich denken nicht gerne über mich nach, ich finde nicht viel Gutes. Klar gibt es da etwas, aber das ist eben nur &lt;span style="font-style: italic;"&gt;etwas&lt;/span&gt;. Vielleicht das etwas, das mich die Klippe noch von oben sehen lässt, aber eben auch nur das etwas, das mich nicht mit einem Ford Mustang zufrieden dort lang fahren lässt.&lt;br /&gt;Beim Schreiben also will ich, aber ich kann nicht. Ich bin wie ein Motor, der auf Hochtouren läuft. Im Leerlauf. Und sobald ich einen Gang einlege, säuft er ab. Ich sehe überall Ideen, Leute, die sich gut machen würden in texten, aber dabei bleibt es. Zumal ich auch früher fast nie Gesehenes verarbeitete. Ich will in meinen Texten weg von mir und meinem so genannten Leben. Das muss ich nicht auch noch in meinen Texten haben. Ich will mich nicht analysieren. Ich weiß, was alles falsch ist an mir und in mir und meist auch warum. Das Problem kennen heißt nicht eine passende Lösung zu haben. Eine, die zu mir passt, nicht zum Problem. Ich weiß, was sich ändern müsste. Du kannst einem Einbeinigen gute Ratschläge geben, das Bein wird nicht nachwachsen. Er kann eine Prothese bekommen, das ist sein Vorteil. Ich will eine Prothese für mein Herz. Schön zurecht gemacht.&lt;br /&gt;Musik ist gut, sie ist laut. Selbst, wenn sie leise läuft. Sie sagt einem, was man denken soll. Fernsehen ist noch besser.&lt;br /&gt;Die Menschen in Äthiopien haben es gut, sie schaffen es Diät zu halten. Daran denke ich, wenn du mir sagst, daß ich es gut habe, ohne Herz-Kram. Ein festes Glück ist besser als ein weiches Etwas, ein weiches Etwas ist besser als ein klares Nichts. Alles ist besser als meins.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gibbons erzählt mir von Träumen.&lt;br /&gt;_____________________________________&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Haufen Müll&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-4888562238384311071?l=mondgebraeunt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/4888562238384311071/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=4888562238384311071' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/4888562238384311071'/><link rel='self' type='application/atom+xml' 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zu&lt;br /&gt;hoch ist ohne ticket zurück 'der zug ist&lt;br /&gt;abgefahren' für eine reise ins glück&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Text:naseweiß &amp;amp; mondgebräunt von © Lizzy&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-4243282990545940423?l=mondgebraeunt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/4243282990545940423/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=4243282990545940423' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/4243282990545940423'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/4243282990545940423'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2009/04/schluendlich_03.html' title='schlußendlich'/><author><name>Naseweiß und Mondgebräunt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09473498210329263617</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-ihOlfbXLamI/TlqvOnuzZxI/AAAAAAAAALY/K_1IIk2rY30/s220/224311_174369999284680_100001350428332_396407_6608044_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-3376680110831213022</id><published>2009-03-26T23:51:00.004+01:00</published><updated>2009-03-27T18:44:41.176+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lyrik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='schwimmunterricht'/><category 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/&gt;auf der moment ist reizvoll wenn es&lt;br /&gt;dir das blau austreibt weil sie salz&lt;br /&gt;in die wunde streuen blind für den&lt;br /&gt;schmerz &amp; taub für den sturm der&lt;br /&gt;ihnen sand in die muscheln bläst&lt;br /&gt;&lt;em&gt;'mir kommen die tränen' &lt;/em&gt;kein &lt;br /&gt;berauschendes gefühl wenn die&lt;br /&gt;säcke dir das herz pökeln so sehr&lt;br /&gt;du auch die luft anhälst um ihnen&lt;br /&gt;den wind aus den segeln zu &lt;br /&gt;nehmen musst du sie brechen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Text:naseweiß &amp; mondgebraeunt von © Lizzy (HvidLiljer); Hörtext folgt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-3376680110831213022?l=mondgebraeunt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/3376680110831213022/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=3376680110831213022' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/3376680110831213022'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/3376680110831213022'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2009/03/schwimmunterricht.html' title='schwimmunterricht'/><author><name>Naseweiß und Mondgebräunt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09473498210329263617</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' 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style="visibility: hidden; width: 0px; height: 0px;" src="http://counters.gigya.com/wildfire/IMP/CXNID=2000002.0NXC/bT*xJmx*PTEyMzgwMDM3NDc1MzEmcHQ9MTIzODAwMzc1NDM*MyZwPTE4MDMxJmQ9Jmc9MSZ*PSZvPTMzZmE2ODAxZDFmMzRlODJiZTMxYWEwYmVmZmRhOGZh.gif" border="0" height="0" width="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es reicht sagst du mehr oder&lt;br /&gt;weniger das maß ist voll&lt;br /&gt;kommen daneben &amp;amp; über&lt;br /&gt;fordert bist du was soll noch&lt;br /&gt;passiern mit dir wenn du so&lt;br /&gt;weiter machst wirst du&lt;br /&gt;kassiern das dir hören &amp;amp;&lt;br /&gt;sehen &amp;amp; auch das lachen&lt;br /&gt;vergeht weniger ist mehr&lt;br /&gt;sagst du als ich geben kann&lt;br /&gt;musst du verstehen gesteh es&lt;br /&gt;dir ein sagst du so läufts nicht&lt;br /&gt;im leben du kannst nicht nur&lt;br /&gt;nehmen sagst du &amp;amp; gabst mir&lt;br /&gt;den rest &amp;amp; ich wollt doch nie&lt;br /&gt;mehr dir geben&lt;br /&gt;&lt;p style="visibility: visible;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Text: (c) naseweiß &amp;amp; mondgebräunt von Lizzy (HvidLiljer)&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-5260714644416393534?l=mondgebraeunt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/5260714644416393534/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=5260714644416393534' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/5260714644416393534'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/5260714644416393534'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2009/03/love-is-battlefield.html' title='Love is a Battlefield'/><author><name>Naseweiß und Mondgebräunt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09473498210329263617</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-ihOlfbXLamI/TlqvOnuzZxI/AAAAAAAAALY/K_1IIk2rY30/s220/224311_174369999284680_100001350428332_396407_6608044_n.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-4610081462704944228</id><published>2009-03-20T23:05:00.006+01:00</published><updated>2011-08-28T21:58:56.797+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lizzy'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bahnhof'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='HvidLiljer'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Herzschrittmacher'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedichte'/><title type='text'>herzschrittmacher</title><content type='html'>&lt;img style="visibility: hidden; width: 0px; height: 0px;" src="http://counters.gigya.com/wildfire/IMP/CXNID=2000002.0NXC/bT*xJmx*PTEyMzc5MTA*MDk1MzEmcHQ9MTIzNzkxMDQxNzMxMiZwPTE4MDMxJmQ9Jmc9MSZ*PSZvPTMzZmE2ODAxZDFmMzRlODJiZTMxYWEwYmVmZmRhOGZh.gif" border="0" height="0" width="0" /&gt;&lt;p style="visibility: visible;"&gt;jetzt da nichts mehr geht &amp;amp;&lt;br /&gt;alles gegangen ist &amp;amp; fort&lt;br /&gt;ging mit dir &amp;amp; gelaufen ist&lt;br /&gt;ohne ein wimperzucken &amp;amp; die&lt;br /&gt;farbe wich aus dem gesicht das&lt;br /&gt;sich verlor &amp;amp; dich verliefst auf&lt;br /&gt;sohlen die dir näher gehen jetzt&lt;br /&gt;wo das herz nicht mehr schritt&lt;br /&gt;hält &amp;amp; stolpert im takt schlägt es&lt;br /&gt;dich zu boden&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(fallbeispiel)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Text: naseweiß &amp;amp; mondgebräunt; (c) Lizzy (HvidLiljer); Hörtext erstellt von Lizzy (HvidLiljer); Musik von Pet Benetar-"Love is a battlefield"&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-4610081462704944228?l=mondgebraeunt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/4610081462704944228/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=4610081462704944228' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/4610081462704944228'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/4610081462704944228'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2009/03/herzschrittmacher.html' title='herzschrittmacher'/><author><name>Naseweiß und Mondgebräunt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09473498210329263617</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-ihOlfbXLamI/TlqvOnuzZxI/AAAAAAAAALY/K_1IIk2rY30/s220/224311_174369999284680_100001350428332_396407_6608044_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-3345042852965020037</id><published>2009-03-20T23:01:00.002+01:00</published><updated>2009-03-20T23:05:42.283+01:00</updated><title type='text'>brokkoliliebe</title><content type='html'>Ich kann mir nicht helfen &lt;br /&gt;hilflos bin ich deine brokkoli &lt;br /&gt;liebe drauf reimt sich hiebe &lt;br /&gt;ich es mir doch besser auf &lt;br /&gt;gehoben habe ich das niveau &amp; &lt;br /&gt;darauf kommt's an oder wenn &lt;br /&gt;du einen heben willst hebe &lt;br /&gt;ab &amp; an hebe ich dich auf &amp; &lt;br /&gt;halt dir das haar beim bruch &lt;br /&gt;mein stück &amp; auch die klappe &lt;br /&gt;fällt &amp; für den fall du fällst meine &lt;br /&gt;tür bleibt geöffnet &amp; offen &lt;br /&gt;gesagt öffne ich nur für dich mein &lt;br /&gt;herz &amp; klappe zusammen wenn das &lt;br /&gt;ende jetzt nicht klappt &amp; aus &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Text: naseweiß &amp; mondgebräunt; (c)Lizzy (HvidLiljer); für Angelus&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-3345042852965020037?l=mondgebraeunt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/3345042852965020037/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=3345042852965020037' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/3345042852965020037'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/3345042852965020037'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2009/03/brokkoliliebe.html' title='brokkoliliebe'/><author><name>Naseweiß und Mondgebräunt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09473498210329263617</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' 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/&gt;oh - welchen nur?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gehen - einfach nur gehen&lt;br /&gt;ein Vergessen, nicht sehen wollen.&lt;br /&gt;Den Tod geküsst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verloren, wie die Wellen am Strand.&lt;br /&gt;Prinzessin am Meer!&lt;br /&gt;Der Geruch von Salz und Tang,&lt;br /&gt;das Fliegen der Wolken, denen sie nachschaut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Stimme, die zu ihr spricht, wenn sie allein ist.&lt;br /&gt;Prinzessin der 7 Meere&lt;br /&gt;und vielleicht endlich zu Hause zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Arme, die sie einfach nur halten - ohne Angst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber was weiß der schon?&lt;br /&gt;Zu wenig, um ganz das zu sein,&lt;br /&gt;was wirklich wahr sein kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber es sind Arme, die sie halten&lt;br /&gt;und auch ein wenig zu Haus.&lt;br /&gt;Aber fliegen mit den Wolken&lt;br /&gt;über das Meer,&lt;br /&gt;das ist alles - und nur für sie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fang mich auf!&lt;br /&gt;Halt mich, um nicht wie hundertmal zu sterben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Text: &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/frank-the-raven/"&gt;Frank Heinisch&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Hörtext: Lizzy&lt;br /&gt;Musik dort: Stina Nordenstamm&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-1553174355071493401?l=mondgebraeunt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/1553174355071493401/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=1553174355071493401' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/1553174355071493401'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/1553174355071493401'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2009/02/die-prinzessin-auf-der-suche-sich-zu.html' title='Prinzessin am Meer'/><author><name>Angelus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04748794667498371510</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_IPS0I1pmu4E/SKT5gZGyE1I/AAAAAAAAAAM/IEHqWpkyu6E/S220/Kopie+(2)+von+IMG_2307.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-4673624325766947467</id><published>2009-01-11T05:34:00.000+01:00</published><updated>2009-01-11T05:35:37.360+01:00</updated><title type='text'>Als Leonore flog</title><content type='html'>Fliegen wollte sie; davon träumte sie immer.&lt;br /&gt;Mit ihren kleinen Händen faltete sie Papierflugzeuge – so wie es ihre Mutter ihr einmal gezeigt hatte – ging auf den Balkon mit ihnen, ließ sie fliegen und träumte ihnen hinterher. Sie zeichnete manchmal kleine Menschen auf die Flugzeuge, oder auch andere Tiere. Auch neue Modelle bastelte sie, aus ihrer Phantasie, doch nur wenige flogen. Und manchmal fuhr sie auch mit dem Fahrstuhl nach oben und ging aufs Dach, ohne daß jemand es bemerkte. Sie breitete die Arme aus, wenn es windig war und schloß die Augen. Manchmal drehte sie sich auch dabei und stellte sich vor auf einem hohen Berg zu sein, und die Wolken zogen durch ihr Haar.&lt;br /&gt;Aber nur vorstellen war ihr nicht genug. Sie traf Vorkehrungen um wirklich zu fliegen, nur in der Luft, ohne Boden unter ihren Füßen. Immer, wenn ihr Essen ins Zimmer gebracht wurde, frug sie, wann es denn endlich so weit sei. „Bald“ bekam sie immer als Antwort, „bald Leonore“. Nachts lief sie durch die Wohnung, wieder mit geschlossenen Augen, nur im Nachthemd, streifte im Vorbeigehen über Wände, Stühle, Bilder und allem, was sie in ihrem Fluge passierte; während ihre kleinen Füße auf dem Linoleum 2 Vögel waren, die sie an jeder Seite begleiteten und ihr immer wieder zuriefen, wie toll sie doch flöge. So berührten ihre Finger immer wieder Baumkronen und Dächer, denn sie liebte es auch tief zu fliegen, da man so die Geschwindigkeit besser spürte. Am liebsten über die leere See, unglaublich schnell und gerade einmal weniger als einen halben Meter über dem Wasser. Und dabei steckte sie gerne einen Finger ins Wasser und blickte hinter sich um die Fontäne zu sehen, die sie erzeugte.&lt;br /&gt;Ein Ziel hatte sie nie. Ihr war das Wo wichtig, nicht das Wohin. Im Winter flog sie nicht nach Afrika ins Warme, im Sommer nicht nach Italien. Vielmehr über Berge und Täler, vorsichtig durch Wälder, seit kurzer zeit auch ganz behutsam durch Tunnel Canyons, oder auch rücklings über Wiesen; wonach sie die Blumen aus ihrem Haar wusch, im See. Ihr Essen nahm sie nur noch verringert auf. Sie wollte leichter und leichter werden, damit sie ihr optimales Fluggewicht erreichte. Auf fiel es niemandem, da niemand sich um sie kümmerte. Nur, wenn man ihr ihr Essen brachte fielen ein paar Worte; die sie nicht mehr erreichten, auf den rotschwarzen Teppich. „Mein Leben ist nicht leicht“ sagte sie sich, als ihre dünnen Finger die große Waage rausholten, die unter dem Badschrank stand, „da muß ich es wenigstens sein“. Sie wog sich jeden Tag, doch hatte auch hier kein Ziel, denn, wenn sie ehrlich war zu sich selbst, was wusste sie schon über Physik, über Auftrieb und Aerodynamik? So aß sie weiter und weiter weniger und weniger, und weiter und weiter fiel es weniger und weniger auf.&lt;br /&gt;So vergingen ihre Tage, bis sie den einen fand, auf den sie schon so lange wartete. Es war warm, doch windig, fast stürmisch, der Morgen würde in Kürze über sie hereinbrechen. Und sie fasste Mut. Gestern Abend sah sie sich Bilder an, von ihrem besten Freund, der ihr alles bedeutete, und der vom einen auf den anderen tag nicht mehr an ihre Türe klopfte. Das Letzte, das er zu ihr sagte war „Morgen sitze ich wieder im Flieger, es wäre schön, wärest Du auch da“. So nahm sie ihren Mut, steckte sich ein Bild von ihm unters Nachthemd, direkt aufs Herz, ging in den Fahrstuhl und drückte mit ihrem Ellenbogen - damit es keine Fingerabdrücke, keine Spuren gab - wie so oft die 21, zog die schwere Leiter herunter, ging aufs Dach und schaute in den noch dunklen Himmel, flüsterte ein „Heute…heute“ in den Wind und kletterte auf die Brüstung; der raue Boden drückte sich in ihre Knie. So stand sie da, mit fest ausgebreiteten Armen, festem Blick und spürte, wie ihr Hemd und Haar im steifen Gegenwind flatterten. Ihr Entschluß war so wenig zu brechen wie ihre Liebe zu ihrem Freund. So lief sie an, rannte immer schneller, so schnell sie konnte, keuchte und stieß sich endgültig vom Rande ab.&lt;br /&gt;Sie fühlte sich frei, als sie um sich herum nichts mehr außer Wind spürte. Schloß die Augen und genoss das Gefühl. Sie fühlte sich so fern der Welt, und dabei so eng ihrem Freund, daß sie weinte. Sie weinte für die ganze Dauer ihres kurzen Fluges und lächelte dabei.&lt;br /&gt;Als der Morgen völlig hereingebrochen war, fand man sie schließlich, mit einer letzten Träne und einem milden Lächeln auf dem Gesicht. Das Einzige, was den anderen dazu und zu ihr einfiel waren die Worte, in Stein gemeißelt, „Hier ruht Leonore Sophie Bellarue, kinderlos, 74 Jahre alt“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Text:naseweiß &amp; mondgebräunt - von Angelus&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-4673624325766947467?l=mondgebraeunt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/4673624325766947467/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=4673624325766947467' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/4673624325766947467'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/4673624325766947467'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2009/01/als-leonore-flog.html' title='Als Leonore flog'/><author><name>Angelus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04748794667498371510</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_IPS0I1pmu4E/SKT5gZGyE1I/AAAAAAAAAAM/IEHqWpkyu6E/S220/Kopie+(2)+von+IMG_2307.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-4739864773931123586</id><published>2008-12-31T17:25:00.005+01:00</published><updated>2009-01-01T15:33:53.396+01:00</updated><title type='text'>Die Ergonomie einer Liebe</title><content type='html'>&lt;div style="float: right; margin-left: 10px; margin-bottom: 10px;"&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/hvidliljer/876200801/" title="photo sharing"&gt;&lt;img src="http://farm2.static.flickr.com/1293/876200801_10984fb9e9_m.jpg" alt="" style="border: solid 2px #000000;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: 0.9em; margin-top: 0px;"&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/hvidliljer/876200801/"&gt;Bleistift-Kohle Portrait&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ursprünglich hochgeladen von &lt;a href="http://www.flickr.com/people/hvidliljer/"&gt;HvidLiljer&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;(…einer Liebe, die vielleicht nicht einmal eine war)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es fing an, wie es immer anfängt. Er trifft sie, sie trifft ihn; vielleicht flogen sie auch ein Stück nebeneinander her, und einer sah kurz zur Seite. Sie redeten miteinander, er wollte sie, sie wollte ihn, keiner bekam, was er wollte. Sie lebten eine Weile nebeneinander. Er verstand es sein Leben zu ordnen und wegzuschließen, genau, wie seine Gedanken und Gefühle. Sie wusste nicht, daß so etwas möglich ist, und hätte es für ausgemachten Humbug gehalten; nie gedacht, daß jemand so etwas machen würde. Sie lebte in den Morgen, in den Tag, in ihr Leben hinein. Zusammen waren sie wie Plastik- und Sprengstoff; eine kleine Spannung genügte. Er versteckte sich hinter seinem Intellekt und seinen Sprüchen, mit denen er ihr das Spielzimmer, das ihr Innerstes darstellte, nur noch chaotischer machte. Auch dann, wenn sie etwas mehr Ordnung darin brauchte. Manchmal hätte sie den Fels in der &lt;b&gt;Brand&lt;/b&gt;ung gebraucht, doch bekam nur den tasmanischen Teufel in der Süßigkeitenabteilung von Karstadt.&lt;br /&gt;Ihre Wege trennten sich, so wie es ihre Leben schon vorher taten.&lt;br /&gt;Sie wusste nicht, was sie wollte, doch fühlte, was sie brauchte. Er versuchte möglichst viel Besitz und Reichtum anzuhäufen, um zu schauen, ob er damit die Löcher, die sich in ihm auftaten, schließen könne.&lt;br /&gt;Sie sahen sich für Jahre nicht. Jahre, in denen er Karriere machte bei seiner Bank, und der Höhepunkt aus 13 Plastikbuchstaben bestand, die auf seiner Türe klebten, und VIZEPRÄSIDENT ergaben. Sie reiste umher, arbeitete und half, wo sie gebraucht wurde, fand ihre beste Freundin und eine verspielte Liebelei in einer Erdbeerpflückerin mit schönen, leicht roten Händen.&lt;br /&gt;Sie trafen sich eher zufällig wieder, hatten einander viel zu sagen und schwiegen sich für Stunden an. Es gab Martini beidseits, Liebesschwüre seiner- und ungläubige Blicke ihrerseits. Sein Leben verlief wie die EKG-Kurve eines 70jährigen Schweizers, der auf der Alm dem Gras beim Wachsen zuschaute, und ihres verlief wie das einer Achterbahn mit einem Bremser auf Speed.&lt;br /&gt;Sie hatte Höhen, die sie fliegen ließen, und Tiefen, in der sie sich in der Nacht versteckte. Er besuchte einmal mit seiner Bank den Stephansdom, wo er sich den Zeh verstauchte, als er – wegen der Ergonomie – die Stufen hochrennen wollte. Sie suchte einen Freund und bekam auf einer Burg eine kostbare Replik einer Statue von Michelangelo. Er suchte einen verlässlichen Begleiter, und holte sich einen Wandsafe, der hinter einem Bild steckte, das das Magdeburgisieren thematisierte. Er überschüttete sie mit Liebesschwüren wie 480 vor Christi Xerxes Leonidas mit Soldaten. Sagte ihr, daß er für sie da sein will, ihr bei allem helfen, das sie manchmal schwer werden lässt. Sie traute dem Frieden nicht und stolperte über das Loch, in dem das Kriegsbeil steckte, wie er über seine Versprechen. Er zählte alles auf, was sie ausmachte, dem ein „was mich an dir nervt“ folgte. Sie ignorierte es, mit der Überraschung, die ein Berufsweihnachtsmann mit 30 Dienstjahren beim Öffnen der Türe verspürt, und sang wie immer in solchen Situationen Chris Reas „Josephine“; mehr laut als korrekt. Sie tat es Tina gleich und ließ Ike mit offenem Mund und leerem Blick stehen.&lt;br /&gt;Er schickte ihr viele falsche Worte und echte Diamanten – sie meldete sich bei eBay an. Er wollte sie in eine Schublade stecken, und bei Bedarf rausholen und vorzeigen, doch sie verklemmte in jedem der Fächer. Sie wollte eine Liebe, die einem die Luft nimmt und umkippen lässt. Er wollte alles in seine Massivholzschubladen stecken, doch die waren zu klein für große Gefühle.&lt;br /&gt;Er investierte in Immobilien in Südfrankreich, sie rettete ein unwilliges Dressurpferd, das nie über den Graben springen wollte, vor dem Metzger und eröffnete eine Reitschule für misshandelte Kinder. So lebten beide ihre Leben. Der eine wusste, was er in 20 Tagen zu Mittag essen würde, und warum Sonnenuntergänge aussehen, wie sie aussehen – der andere gab es auf 2 passende Socken tragen zu wollen. Als dann die Zeit für sie und ihn gekommen war, hatte der eine schon alles vorbereitet und Geld beiseite gelegt und der andere hatte das, als Scherz aufgesetzte, Testament als Lesezeichen benutzt.&lt;br /&gt;Bei ihm kamen 3 Leute zur Beerdigung, inklusive dem Pfarrer und der Frau vom Beerdigungsunternehmen, bei ihr wurden keine Einladungen verschickt. Der Termin wurde herausposaunt und man hatte Probleme all die Leute auf den Friedhof zu bekommen; der Pfarrer war heiser danach. All ihre Kinder, Enkelkinder und deren Kinder, Freunde und sogar all ihre Liebschaften waren auf dem Fest, erzählten sich Geschichten von ihr, zeigten Photos herum, lachten und weinten.&lt;br /&gt;Und zwischen den vielen großen Menschen sprangen dutzende Kinder fröhlich herum, denen sie wieder ein Lachen aufs Gesicht malte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Text:naseweiß &amp; mondgebräunt - von Angelus für Lizzy; Bild:Lizzy&lt;br clear="all" /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-4739864773931123586?l=mondgebraeunt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/4739864773931123586/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=4739864773931123586' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/4739864773931123586'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/4739864773931123586'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2008/12/bleistift-kohle-portrait.html' title='Die Ergonomie einer Liebe'/><author><name>Naseweiß und Mondgebräunt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09473498210329263617</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-ihOlfbXLamI/TlqvOnuzZxI/AAAAAAAAALY/K_1IIk2rY30/s220/224311_174369999284680_100001350428332_396407_6608044_n.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://farm2.static.flickr.com/1293/876200801_10984fb9e9_t.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-6083456969130714324</id><published>2008-12-30T22:15:00.001+01:00</published><updated>2008-12-30T22:15:11.075+01:00</updated><title type='text'>Abendliche Begegnung am Watt</title><content type='html'>&lt;div style="float: right; margin-left: 10px; margin-bottom: 10px;"&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/hvidliljer/3151821184/" title="photo sharing"&gt;&lt;img src="http://farm4.static.flickr.com/3243/3151821184_2fde5176f9_m.jpg" alt="" style="border: solid 2px #000000;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: 0.9em; margin-top: 0px;"&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/hvidliljer/3151821184/"&gt;Abend am Watt&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ursprünglich hochgeladen von &lt;a href="http://www.flickr.com/people/hvidliljer/"&gt;HvidLiljer&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;Hörtext:&lt;a href="http://www.fileden.com/files/2008/12/29/2243414/Abendliche%20Begegnung%20am%20Watt.Lizzy.mp3"&gt; Abendliche Begegnung am Watt.mp3&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ebbe. Weit entfernt das Rauschen des Meeres. &lt;br /&gt;Die Luft riecht nach Salz und Sand. Es riecht nach Meer. Es ist der Atem der Küste, in dem sich Strandhafer wiegt. Etwas entfernt liegen Flure violettenem Strandflieders und erstrecken sich glitzernd geschmückt in den Weiten der Salzwiesen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwischen den Dünen Dieksiels steht ein alter Mann mit Mantel. Sein Blick ist abwesend. Er hat sich mit dem Wasser zurückgezogen in eine andere Welt, die grade noch ein Teil seiner eigenen war, doch jetzt fernab von diesem Ufer existiert, als gehöre sie nun zu einer anderen Realität. Ein Zauber liegt unter der Oberfläche, der sich uns zeitweise offenbart, glanzvoll und zwielichtig. Ein Spiegel aus Sand, vor dem der Horizont steht, in farbenfroher Pracht für sein abendliches Rendevouz. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beinahe leidenschaftlich erstarb die Sonne im Unendlichen, während &lt;br /&gt;Muscheln zu Gestrandeten wurden, die einem Schicksal unterliegen. Im Schnabel einer Möwe oder als Sammlerstück in Kinderhand. Doch endet es immer im Sterben. Wie auch die Sonne stirbt, wenn sie sinkt. Jedenfalls für eine Zeit. Und der Horizont trägt ihr Licht bei sich, wie ich es tu', bis die Nacht hereinbricht, - doch niemals zu früh. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und das Licht wird weitervererbt, damit ein neuer Tag heranbrechen kann und das Wasser zurückkehrt mit neuen Muscheln voll Träumen. &lt;br /&gt;In den ewigen Gezeiten des Lebens, sind es die kleinen Dingen, die es benötigt, den Kopf hochzuhalten. Und das Herz. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das weiß auch der Alte. Er braucht nur die Augen zu schliessen, um das Licht zu sehen über dieser Welt, diesem Leben, das entfernt scheint und doch so nahe ist.&lt;br /&gt;Seine Frau ist nun schon einige Jahre in dieser fernen Welt. Sie war seine Sonne. Und ihr Licht ist es, das in seinem Herzen dafür sorgt, das auch für ihn ein neuer Tag anbricht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Text:naseweiß &amp; mondgebräunt-von Lizzy; Photo:Lizzy; Hörtext:Lizzy. Musik:Bjørk&lt;br clear="all" /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-6083456969130714324?l=mondgebraeunt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/6083456969130714324/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=6083456969130714324' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/6083456969130714324'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/6083456969130714324'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2008/12/abendliche-begegnung-am-watt.html' title='Abendliche Begegnung am Watt'/><author><name>Naseweiß und Mondgebräunt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09473498210329263617</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-ihOlfbXLamI/TlqvOnuzZxI/AAAAAAAAALY/K_1IIk2rY30/s220/224311_174369999284680_100001350428332_396407_6608044_n.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://farm4.static.flickr.com/3243/3151821184_2fde5176f9_t.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-8924447112801175878</id><published>2008-12-29T00:16:00.007+01:00</published><updated>2010-08-25T12:40:20.784+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bild'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Winter'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='See'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ostfriesland'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dezember'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Friesland'/><title type='text'>Friesischer Winter</title><content type='html'>&lt;div style="float: right; margin-bottom: 10px; margin-left: 10px;"&gt;&lt;a title="photo sharing" href="http://www.flickr.com/photos/hvidliljer/3144208171/"&gt;&lt;img style="border: 2px solid rgb(0, 0, 0);" alt="" src="http://farm4.static.flickr.com/3254/3144208171_4c3f06136a_m.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="margin-top: 0px;font-size:1px;" &gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/hvidliljer/3144208171/"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ursprünglich hochgeladen von &lt;a href="http://www.flickr.com/people/hvidliljer/"&gt;HvidLiljer&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="visibility:hidden;width:0px;height:0px;" border=0 width=0 height=0 src="http://counters.gigya.com/wildfire/IMP/CXNID=2000002.0NXC/bT*xJmx*PTEyODI3MzI3MDkxNTYmcHQ9MTI4MjczMjcyMDYyNSZwPTE4MDMxJmQ9Jmc9MSZvPWU2ZGExY2Q*ZmUxNjRlYTM5OTkw/NTNmZWQyNzYzYjQy.gif" /&gt;&lt;center&gt;&lt;p style="visibility:visible;"&gt;&lt;object type="application/x-shockwave-flash" data="http://assets.mixpod.com/swf/mp3/mff-stick.swf" height="35" width="219" style="width:219px;height:35px"&gt;&lt;param name="movie" value="http://assets.mixpod.com/swf/mp3/mff-stick.swf" /&gt;&lt;param name="quality" value="high" /&gt;&lt;param name="scale" value="noscale" /&gt;&lt;param name="salign" value="TL" /&gt;&lt;param name="wmode" value="transparent"/&gt;&lt;param name="flashvars" value="myid=64955571&amp;path=2010/08/25&amp;mycolor=db5f00&amp;mycolor2=dbb790&amp;mycolor3=f7f6f4&amp;autoplay=false&amp;rand=0&amp;f=4&amp;vol=100&amp;pat=0&amp;grad=false"/&gt;&lt;/object&gt;&lt;br&gt; &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Sandwater. Der Geruch von Schnee und frischgebackenen Neejahrskoken erfüllt die Luft und legt sich süß auf das Land. Wintereinbruch in der Fehntjer Niederung. Am Ufer, zwischen Schilf, liegt ein Boot, das die besten Tage schon hinter sich hat. Auf einem bemoosten Bug der blaue Schriftzug "Öller Alfred". Rundherum rauhreifbedeckte Bäume. Ostfriesland in Puderzucker. Hinter den Baumspitzen ragen zwei große, weiße Flügel auf und verraten das Versteck der alten Holländermühle. Etwas entfernt ein verschlafenes Klinkerhäuschen mit grünen Fensterrahmen. Am Fenster- Oma und Opa Uttecht. Oma Uttecht gibt mit einer kupfernen Kelle kleine Mengen Teig in ein Waffeleisen. Ihr gegenüber sitzt Opa Uttecht und raucht dicke Schwaden aus einer Tabakpfeife, die der alte Schornstein in den blauen Himmel hustet. Der Nebel legt sich auf die Weiden.&lt;br /&gt;Eine dicke, schwarze Katze schleicht schlecht getarnt durch den Schnee und verschwindet hinter einem Haufen Laub, unter dem ein Igel Winterschlaf hält. Nebenan verneigen sich glitzernde Halme und wiegen sanft im Küstenwind, der sich bereits im Herbst verausgabt hat. Am Ufferand winzige sich bettende Sterne aus Eis, wie ein gläserner Rahmen um ein Aquarell. Das Wasser liegt glatt im Licht der Sonne. Man hat den Eindruck, ein übereifriges Kind mit Tuschkasten hätte eine kopfstehende Welt auf einen gigantischen Bogen Papier gemalt und dabei zu viel Deckweiß benutzt. Im Inneren des Rahmens fliessen die Farben ineinander. Himmelblau mit Deckweiß. Und mittendrin rotbraune Klekse, die sich, wie durch das Pusten durch einen Strohhalm angetrieben, in verästelten Linien ihren Weg durchs Blau bahnen, um am unteren Ende zu Kronen zusammenzufliessen. Hier und da ragt mutiges Rohrkolbenschilf kristallen aus der Oberfläche und begeht Stilbruch. Wie *Kluntjestäbchen, die verkehrt herum in den Tee gesteckt wurden. Kindlich naiv, doch schöner als das schönste Gemälde von *Andreas Kruse. Früher kamen die Leute aus der Umgebung an den See, um Rheit zu schneiden, sagt Opa Uttecht, der dabei Oma Uttecht zum ersten Mal sah. Heute ist das Rheitschneiden verboten. Es ist still geworden. In der Ferne das Läuten der Dorfkirche, das verstummt. Tiefgefrorene Zeit.&lt;br /&gt;Die Sonne hat sich im lautlosen Geräusch fallenden Schnees zurückgezogen und das Aquarell erscheint in dunklerem Ton. Am Ufer gegenüber steht das Schilf wie Sicheln und ein dicker Schneemann mit ausdruckslosem Gesicht wird starrer Betrachter eines Abends, der zu früh hereingebrochen ist. Um den Hals trägt er einen Schal. Mehr der Optik wegen, denn Kälte ist er gewohnt. Und dennoch scheint ihm etwas zu fehlen.&lt;br /&gt;Ein Baum, dem die Last zu groß ist, wirft einen Ast voll Schnee hinab und ein kleines Mädchen mit grüner Mütze und roten Zöpfen kommt hinter seinem Stamm hervor. Unter ihren Schritten das matte Geräusch gepressten Schnees. Vor dem Schneemann bleibt sie stehen und schaut aus großen, blauen Augen. 'Ich weiß jetzt, was Dir fehlt', sagt sie und öffnet die kleinen Finger. In ihrer Hand kommen einige dunkle Kiesel zum Vorschein. 'Wie, Du weißt nicht was das ist?' fragt sie und mit einem scherzhaften Kopfschütteln setzt sie dem Mann Kiesel für Kiesel halbmondförmig ins Gesicht. Unter einem Wildgänseschrei zieht sich ein Riss durchs Papier und dem Schneemann wächst ein Lächeln in Zeitlupe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*Kluntjestäbchen (auch Kandisstäbe genannt: &lt;a href="http://www.zoonar.com/403708"&gt;Kluntjestäbchen&lt;/a&gt; )&lt;br /&gt;*Andreas Kruse ist ein Marinemaler, den man bei gutem Wetter oft mit Pinsel bewaffnet an der friesischen Küste antrifft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Text:naseweiß &amp;amp; mondgebräunt- von Lizzy. Hörtext: Lizzy; Photo:Lizzy. &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-8924447112801175878?l=mondgebraeunt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/8924447112801175878/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=8924447112801175878' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/8924447112801175878'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/8924447112801175878'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2008/12/friesischer-winter.html' title='Friesischer Winter'/><author><name>Naseweiß und Mondgebräunt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09473498210329263617</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-ihOlfbXLamI/TlqvOnuzZxI/AAAAAAAAALY/K_1IIk2rY30/s220/224311_174369999284680_100001350428332_396407_6608044_n.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://farm4.static.flickr.com/3254/3144208171_4c3f06136a_t.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-4064564672872483226</id><published>2008-12-22T19:18:00.024+01:00</published><updated>2011-08-28T22:01:20.693+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wangerooge'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Carolinensiel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Strand'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nordsee'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Küste'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Friesland'/><title type='text'>Küstenwetter</title><content type='html'>&lt;center&gt;&lt;p style="visibility: visible;"&gt;Küste. Der Wind bläst die Wolken über den Himmel. Am Boden sieht es aus, als herrsche ein Sandsturm. Ein Sandsturm auf Knöchelhöhe. Es ist nicht wirklich kalt, aber wehe, man hat keine Jacke dabei. Küstenwetter eben. Ein Mann mit Trenchcoat läuft parallel zum Wasser der Nordsee. Columbo in Carolinensiel. Hätte er gute Augen, könnte er bis nach Wangerooge sehen – hat er aber nicht.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/center&gt;&lt;p&gt;Heute morgen beschloss er nicht zur Arbeit zu gehen, mindestens eine Woche nicht. Sein Chef sagt, daß ohne ihn nichts läuft. Das will er testen. Weiter weg sieht er jemanden, und geht darauf zu. Mehr um des Gehens wegen. Eine Frau steht dort. Grüne Jacke und leuchtend rote Haare, die Ihr der Wind nach hinten weht – die Haarsträhnen tanzen im Wind. Der Mann bereut keinen Photoapparat bei zu haben.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;a title="photo sharing" href="http://www.flickr.com/photos/hvidliljer/639704841/"&gt;&lt;img style="border: 2px solid rgb(0, 0, 0);" alt="" src="http://farm2.static.flickr.com/1117/639704841_8fbeee5ec7_m.jpg" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;div style="float: right; margin-bottom: 10px; margin-left: 10px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="margin-top: 0px;"&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/hvidliljer/639704841/"&gt;Die Zeit verging ohne uns im Flug.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/people/hvidliljer/"&gt;Ursprünglich hochgeladen von HvidLiljer&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ihr Blick geht aufs Meer – Sie kann Wangerooge sehen. Sie sieht jede Einzelheit, jeden Baum; aus Ihrer Erinnerung. Er kommt näher, Sie sieht ihn nicht; Sie ist konzentriert.&lt;br /&gt;Sie redet, flüstert Wort in den Wind, auf daß er sie fortträgt, mitnimmt, wo auch immer er hingeht. Er versteht nicht Ihre Wort, es ist nicht seine Sprache. Ihre auch nicht mehr. Sie bemerkt ihn und deutet auf eine Stelle vor sich, wo eine Plastikform vom Sandsturm begraben wird.&lt;br /&gt;„Es ist schön, wenn man sieht, daß es noch Kinder gibt“ sagt Sie und schaut wieder aufs Meer.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Text: naseweiß &amp;amp; mondgebräunt - von Angelus für Lizzy,&lt;br /&gt;Photo: © Lizzy (HvidLiljer); Hörtext: Lizzy. &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-4064564672872483226?l=mondgebraeunt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/4064564672872483226/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=4064564672872483226' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/4064564672872483226'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/4064564672872483226'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2008/12/kstenwetter_22.html' title='Küstenwetter'/><author><name>Naseweiß und Mondgebräunt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09473498210329263617</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-ihOlfbXLamI/TlqvOnuzZxI/AAAAAAAAALY/K_1IIk2rY30/s220/224311_174369999284680_100001350428332_396407_6608044_n.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://farm2.static.flickr.com/1117/639704841_8fbeee5ec7_t.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-8233421579338683276</id><published>2008-12-18T06:14:00.006+01:00</published><updated>2009-01-02T18:07:29.716+01:00</updated><title type='text'>Mina</title><content type='html'>&lt;center&gt;&lt;p style="visibility:visible;"&gt;&lt;embed src="http://assets.myflashfetish.com/swf/mp3/minime.swf?myid=16416059&amp;path=2008/12/21" quality="high" wmode="transparent" flashvars="mycolor=000000&amp;mycolor2=FC3838&amp;mycolor3=FFE500&amp;autoplay=false&amp;rand=0&amp;f=4&amp;vol=100&amp;pat=0&amp;grad=false" width="160" height="68" name="myflashfetish" align="middle"type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" border="0" style="visibility:visible;width:160px;height:68px;"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;br&gt;&lt;a href="http://www.myflashfetish.com/playlist/16416059" target="_blank"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;Mina hat so alles, was man sich wünschen kann; Sie bekommt all das, was Sie sich wünscht. Ja, auch Zeit, Aufmerksamkeit und Liebe, genug sogar. Mina ist jetzt etwa 7 Jahre alt, hübsch, und in etwa das Kind, das man sich wünscht, wenn man sich denn eines wünscht. Doch Sie lacht selten, und spielen tut Sie auch fast nie. Traurig ist Sie nicht, niemand tut Ihr weh, niemand würde auch nur daran denken. Doch Ihr fehlt etwas, etwas Großes.&lt;br /&gt;Als Mina noch ein Kleinkind war, fiel Sie einmal vom Bett, auf dem Sie gerade gewickelt wurde, und stieß sich den Kopf. Nicht doll, es blutete nicht, aber es reichte, um Ihren Kopf etwas kaputt zu machen.&lt;br /&gt;Minas Gehirn ist komplex. Es arbeitet auf eine Weise, die dem jedes anderen fremd wäre, und die ein anderes sicher zerstören würde. In Ihrem Kopf gibt es mehr Verbindungen als üblich, es gibt Zentren, die der heutigen Wissenschaft noch unbekannt sind. Und als Sie fiel und sich den Kopf stieß, wurden nun viele der Verbindungen unterbrochen, und, was schlimmer wiegt, eines der vielen Zentren, ein empfindliches, wurde so arg beschädigt, daß es nicht mehr funktioniert. Das Zentrum der Phantasie.&lt;br /&gt;Wenn Mina vor Ihren bunten Spielsachen steht, dann sieht Sie nur das viele bunte Plastik und Holz. Wenn Sie Ihre Puppen in der Hand hält, dann spürt Sie nicht das Leben in ihnen. Ein Regenbogen ist für Sie nicht mehr als ein bunter Bogen am Himmel. Sie sieht nicht die Einhörner, die auf ihm laufen, die Kobolde am Ende, oder die Feen, die darauf umher fliegen.&lt;br /&gt;Minas Zimmer ist immer aufgeräumt. Wenn Sie bei anderen Kindern ist, gefällt Ihr die Unordnung in deren Zimmern nicht. Sie sagt nie etwas, denn Sie weiß, daß man darüber nichts sagt, aber wenn man Sie nicht sieht, räumt Sie heimlich ein paar Sachen ein. Ihre Eltern wissen nicht, was Ihr fehlt. Sie waren bei Ärzten und Therapeuten. Aber die Ärzte haben nicht die Geräte, die sensibel genug sind für Ihr Gehirn, und die Therapeuten finden keinen Ansatz; können Sie nicht greifen. Von allen, den Eltern eingeschlossen, wurde insgeheim vermutet, daß Ihr jemand Schaden zufügt, aber niemand wüsste wer, und es finden sich auch nie körperliche Anzeichen.&lt;br /&gt;Beliebt ist Sie, nun, teils. Sie ist sehr freundlich, hilfsbereit, geht einigermaßen offen auf die Menschen zu und sagt nie ein böses Wort, aber für viele ist es anstrengend Sie länger bei sich zu haben. Sie lacht selten. Es wird immer versucht Ihr eine Freude zu machen. Egal, ob schönes Spielzeug, ein Ausflug in den Vergnügungspark oder Spiele die sie zuhause spielen – selten sieht man Sie wirklich lachen.&lt;br /&gt;Traurig ist Sie nicht – Sie ist irgendetwas dazwischen.&lt;br /&gt;Was Sie später einmal werden will weiß Mina bereits. Sie will Schränke entwerfen. Sie will Ordnung in die Häuser der Menschen bringen. Sie merkt, daß von ihr etwas erwartet wird, denn dumm ist Sie auch nicht, aber sie weiß nicht was, und Ihre Eltern können es Ihr nicht erklären.&lt;br /&gt;Für die Rolle in der Welt, die für Mina vorherbestimmt war, passt Sie nicht. Sie ist zu klein um diese Lücke zu schließen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Zuggeschichte.&lt;br /&gt;„Mina" war zuerst da - Sie schrieb sich selbst.&lt;br /&gt;Text: naseweiß &amp; mondgebräunt - von Angelus&lt;br /&gt;Hörtext: Lizzy, Musik: Allison Crowe&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-8233421579338683276?l=mondgebraeunt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/8233421579338683276/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=8233421579338683276' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/8233421579338683276'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/8233421579338683276'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2008/12/mina.html' title='Mina'/><author><name>Angelus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04748794667498371510</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_IPS0I1pmu4E/SKT5gZGyE1I/AAAAAAAAAAM/IEHqWpkyu6E/S220/Kopie+(2)+von+IMG_2307.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-4390985126434015889</id><published>2008-12-16T23:07:00.000+01:00</published><updated>2008-12-16T23:08:22.672+01:00</updated><title type='text'>„...beim Führer hätte es so etwas nicht gegeben"</title><content type='html'>Ich und er haben ein Spiel, wir sind unser eigener Debattierklub. Das funktioniert, indem wir ein Thema nehmen, einer muß dafür und einer dagegen sein. Wer was ist wird mit einer Reichsmark mit Hakenkreuz entschieden, auf die wir auf einer Seite „Sieg“ und auf der anderen „Heil“ eingekratzt haben, damit es von Anfang an gleich brisant zugeht. Wichtig ist noch zu sagen, daß wir nicht unbedingt wir selbst sein müssen. Zum einen haben wir ja nicht zu allem einen Bezug, und zum anderen schützt einen das auch.&lt;br /&gt;Wenn ein Thema ins Stocken gerät, es ausgelutscht ist, oder einfach langweilig wird, ruft einer den inoffiziellen Schlusssatz „…beim Führer hätte es so etwas nicht gegeben“. Das ist so wie das Codewort beim SM (die Münze verleitete uns…).&lt;br /&gt;Letztens haben wir wieder das „St. Galler Tagblatt“ zerrissen und blind einen Schnipsel gegriffen – unsere Methode, wenn wir bei der Themenwahl nicht weiter wissen. Auf dem Schnipsel stand „nd begann Selbstmord“. Die Reichsmark wies ihm die Rolle des Befürworters.&lt;br /&gt;„Es ist unmenschlich.“ – „Das Wort ist falsch. „Mord“ ist jemanden gegen seinen Willen zu töten. „Freitod“. Es ist nicht unmenschlich. Der Mensch will alles unter Kontrolle bringen. Der letzte Schritt kann daher nur sein Zeitpunkt und Art des Todes selbst zu bestimmen.“ – „Was ist mit Deiner Familie, Deinen Freunden, die alle unter der Trauer leiden würden?“ – „Wenn es da so arg viele geben würde, wenn ich jemanden hätte, der um mich weinen würde, würde ich dann überlegen, mit einem letzten Zucken meines Zeigefingers aus dem Leben zu treten?“ – „Aber was ist mit all dem Glück, das Du verpasst, all die Küße, wenn es draußen regnet, die Sonnenuntergänge zu zweit, all die Freuden, die das Leben bietet?“ – „Wie gesagt, würde ich daran denken, hätte ich all dies, oder auch nur einen Teil dessen? Ich weiß, daß es viel Schönes gibt auf der Welt, aber auch, daß mir fast alles davon verwährt bleibt.“ – „Woher willst Du das so genau wissen? Was ist, wenn sich einen Tag später alles geändert hätte?“ – „Warum, weil morgen die Prinzessin auf dem Ross angeritten kommt? So etwas gibt es eben nur im realitätsfernen Märchen, und nicht für Leute wie mich. Die Welt ändert sich nicht komplett von heute auf morgen. Zehntausende Jahre Entwicklung, und immer noch geht es nur ums Töten und Kindermachen.“ – „Und deswegen würdest Du Dir Dein Gehirn mal kräftig durchlüften?“ – „Nein, wenn, dann würde ich mir durchs Herz schießen, dann wäre endlich und sicher Schluß mit dem Mist“&lt;br /&gt;Mir war komisch im Magen. „...beim Führer hätte es so etwas nicht gegeben“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Etwas war dieses Mal anders. Er kann schon gut in andere Rollen schlüpfen – er sagte mir mal, daß jede einen eigenen Namen hat, das macht es leichter – aber diesmal war die Figur zu lebendig, er spielte sie zu leicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Text: naseweiß &amp; mondgebräunt - von Angelus&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-4390985126434015889?l=mondgebraeunt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/4390985126434015889/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=4390985126434015889' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/4390985126434015889'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/4390985126434015889'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2008/12/beim-fhrer-htte-es-so-etwas-nicht.html' title='„...beim Führer hätte es so etwas nicht gegeben&quot;'/><author><name>Angelus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04748794667498371510</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_IPS0I1pmu4E/SKT5gZGyE1I/AAAAAAAAAAM/IEHqWpkyu6E/S220/Kopie+(2)+von+IMG_2307.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-3412472477861530535</id><published>2008-12-16T22:41:00.003+01:00</published><updated>2008-12-22T01:30:25.580+01:00</updated><title type='text'>„Simon und Simon“ gehört zu Jan</title><content type='html'>&lt;center&gt;&lt;p style="visibility:visible;"&gt;&lt;embed src="http://assets.myflashfetish.com/swf/mp3/mff-mixtape.swf?myid=16416296&amp;path=2008/12/21" quality="high" wmode="transparent" flashvars="mycolor=D4A86A&amp;mycolor2=E88A61&amp;mycolor3=F0534A&amp;autoplay=false&amp;rand=0&amp;f=4&amp;vol=100&amp;pat=8&amp;grad=true" width="300" height="185" name="myflashfetish" align="middle"type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" border="0" style="visibility:visible;width:300px;height:185px;"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;br&gt;&lt;a href="http://www.myflashfetish.com/playlist/16416296" target="_blank"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;Bevor ich zu ihm gehe, muß ich immer erst „Simon und Simon“ gucken, mindestens anderthalb Folgen. Wenn ich mich mit jemandem treffe, will ich in der Stimmung sein, die ich brauche um mit dieser Person auszukommen. Und bei ihm ist es eben „Simon und Simon“, diese Detektivserie aus den 80ern.&lt;br /&gt;Mittlerweile gibt es in meiner Wohnung eine ganze Ecke, die quasi für meine Freunde und Verwandte reserviert ist. Bevor ich zum Beispiel zum Amt gehe, brauche ich starken Metal, das härtet ab, aber leider kann ich es keineswegs leiden. Das ist auch das Problem an diesem Prinzip. Zum Einen muß man sich teils Sachen antun, die man nicht leiden kann, zum Anderen verliert man so die Lust an so Manchem, oder, wenn man sich von jemandem trennt, dann ist erstmal für eine ganze Weile Schluß mit seinem Bezug. Mein Ex-Freund hat mir seine Ko-Existenz „King of Queens“ versaut, das war bitter; also wegen „King of Queens“, nicht wegen ihm.&lt;br /&gt;Wenn ich jemanden zufällig treffe, reagiere ich meist panisch und versuche mich zu verstecken. Einmal wollte ich zum Wohnungsamt und traf meine Oma – James Last versus Megadeth. Es ist auch ein Problem, weil ich es mir so nicht leisten kann mit jemandem ins Kino zu gehen, oder zu einem Konzert, denn wie groß ist schon die Chance, daß beide zusammenpassen? Na gut, meine Schwester, das ist Britney Spears im Doppelpack – also auch so ein Grund nichts zu unternehmen.&lt;br /&gt;„Simon und Simon“ also gehört zu Jan. Er selbst mag die Serie nur einigermaßen. Ich habe Angst mich zu fragen, wie sehr sie mir gefällt. Denn ich mochte sie, als ich jung war, und nun habe ich Angst, daß mein Empfinden der Serie zu einem Gradmesser unserer Beziehung wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Text: naseweiß &amp; mondgebräunt - von Angelus&lt;br /&gt;Hörtext: Lizzy&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-3412472477861530535?l=mondgebraeunt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/3412472477861530535/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=3412472477861530535' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/3412472477861530535'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/3412472477861530535'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2008/12/simon-und-simon-gehrt-zu-jan.html' title='„Simon und Simon“ gehört zu Jan'/><author><name>Angelus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04748794667498371510</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_IPS0I1pmu4E/SKT5gZGyE1I/AAAAAAAAAAM/IEHqWpkyu6E/S220/Kopie+(2)+von+IMG_2307.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-8987331672732467716</id><published>2008-12-08T14:59:00.004+01:00</published><updated>2008-12-15T19:33:52.021+01:00</updated><title type='text'>(May, June, July...months passing by)</title><content type='html'>Hörtext, Link anklicken: &lt;a href="http://boxstr.com/files/4361495_n4ebm/May%20June%20July...%20months%20passing%20by.Lizzy.mp3"&gt;May June July...mp3&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Sommer ist nur noch Erinnerung,&lt;br /&gt;und auch der Geschmack auf meinen Lippen ist verblasst.&lt;br /&gt;Du sagtest,&lt;br /&gt;das,&lt;br /&gt;was wir haben&lt;br /&gt;würde nicht bis in den Herbst reichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch nun ist es bereits Winter,&lt;br /&gt;und ich denke noch immer&lt;br /&gt;an den Duft des Grases&lt;br /&gt;auf Deinem Rücken&lt;br /&gt;wie wir dort lagen,&lt;br /&gt;nachts,&lt;br /&gt;während über uns die Sterne starben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bald ist es wieder Frühling&lt;br /&gt;und Du wirst Dir neue Maiglöckchen suchen.&lt;br /&gt;_____________________________________________&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Spontan im Zug entstanden.&lt;br /&gt;Text: naseweiß &amp; mondgebräunt - von Angelus; Hörtext:Lizzy mit Musik von Soft Cell.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-8987331672732467716?l=mondgebraeunt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/8987331672732467716/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=8987331672732467716' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/8987331672732467716'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/8987331672732467716'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2008/12/may-june-julymonths-passing-by.html' title='(May, June, July...months passing by)'/><author><name>Angelus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04748794667498371510</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_IPS0I1pmu4E/SKT5gZGyE1I/AAAAAAAAAAM/IEHqWpkyu6E/S220/Kopie+(2)+von+IMG_2307.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-3337896917416493203</id><published>2008-12-07T02:57:00.000+01:00</published><updated>2008-12-07T02:59:18.042+01:00</updated><title type='text'>Als Kind war ich verrückt nach Science Fiction</title><content type='html'>Als Kind war ich verrückt nach Science Fiction, jedoch nur als Hörspiel. Wenn meine Eltern einen Film sahen, saß ich in unserem Haus auf der Treppe und lauschte auf dem weichen Plüsch dem Geschehen. Ich stellte mir die größten Roboter, schnellsten Raumschiffe und lautesten Strahlenkanonen vor; wie sie umherflogen durch das All und dabei viele verschiedene Außerirdische trafen.&lt;br /&gt;Den Film selbst wollte ich nie sehen. Als ich etwas größer war, schaute ich einmal einen. Ich hatte Angst und fühlte mich wie eingeschnürt, weil ich mir nichts mehr vorstellen konnte. Von da an gab es wieder nur die Treppe mit meinem Stoffhund für mich.&lt;br /&gt;Es fing alles bei meinem Großvater an. Als ich etwa 3 Jahre alt war, machte er sein großes Röhrenradio an und wollte mir zeigen, was man damit alles hören kann. Er war immer ein großer Freund des Hörfunks und arbeitete auch Ende der 40er in einer Rundfunkstation in Villate. Ich saß in seinem großen Sessel, in dem sonst nur er sitzen durfte, während er vor dem Radio stand und versuchte Sender reinzukriegen; das „magische Auge“ seines Radios zog mich jedes Mal von Neuem in seinen Bann. Wir kamen über Swingmusik und englischen Nachrichten zur Wells-Welles´schen Version vom Krieg der Welten. Mein Opa wollte weiterdrehen, doch mich faszinierte es jemandem, der mir etwas erzählte, zuzuhören, ohne ihn dabei zu sehen. So hörten wir gemeinsam verschiedenste Geschichten.&lt;br /&gt;Auch meine Umgebung verwandelte sich, sie wurde zu meinem Herrschaftsreich. Meine Raketenabwehrbasis hatte ich in La Martinière; die Rue de la Chesnaie dorthin wurde vom Militär überwacht. In Breil-Benoît stand meine Kaserne. Unterhalb von Couëtreux war mein  geheimes Forschungslabor, in das man nur durch eine versteckte Geheimtür kam. Und in Montjuan war meine Raumschiffbasis – wir mussten extra die Rue Saint-Joseph verbreitern.&lt;br /&gt;So vertrieb ich mir die Zeit damit mir Geschichten auszudenken, wie ich Feinde abwehrte und selbst auch manch weit entfernten Planeten angriff. Wenn mein großer Bruder am Wochenende nach Hause kam, brachte er mir oft Heftchen mit, die er unterwegs in Bahnhöfen kaufte; so kam ich auch mit russischer Literatur in Kontakt. Ein Heft von Arkadi Strugatzki habe ich immer noch, aber Wladimir Obrutschew war mein Favorit. Und wenn mir mein Bruder nichts vorlas, gingen wir in den Garten und spielten erdachte Szenarien nach. So vergingen die Jahre und mit jedem kamen dutzende Filme, Hörspiele und Bücher hinzu; nicht ausschließlich Science Fiction, aber hauptsächlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich kam in Kontakt mit Jean de Romoe, von den meisten anderen meist nur „der Fußballer“ genannt, und über ihn kam ich stärker in Kontakt mit französischer Literatur vor 1900. Er war durchaus berühmt in meinem Städtchen. Bei jedem, wirkliche jedem, Fußballspiel wurde er gesehen, Heim-, wie auch Auswärtsspiele. Wind und Wetter, Hitze oder Hagel aber auch Sieg und Niederlage vermochten nichts daran zu ändern. Ich freundete mich über die allmählich mit ihm an – sein Haus stand schräg gegenüber unserem und ich musste ihm einst ein Päckchen seiner Schwester bringen, die in Pontchâteau wohnte. Von da an ging ich alle paar Tage zu ihm rüber, denn er hatte eine erstaunliche Sammlung an Büchern, Schallplatten, Schellackplatten und Filmen natürlich und unnützem Zeugs. Für mich war das alles viel besser als der größte Berg Spielsachen, den man sich vorstellen kann.&lt;br /&gt;Mit Einigem wusste ich nichts anzufangen, denn er sammelte in erster Linie Altes, Verschollenes, Sachen, für die man heute keine Verwendung mehr hat, die überholt sind. Und so überlegte und phantasierte ich, was man mit den teils grotesk aussehenden Gegenständen anfangen sollte, was einst deren Zweck war. Ich frug ihn auch über sein Leben aus, über ihn selbst, doch er redete wenig darüber. Er sagt immer, daß es da nicht viel zu erzählen gibt. Er hatte keine Kinder, keine Frau und bis auf seine Schwester keinen Kontakt zum Rest seiner Familie; und auch Freunde und Bekannte gab es nicht wirklich. Lediglich beim Fußball wurde er regelmäßig gesehen, hin und wieder kam er auch zum Training. Wenn dann die Winterpause anfing, wurden immer Witze gemacht, was er in dieser Zeit immer mache.&lt;br /&gt;Ich war schon größer - ich weiß nicht mehr, wie alt genau, aber meine Volljährigkeit lag schon mehrere Jahre hinter mir – als ich bei ihm war, im Hintergrund lief „Forbidden planet“ oder „The day the earth stood still“, da kamen wir, oder vielmehr ich, darauf zu sprechen, warum er sich nie eine Frau nahm, sondern solch einen großen Teil seiner Zeit mit Fußball verbrachte.&lt;br /&gt;Diesmal ließ ich nicht locker und versuchte das Gespräch geschickt und subtil so zu lenken, daß er etwas redseliger wurde, was aber bei ihm nie gelang; er durchschaute Tricks solcher Art schnell. Aber dennoch, wohl mehr um es hinter sich zu haben, als wirklich eine Antwort geben zu wollen, an diesem Tage brachte ich in schließlich dazu.&lt;br /&gt;Er sagte, er liebte einst als junger Mann, da er in La Rouaudière lebte, ein Mädchen, das nebenan wohnte. Er freundete sich mit ihr an, und verliebte sich noch mehr. Doch sie sah in ihm nie mehr als eben diesen „Jungen von nebenan“. So richtig erholte er sich nie davon. Wenn er nur eine Frau sah, die ihm gefiel, so maß er sie, früher oder später, an dieser einen, obwohl ihn das selbst mehr als störte. Er hatte noch zwei, drei Male versucht in engeren Kontakt mit einer Frau zu treten, doch hinderten ihn seine Komplexe auf Dauer viel zu sehr, denn erfand, daß er für die Art Frau, die ihm gefiel, nicht gut genug sei, er aber keine andere, wenn überhaupt, haben wolle. Und da er nun nicht mehr jung sei, habe sich das alle zu tief in seine Psyche gebrannt, und ihn seelisch zum Krüppel gemacht, sodaß keine anständige Frau auf Dauer etwas zu tun haben wolle mit ihm; zumal er auch fand, daß er eher seltsam aussah. Er sagte auch, daß er keine mehr in seinem Alter haben wolle, sie fände er alle zu alt, vom Aussehen und Geiste.&lt;br /&gt;Und so machte er sich quasi selbst und über Nacht zum eingefleischten Fußballanhänger. Denn, wenn jeder, wenn er über ihn sprach, immer nur den Fußball erwähnte, dann würde nie jemand mit ihm über solche Sachen reden wollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Ja, das Ende ist doof.&lt;br /&gt;Die Geschichte sollte eigentlich anders werden, der zweite Typ sollte eine eigene Geschichte bekommen, aber so konnte ich etwas von der blöden "nie angefangen/fertig gemacht"-Liste streichen.&lt;br /&gt;Mit Motivation wäre mehr rausgekommen...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Text: naseweiß &amp; mondgebräunt - von Angelus&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-3337896917416493203?l=mondgebraeunt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/3337896917416493203/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=3337896917416493203' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/3337896917416493203'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/3337896917416493203'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2008/12/als-kind-war-ich-verrckt-nach-science.html' title='Als Kind war ich verrückt nach Science Fiction'/><author><name>Angelus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04748794667498371510</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_IPS0I1pmu4E/SKT5gZGyE1I/AAAAAAAAAAM/IEHqWpkyu6E/S220/Kopie+(2)+von+IMG_2307.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-3755178671060971539</id><published>2008-12-04T21:54:00.002+01:00</published><updated>2011-08-28T22:03:03.848+02:00</updated><title type='text'>Pepe aus Argentinien</title><content type='html'>&lt;table cellpacing="0" border="0" cellpadding="0"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;br /&gt;&lt;div dir="rtl" style="overflow: auto; width: 550px; height: 800px;"&gt;&lt;span dir="ltr"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Geschichte, die man so vielleicht  gar nicht kannte. Pepe, der nicht mehr ganz so junge Holzwurm aus Argentinien, erlebte viele abenteuerliche Geschichten, doch diese eine erzählt er immer besonders gerne, wenn der Abend sich dem Ende zuwendet und es still geworden ist. So wie auch an diesem Abend, als seine alten Freunde einen neu hinzugezogenen Mehlwurm in die Runde einführten, was er aber erst anfing nachdem man ihm für diesen Abend alle runden spendierte.&lt;br /&gt;„Es muss so um das Jahr 1864 gewesen sein, als ich gerade von einer Schiffsreise quer durch den Pazifik  wiederkam. Ich bekam jedoch wenig von dieser mit, da ich die erste Hälfte in einem Whiskeyfass steckte und die andere Hälfte damit verbrachte nüchtern zu werden.&lt;br /&gt;Ich kam also eines lauen Aprilmittags wieder in meiner Heimat an und sog erst einmal einen Fingerhut Heimatluft ein. Mit der Neugier eines lange Fortgebliebenen schaute ich mich an meinen einst vertrauten Plätzen um und buchte schließlich ein Zimmer im Hotel Maha Goni um gleich danach auf einen Schlummertrunk in mein Stammlokal „Zum Birkenwäldchen“  zu gehen. Dort hörte ich von einer Überfahrt übernächsten Morgen nach Italien. Ich hatte zwar gerade eine längere Reise hinter mir – und diese würde noch länger dauern – aber diese Köstlichkeiten dort wollte ich mir nicht entgehen lassen.&lt;br /&gt;Meinen letzten Tag verbrachte ich mit einem langen Schlaf, danach packte ich meine Sachen und lauschte dem Dampforgelspieler und erfreute mich am Ölgeruch. Frohen Mutes hangelte ich mich über das Tau hin zur „Windes Eile“, dessen Segel sanft im Abendwinde wehten. Meine Liebe für wohlgeformte Beine, die mich zu meinem größten Abenteuer schicken sollte, führte mich an den Kapitänsessenstisch. Zwar mochte ich die teils rauen Sitten und Späße der Besatzung, doch auf Dauer befriedigte mich nur eine stilvolle Unterhaltung zwischen der Führungsriege. Die Männer waren tüchtig, der Smutje nicht süchtig, ein jeder mochte den Maat, und so ging es an den Start.&lt;br /&gt;Wir setzten frisch Segel und gerieten gleich in der ersten Nacht  in einen Sturm, der dem unerfahrenen und gerade angesprochenen Smutjeeinen Finger kostete. Ich gab meinen Posten neben dem Kapitän frühzeitig auf, denn es kam das Gerücht auf, dass die Lebensmittel schnell knapp werden könnten, darum machte ich mich schnell auf meinen Anteil in Sicherheit zu bringen. Ich blieb jedoch nicht allein, denn auch die Besatzung kam recht schnell auf diese Idee. So unglaublich bedeutungslos die Gemüter der einfachen Leute auch seien mögen, wenn es um ihren eigenen Skalp geht verstehen sie es zu planen und zu tricksen. So lernte ich sie auch schnell alle kennen und konnte mich dessen vergewissern, dass es eine jener Besatzungen war, die zwar relativ gewissenhaft ihre Aufgaben erledigte, aber kaum hatte man sich endlich alle Namen aller ausdruckslosen Gesichter gemerkt, da heißt es auch schon wieder Abschied nehmen; denn bis auf einen zarteren, roten Iren wurde ich ihrer schnell überdrüssig.&lt;br /&gt;Da die Winde ungewöhnlich gut für uns standen, kamen wir gut voran, und ich konnte im frühen Herbst bereits meine Unterkunft bei einem Winzer und Viehzüchter beziehen. Es war ein spaßiger und geselliger Mann, der seine Frau und 8 Kinder regelmäßig aufs Horn nahm und ihnen Streiche spielte. Sein kleines, aber stilvoll eingerichtetes Haus stand genau auf der Grenze zwischen dem Weinanbau, den Beeten und der Grasfläche für sein Vieh. Er mochte es alles planen zu können, damit er weniger Arbeit hatte. Auch seine Kinder waren geplant, 5 Jungs, 3 Mädchen, „genau die richtige Mischung“, wie er fand. Aber eines war nicht von ihm, das wusste er, doch er wusste nicht welches, und so wurde er regelmäßig geplagt vom Zweifel, welchem Kinde er da unverdient Nahrung verschaffte.&lt;br /&gt;Von da an geriet ich über verschiedenste Stationen, wie etwa einen dickbäuchigen Bürgermeister, eine Dirne mit Hang zum Glücksspiel und einen blinden Waisenjungen zum Postkutschenräuber Mauro di Cavallino. Er war berühmt dafür niemals Waffen mit sich zu führen; ihm reichte seine Geschicklichkeit und er verstand es jede Situation zu seinem Vorteile auszunutzen.&lt;br /&gt;Ich machte es mir gemütlich in einem der Wagenräder, die als Dekoration vor seiner Hütte standen – was mir selbst zu auffällig gewesen wäre.&lt;br /&gt;Mehr durch Zufall als durch Planung ging ich dann einmal mit auf einen seiner Streifzüge und konnte nicht an mich halten, als ich unterwegs eine Tischlerwerkstatt sah. So trennten sich unsere spärlichen Wege, ohne dass er überhaupt Notiz von mir nahm – das Schicksal vieler meiner Artgenossen. Aber selbst, wenn man unsere Anwesenheit bemerkt, reagieren die Leute selten erfreut. So wühlte ich mich erst einmal durch den sägespängetränkten Boden um mich in einem alten Stück Tischbein von meiner Reise auszuruhen, das an einer warmen Stelle hinter der Tischbank gefallen war. Meine Ruhe wurde jedoch frühzeitig unterbrochen, als ich von meinem Vormieter di Cavallino  hörte. Sein jähes Ende brach förmlich über ihn herein, wie die Nacht über den Tag eines müden Arbeiters. Er hatte sich im Wald hinter einer Eiche versteckt und wartete auf die Kutsche, die die Tageseinnahmen einer Bank nebst Bankenchef selbst befördern sollte. Sein Plan sah vor sich mit einem Satz vor die Pferde zu werfen und sich die Überraschung zu Nutze zu machen; als Unterstützung sollte ihm ein Stamm dienen, den er mittels Schiffstau einige Meter weiter umstürzen wollte. Nun aber kam es so, daß die Pferde und der krankheits- und müdigkeitsgeschwächte Kutscher so erschraken, daß sie über einen großen Stein fuhren. Das Gefährt hüpfte linksseitig um und begrub di Cavallino unter sich. Der schwergewichtige Bankenchef wurde von der Truhe erschlagen, die neben ihm auf dem Sitz stand und auf die er persönlich aufpassen wollte. Sein einst so aufgequollenes Gesicht wurde von der schweren Truhe auf ein Mindestmaß an Breite reduziert. Dem Kutscher selbst wurden die Beine und die Hüfte eingequetscht, sodaß er langsam, vor sich hin wimmernd, erschöpft verblutete. Er sah aber noch verschwommen, wie sich die beiden Pferde aus ihrem Geschirr loslösen konnten. Sie rannten weiter den geplanten Weg, doch wieder kam das Unglück von linker Seite, in Form des präparierten Baumstammes, den das Tau zu Boden zog. So war Sir Benedict II. der einzig Überlebende dieser außergewöhnlich tragischen, wie auch unwahrscheinlichen Begegnung.&lt;br /&gt;Schnell verschwunden waren alle Kostbarkeiten der Fahrgemeinschaft; die unbekannten Diebe, die die Stelle zufällig entdeckten, ließen es sich nicht einmal nehmen die verbogene, goldene und blutverkrustete Brille vom matschigen Gesichte des Bankpräsidenten zu ziehen. Erst 2 tage später fand die Polizei die Unglücksquelle und konnte die Verunglückten der Erde übergeben. Durch einige Unachtsamkeiten kam es, daß di Cavallino eine äußerst prachtvolle Bestattung bekam, während Bankenpräsident Salmaro nun nur in einem anonymen Massengrab liegt. Die Kutsche war völlig hinüber; auch, da die Diebe in ihrer Gier fast alles zerschlugen, in der Hoffnung auf versteckte Reichtümer.&lt;br /&gt;Meister Antonio Kirsche wurde gerufen um zu prüfen, ob er von den Resten noch etwas gebrauchen könnte – er hatte letztens die Eingangstüre der Polizei repariert und einen sehr geringen Preis dafür verlangt, und so wollte man sich revanchieren, da die Kutsche sehr aufwendig und aus hochwertigen Materialien gebaut wurde. Mit einem Wagen und Sir Benedict II. als Zugkraft fand er schnell die Stelle und sah sich um, begutachtete, grub aus und hackte Teile aus dem Haufen heraus, der einst eine staatliche Postkutsche war. Während er alles, was er gebrauchen konnte in den Wagen lud, passierte es aber, daß er ein Rascheln, ein Stück weit tiefer im Wald, vernahm. Er ging dem nach, und dorthin, und dachte, daß es sich bei dem sich bewegenden Laubhaufen um einen Igel handelte. Vorsichtig nahm er die Blätter zur Seite und war verblüfft, als er darunter ein zappliges Holzscheit fand. Da es bereits dunkelte nahm er es in seinem Beutel mit um es zu hause zu untersuchen.&lt;br /&gt;Mit dem Krachen eines erschöpften Handwerkers, der mit letzter Kraft am Abend seine Arbeit niederlegt, weckte er mich aus meinem Schlafe und Traum und ließ mich verwundert zurück. Er verschwand für eine Weile im Hof seiner Werkstatt und man konnte hören, wie Holz umgelagert, sortiert und geworfen wurde. Ein Licht schritt in meine Stufen ein, wurde auf den Tisch gestellt und flackerte beruhigend vor sich hin. Meister Antonio holte seinen mysteriösen Holzscheit aus dem Beutel hervor und betrachtete ihn sorgfältig von allen Seiten, konnte aber keine offensichtlichen Auffälligkeiten finden. So machte er sich auf daraus ein Tischbein für den Bürgermeister zu arbeiten, setzte den Hobel an und zuckte erschrocken zurück. Ich wusste nicht, ob ich aufgrund der Müdigkeit phantasierte, oder ob ich tatsächlich hörte, was ich glaubte gehört zu haben, doch da Meister Antonio meinen Gesichtsausdruck teilte, musste er wohl dasselbe vernommen haben. „Sei bitte vorsichtig“ tönte es aus Richtung des großen Holzscheites. Doch es konnte nicht sein, was als Tatsache in der Luft hing. Ich meine mich zu erinnern, wie der Meister mit dem Holz auf den Tisch klopfte und ein leises Stöhnen zu hören war. Ihm war die Sache so gar nicht geheuer und er legte alles beiseite und ging schlafen, da auch er alles auf seine Müdigkeit zurückführte. Ich jedoch wollte  mir das ganze auch einmal aus der Nähe ansehen und machte mich auf den Weg auf den Tisch. Von keiner Seite aber konnte ich auf etwas Erklärendes stoßen. Da aber so ein hochwertiges Holz auf mich eine faszinierende Wirkung hat, zog ich um und mich dorthin zurück. Nur wenige Zentimeter schaffte ich es meine neue Unterkunft beziehen, stopfte jedoch noch das Loch hinter mir zu, sodaß keiner meinen Einzug bemerkte. Den nächsten Morgen verschlief ich komplett und erwachte erst durch ein ratloses, zustimmendes Raunen des Herren meines neuen Zuhauses – Meister Gepetto, wie ich später herausfand - bei dem Gespräch mit meinem vorherigen Obdachspenders Antonio. Sie unterhielten sich bei einem Stück Brot über die Ereignisse von kurz vor dem Tod meines di Cavallino bis zum gestrigen Abend und der fremden Stimme. Auch Gepetto konnte sich keinen Reim darauf machen und schob es insgeheim nicht Antonios Schläfrigkeit, sondern seinem Weine zu. Man einigte sich darauf, daß der ältere, ärmliche Gepetto das Stück Kiefernholz behält und daraus macht, was ihm am besten in den Sinn kommt - er ließ es einige Tage neben dem Ofen stehen. Ich erkundigte derweil seine Hütte und kam zu dem Schluß, daß ich dort vielleicht noch eine Woche bliebe, aber nicht länger. Es gab nicht viel Interessantes, es kam kaum Kundschaft oder sonstiger Besuch, es war nicht gerade war, kurzum: es war trostlos für jemanden wie mich. Die einzige Abwechslung, die sich mir bot, war die streunende Katze, die ich „Kaviar“ taufte, die manchmal durch die Fenster schaute und vom meister ein klein wenig Nahrung bekam. Die war  nicht das Italien, weswegen ich mein Argentinien einst verließ.“&lt;br /&gt;Er setze sein Glas ab um auf die Uhr hinter dem Wirt zu schauen. „Der Rest dürfte euch ja mehr oder weniger bekannt genug sein, ab da ist die Geschichte allgemein gekannt.“ – „Ja Pepe, doch ich bitte dich“, flehte ihn der kleine Agustín an, Marienkäfer seines Zeichens, „uns wenigstens zu erzählen, wie Du mit der Geschichte zu tun hattest.“ Pepe, bei dem der Alkohol schon merklich seine Wirkung zeigte, willigte ein, mit gespieltem Widerwillen. „He, Wirt! Noch ein Glas für Pepe.“ – „Wo war ich?“ – „Kaviar, die Katze.“ – „Ach ja.“&lt;br /&gt;Ich dachte mir also schon langsam Umzugspläne aus, als der Meister der Ehrgeiz packte. Morgens, als er wieder mit einem Stücke Brot und einem Kaffee am Tische saß und seine Blicke durch das verstaubte Fenster in die Ferne schweiften, fiel sein Blick auf den Holzklotz, den ich zuvor mein Zuhause nannte. Vielleicht war es das Alter, das ihm einen Streich spielte, vielleicht war es aber auch die Einsamkeit die ihn trieb. Jedenfalls kam ihm die Idee daraus eine Holzpuppe zu schnitzen, obwohl es keinen Auftrag dafür gab – ich wusste das, da ich mich zuvor durch seine Auftragsbücher arbeitete. Stunden- und tagelang hobelte er, sägte, schliff und lackierte. Der Meister war nicht mehr so schnell wie einst, aber, wenn man ihm zusah, spürte man deutlich die Erfahrung, die in ihm steckte, und daß er sich trotz manch fehlendem Werkzeug immer zu helfen wusste. Ich sah gespannt zu, wie sich aus einem Stücke Holz nach und nach eine lebensechte Puppe entwickelte. Und noch gespannter auf das was kam, und noch viel mehr überraschter, war ich, als die Puppe plötzlich anfing Leben zu zeigen. Nicht die Art Leben, wie sie ein träumerisches Gemälde, oder eine gelungene Skulptur ausstrahlt, echtes, bewegtes Leben. Gepetto, ganz rational, meinte sogleich, daß er nun einen Namen bräuchte, da alles Leben, das einen über den Knöchel reicht und kein Zuchtvieh ist einen Namen braucht, da es sonst herrenlos sich selbst und anderen gegenüber erscheine. Immer noch in Überraschung vergaß ich meine oberste Priorität keine Aufmerksamkeit auf mich zu ziehen und rief ihm „Porfirio“ entgegen. Der Meister musste es leise gehört und es für sich selbst als einen Geistesblitz gehalten haben, doch er hörte es nicht so, wie ich es rief. „Auf daß du ab nun „Pinocchio“ heißen sollst.“ „Pinocchio“, wie er nun hieß, sah sich mit erstaunten Augen um, musterte (oder versuchte es wenigstens) alles um sich herum.&lt;br /&gt;Ein Kleinkind erfasst erst nach und nach alle Eindrücke und lernt allmählich sie einzuschätzen, doch Pinocchio  überfielen diese Einflüße mit einem Male, und sie alle waren unbekannt für ihn. Man sah ihm an, daß ihn all das fast umwarf; er hatte Mühe sich auf seinen hölzernen Beinen zu halten (wohl auch, weil er noch nie zuvor auf ihnen stand). Man bedenke nur, wie es einem selbst erginge in gleicher Situation! ich glaubte jeden Moment aufzuwachen, da es so unglaublich war, aber Pinocchio verhielt sich ganz so, wie man es von einem kleinen Menschen-Jungen erwarten würde. Gepetto war begeistert, wohl auch, da er nie eigene Kinder hatte – außer einst vor vielen, vielen Jahren in Genua, auch einen Buben, der aber im Alter von 7 Jahren in einem See ertrank.&lt;br /&gt;Da es ein Freitag war, blieb dem Meister das ganze Wochenende um zu versuchen ihm alles  zu erklären, was er für den Moment über die Welt wissen musste. Nur das Wochenende, da er ihn rasch in der Schule angemeldet hatte. Auch ich dachte mir ihm unter die Arme zu greifen, mein Alter und meine Erfahrungen weiterzugeben,  und schlüpfte wieder in mein Loch, das nun in ihm war, etwas unterhalb des linken Knies, von wo aus ich gut zu ihm reden konnte.&lt;br /&gt;Am Sonntag hatte ich Gelegenheit mich ihm vorzustellen, als er auf dem Feld spazieren ging und Vögel jagte. Ich erzählte ihm in kurzen Sätzen (da Gepetto ihm schon tags zuvor stundenlang zuredete) von mir und meiner Reise bis zu diesem Punkt. Er war neugierig – was eine seiner wesentlichsten Charakterzüge ist, wie sich später herausstellen sollte – auf alles über mich und vor allem das, was ich schon alles gesehen hatte rund um die Welt.&lt;br /&gt;„Und wie alt bist du überhaupt?“ frug er. „37 Jahre schon lebe ich auf diesem, unseren Planeten. Du kannst mit solch einer großen Zahl wahrscheinlich nichts anfangen, nicht einschätzen, wie alt das ist.“ – „Nein, das kann ich leider nicht. Werden Holzwürmer denn so alt?“ – „Nein, Holzwürmer werden, soweit ich weiß, nicht so alt, aber das interessiert mich nicht, ich werde so alt, wie ich gedenke alt zu werden.“ Und so unterhielten wir uns noch für Stunden, das heißt vielmehr ich erzählte ihm.&lt;br /&gt;Als er dann Montag morgen zur Schule gehen sollte, bat er mich ihn doch zu begleiten, und ich verschwand wieder in seinem Knie – durch die Vibrationen des Holzes konnte er mich von dort gut hören.&lt;br /&gt;Gepetto führte ihn in die Schule und übergab ihn den Lehrern. Ich sagte ihm, mit welchen Kindern er sich gefahrenlos anfreunden könne und von welchen er besser Abstand nehmen sollte, doch natürlich hörte er nur bedingt auf mich. Mir war gleich klar, daß dieser „Röhrle“ ihn noch einmal gewaltig Ärger bringen sollte. Nach der Schule erklärte ich ihm das, was er in der Schule nicht gleich verstand, denn der Meister war zwar keinesfalles dumm, doch seine Schulzeit war schon Ewigkeiten her. Auch Pinocchio war keinesfalles dumm, vielmehr ließ nur seine Aufmerksamkeit stark zu wünschen übrig. So vergingen die Tage und es wurde ein richtiger Schuljunge aus ihm - ein Schuljunge jedoch, der Probleme regelrecht magisch anzog. So kam es, daß unter anderem dieser Röhrle ihn mit Regelmäßigkeit in Schwierigkeiten brachte. Die meister Kinder in der Schule waren zwar erstaunt und verwundert über diesen Jungen, der doch augenscheinlich nur aus Holz bestehen zu schien und waren daher äußerst neugierig, doch verhielten sie sich ansonsten normal und anständig ihm gegenüber. Viele Fragen konnte Pinocchio gar nicht beantworten, sodaß ich ihm weiter helfen musste, sei es auch nur mit Floskeln und Ausreden.&lt;br /&gt;Röhrle schließlich brachte ihn sogar dazu die Schule zu schwänzen und in der Gegend umher zu irren.  Ich versuchte natürlich vehement dies zu unterbinden, doch, hat er erst einmal einen Entschluß gefasst, ist es fast unmöglich ihn wieder davon abzubringen, so sehr ich auch auf ihn einredete. Und so kam es, wie es kommen musste: er steckte in der Klemme, und zwar fest. Sie beide ließen sich vom Puppenspieler Feuerfresser gar hypnotisieren, doch mir war dieses Funkeln in seinen Augen von Anfang an nicht geheuer, was ich Pinocchio selbstredend ausdrücklich mitteilte, was er selbstredend komplett ignorierte. Daß mein hölzerner Freund entkam ist bekannt, nicht aber, daß er das wohl mir zu verdanken hat. Ich lebte ein paar Jahre bei einem Juristen, und so war ich vertraut mit der Art, wie man zu Menschen reden muß, damit man bekommt, was man will. Pinocchio, der endlich den Ernst der Lage begriff – nämlich, daß Feuerfresser ihn braten wollte – hörte plötzlich auf meine Worte; wobei ich aber gestehen muß, daß ich beide erst einmal etwas zappeln, respektive schwitzen ließ, auf daß sie in Zukunft etwas früher zu Vernunft kämen. So ließ ich Pinocchio also auf Feuerfresser einreden und ihn von sich und seinem alten, armen Vater (wie er den Meister nannte) erzählen. Etwas überrascht ob seiner schnell fallenden Widerwehr war ich schon, denn Feuerfresser band nicht nur beide recht schnell wieder los, sondern gab meinem Freund sogar noch ein paar Goldstücke mit, damit er zuhause etwas mehr habe. So schnell Röhrle losgebunden war, so schnell sah ich ihn auch nicht mehr, denn er rannte verängstigt nach Hause, Pinocchio zurücklassend.&lt;br /&gt;Ich gebot es ihm, es diesem Kerle gleich zu tun, doch er setzte sich - mehr erfreut über sein Glück im Unglück, als erschrocken – in Bewegung. Ich redete natürlich ununterbrochen auf ihn ein, doch wenn das schon bei einem normalen Jungen kaum etwas bewirkt, so erst recht nicht einem mit einem Kopf komplett aus Holz. Und so kam es wieder, wie es kommen musste: er steckte wieder in der Klemme, oder vielmehr auf dem Ast einer Eiche, nach dem man ihm seiner Goldstücke auf räuberischer Art und Weise entledigte. Doch diesmal war nicht ich es, der ihn wieder aus der Patsche half (denn, hätte ich den Ast zum Brechen gebracht, wäre Pinocchio nur nach dem Falle zerstört gewesen), sondern, so unglaublich es auch klingen mag, eine Fee, mit dunkelblauen Haaren noch dazu. Doch ich hatte bis dahin bereits zuviel gesehen, und mich noch über so etwas zu wundern.&lt;br /&gt;Um es kurz zu machen: Wir gerieten noch in die Fänge eines Bauern, wurden von einer Taube begleitet als wir endlich wieder auf dem Weg zum Meister waren, der wiederum uns mit einem Boot suchte, das er in seiner Sorge selbst baute, wurden auf die Insel der fleißigen Bienen getrieben, als wir Gepetto im Meere zu Hilfe kommen wollten, trafen die dunkelblauhaarige Fee wieder, der Pinocchio hoch und heilig versprach, daß er sich besser und zur Schule gehen wollte (was ich aber bei seiner Aufmerksamkeitsspanne stark bezweifelte), trafen Röhrle wieder, der Pinocchio mit ins Land der Spielereien nahm.&lt;br /&gt;Sie müssen wissen, ich tat mein Möglichstes, um ihn von all diesen Probleme zu schützen, doch was konnte ich schon tun? Körperliche Gewalt hatte ich verständlicherweise nie über ihn, und auf all mein Zureden hörte er nur, solange wie ihn der Schalk nicht zu arg im Nacken saß.“&lt;br /&gt;Man klopfte Pepe als Zeichen der Zustimmung auf den Rücken. Es war schon sehr spät geworden, die Kerzen im Raume waren beinahe komplett herunter gebrannt. Pepe holte tief Luft und sagte, daß er sich schnell dem Ende nähern wollte, bevor er wieder begann zu erzählen.&lt;br /&gt;„Diese zweite Insel also, die des Lasters und der Faulheit, kam mir gleich suspekt vor. Sie müssen wissen, ich bin ein Arbeiterkind, geboren in einer Arbeiterfamilie. Wenn ich Prunk sehe, oder Anwesen, deren Größe geradezu lächerlich übertrieben ist, dann bin ich in erster Linie nicht begeistert, sondern frage mich, wie das Ganze funktioniert, und wer es in standhält, wie also auch bei dieser Insel. Schon bald bekam ich die Bestätigung meiner Bedenken, als nämlich Pinocchio und die Menschen allesamt in Esel verwandelt wurden. Nun, wir landeten wieder im Wasser, Pinocchio wurde wieder die Holzfigur, die er unter all dem Eselsstoffe doch war, wir wurden von einem Wal gefressen, in dem wir jedoch Meister Gepetto wieder trafen und mit einem kühnen Plan und viel Muskelkraft wieder gen Freiheit entkamen.&lt;br /&gt;Durch all diese negativen Ereignisse, und, daß nun ich und der Meister auf ihn einredeten kam es, daß er langsam Vernunft annahm. Die Geschichte mit dem Wale war wirklich zuviel für ihn gewesen, nie sah ich ihn verängstigter. Er versprach dem Meister von nun an wirklich ein verantwortungsbewusster Junge zu sein, und fleißig seine Aufgaben zu erledigen. Diesmal war es ihm tatsächlich ernst, das konnte man spüren. ich redete weniger auf ihn ein, wollte schauen, in wieweit er eigene, gut überlegte Entscheidungen treffen könnte, und zu meinem Erfreuen verhielt er sich seinem Vorsatze entsprechend.&lt;br /&gt;Dann, eines Nachts, kam die Fee durch das Fenster in unserem Zimmer. Ich erzählte ihr, was wir noch alles erlebten, und daß Pinocchio sich nun so benehme, wie man er von ihm erwarten könne. Die Fee, die auch den Meister schon eine geraume Zeit kannte, wusste, wie er lebte, konnten auch die Feengesetze nicht zurückhalten, und so verwandelte sie meinen einst hölzernen nun in einen echten Jungen, mit allem, was dazu gehört. Zuerst überwog natürlich am nächsten Morgen die Verwunderung der Freude, doch schnell war man sich des Wunders bewusst und über alle Maße glücklich. Meister Gepetto hatte endlich ein Kind und Pinocchio war endlich ein richtiger Junge.&lt;br /&gt;Hier in etwa endet die Geschichte, zumindest der bekannte Teil. Natürlich gab es auch weiterhin allerlei Ereignisse, über die man berichten könnte, doch waren dies die Art Ereignisse, die man immer erlebt, wenn ein Kind dabei ist, sodaß ich darauf verzichten will sie wiederzugeben – bei Interesse kann man jede Mutter danach fragen. Ich blieb noch eine Weile, denn ich wollte noch sehen, wie sich Pinocchio entwickelte. Sicherlich war es oft nicht leicht, manchmal wusste auch ich nicht weiter, aber, wenn man jemanden hat, an den man glaubt, dann ist man bereit soviel zu geben, wie es braucht, auch, wenn das mitunter eigene Verluste bedeutet, denn es lohnt.&lt;br /&gt;Über einen Postreiter, der nach Rom fuhr, einen Wirt dort, einen Verwalter, der Nahe der Überreste Alexandrias wohnte, und mehrere Bauern setzte ich meine Europareise fort, bevor ich endgültig auf einem Schiff der königlichen Flotte Spaniens wieder hier her fand.&lt;br /&gt;Ich weiß, daß die Geschichte, so wie man sie sich erzählt, und wie sie in manchem Buche steht, anders klingt, doch ich kann euch versichern, daß ich alle das mir Zugestoßene so berichtete, wie ich mich daran erinnern kann. Ich selbst tauche dort nicht mehr auf, zumindest nicht in der mir eigenen Form. Meine Spezies eignet sich nicht für Geschichten, also wurde meine Rolle umgeschrieben. Ich gebe aber zu bedenken, daß „Jiminy Cricket“ in manch Buchadaption auch „Pepe“ genannt wird.“&lt;br /&gt;Mit diesen letzten Worten, bei denen sich alle schon vor der Wirtshaustüre begaben, denn da trieb sie der Wirt, der das Erzählten dieser Geschichte des Öfteren erlebte, hin. Und so lebte Pepe bis an sein Lebensende weiter in Argentinien, mal hier, dann mal wieder dort. Und zwar so lange, wie er gedachte zu leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Text: naseweiß &amp;amp; mondgebräunt - von Angelus für Lizzy&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-3755178671060971539?l=mondgebraeunt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/3755178671060971539/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=3755178671060971539' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/3755178671060971539'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/3755178671060971539'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2008/12/pepe-aus-argentinien.html' title='Pepe aus Argentinien'/><author><name>Angelus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04748794667498371510</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_IPS0I1pmu4E/SKT5gZGyE1I/AAAAAAAAAAM/IEHqWpkyu6E/S220/Kopie+(2)+von+IMG_2307.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-8294211256094816883</id><published>2008-12-02T15:43:00.006+01:00</published><updated>2008-12-16T01:21:46.991+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Liebe'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Entscheidung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Unsinn'/><title type='text'>Erzähl mir nichts von Liebe oder ähnlichem Mist</title><content type='html'>Hörtext, Link klicken:&lt;a href="http://boxstr.com/files/4363832_jreg9/Erz%C3%A4hl%20mir%20nichts%20von%20Liebe%20oder-.mp3"&gt;Erzähl mir nichts von Liebe.mp3&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erst 14 Stunden, die vergangen sind und ich beginne schon jetzt zu zweifeln. Was ist, wenn die Entscheidung, die ich getroffen habe, nicht die richtige war? Und andererseits, hätte es überhaupt eine richtige Entscheidung geben können? Ich bin mir einfach nicht sicher. Dieses Problem ist ja kein neues. Wenn es um Entscheidungen ging, war ich in vergangener Zeit nie die Schnellste. Möchtest Du nun die rote oder die grüne Lampe? Ähm, keine Ahnung, mir gefallen beide, aber beide kann ich mir nicht leisten. Nach grob übertriebenen 5 Stunden vor dem Regal, entschied ich mich dann für keine der Auswahlen und zu Hause ärgerte ich mich dann unendlich. Möchtest Du auch einen Milchkaffee? Nej, danke, ich hatte heute schon zu viel Kaffee, das vertrage ich nicht. Tolle Ausrede für ein "bitte warte noch eine Stunde, bis ich mich entschieden habe". Der Milchkaffee steht dampfend vor deiner Nase und der riecht so unglaublich gut. Verdammt, hätte ich doch einfach "ja" gesagt. Aber die Meinung jetzt zu ändern kommt mir nicht angebracht vor. Hast Du schon eine Idee für das neue Projekt? "Ja, ich habe so viele Ideen, du wirst begeistert sein, das wird unglaublich", will ich sagen, wenn ich wüsste welche der Ideen die angemessenste wäre, und da ich mich nicht blamieren möchte, sage ich stattdessen: Ach weißt Du, ich hatte da so die eine oder andere Idee, aber die waren bescheuert, bleiben wir bei deiner Idee. Da hätten wir die Kombination aus Ich-kann-mich-nicht-entscheiden und alles-was-ich-tu' - ist `nix Dickes`. Dabei weiß ich verflucht nochmal, daß ich das kann, daß die Anderen noch was von mir lernen könnten, habe aber Angst, ich könnte die Einzige sein, die das weiß.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber hierbei geht es einfach nicht um Lampen, Kaffee und Ideen. Nej, denn auch, wenn sich das manchmal so anfühlt, ist eine Tasse dampfender und wohlriechener Milchkaffee nicht potentiell lebensverändernd. Aber bei dieser Sache könnte es so sein. Okay, gehen wir das nochmal in Ruhe durch. Nej, es ist zu spät, sich jetzt noch den Kopf zu zermatern, hörst du? Die Entscheidung ist getroffen! Egal, ich muß das jetzt nochmal durchgehen. Wie sagte man mir neulich? Sortiere die Gedanken erstmal: Die einen Gedanken auf die linke Seite, die Anderen auf die Rechte. Eigentlich sagte sogar er das zu mir, nur klang es dabei anders: Gedanken an Kaffee auf die Linke und Gedanken an mich auf die Rechte. Jetzt sind die Gedanken folgende: Krankheit, Zustand, Lebensstil, Ängste und Probleme auf der Linken. Das klingt simpel, aber blöderweise sind diese komplexer. Auf der Rechten Seite: Liebe. Eigentlich, seien wir ehrlich, reicht links und rechts nicht bei meinen Gedanken. Es müsste sowas wie Nord Ost Süd West geben bei mir, denn dann würde es heissen: Krankheit, Zustand, Lebensstil, Ängste und Probleme in den Westen. Liebe in den Osten (wie passend). Doch dann wird´s noch komplizierter. Denn dann wäre plötzlich noch Platz für Gedanken an Milchkaffee und Ideen im Süden. Und, nocheinmal Platz für Vertrautheit und Sicherheit im Norden. Aber das wäre dann ein Kompass und keine Waage. Und mit einem Kompass kann man auch nur etwas anfangen, wenn man weiß, wohin man eigentlich will. Aber mit einer Waage kann man messen, welche Seite überwiegt. Okay, das funktioniert also nicht. Ich könnte den Süden opfern, damit hätte ich keine Probleme, ich habe ohnehin keine Geduld mehr für unwichtige Milchkaffee-Entscheidungen, ausserdem liegt mir der Norden im Blut, und übertrieben betrachtet liegt auch Bayern in Süddeutschland. Pardon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Okay, also weg mit dem Süden. Dann haben wir immer noch drei Seiten, das ergibt keine Waage.&lt;br /&gt;Genauer genommen sind das nun zwei Seiten und eine Mauer aus Altbewehrtem dazwischen (ich werde noch richtig geschichtspolitisch wenn das so weitergeht)... und dann ist diese Mauer auch noch zu wichtig, um sie wegzudenken. Jetzt könnte ich natürlich den Norden, also die Mauer in den Westen verfrachten, dann wäre es zwar keine buchstäbliche Mauer mehr, aber sie würde dem Westen, der linken Seite, mehr Gewicht geben. Zu kompliziert. Viel zu kompliziert.&lt;br /&gt;Gegenüberstellung. Linke Seite: Krankheit, Zustand, Lebensstil, Ängste und Probleme + Vertrautheit und Sicherheit. Ergibt 7 für Dagegen. Rechte Seite: Liebe. Ergibt 1 für Dafür.&lt;br /&gt;Es bringt mich nicht weiter, und ich lerne nichts daraus. Ich bin wieder am Anfang, könnte es sein das die Liebe allein mehr ins Gewicht fällt, als die sieben Dagegens zusammen? Dann wäre die Quintessenz, die Liebe fällt schwer ins Gewicht. Zu schwer um der Gefahr zu entgehen, überrollt zu werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;color:#006600;"&gt;Text:naseweiß &amp;amp; mondgebraeunt, Lizzy. Musik: Laura Marling.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-8294211256094816883?l=mondgebraeunt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/8294211256094816883/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=8294211256094816883' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/8294211256094816883'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/8294211256094816883'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2008/12/erst-14-stunden-die-vergangen-sind-und.html' title='Erzähl mir nichts von Liebe oder ähnlichem Mist'/><author><name>Naseweiß und Mondgebräunt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09473498210329263617</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-ihOlfbXLamI/TlqvOnuzZxI/AAAAAAAAALY/K_1IIk2rY30/s220/224311_174369999284680_100001350428332_396407_6608044_n.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-5099133349607398957</id><published>2008-11-27T23:46:00.005+01:00</published><updated>2008-12-02T22:35:47.485+01:00</updated><title type='text'>a bit too “independent”.</title><content type='html'>yesterday in the underground there was a woman right next to you. she was writing a list on her left hand, with a biro and you couldn´t stop looking at it. in your mind you was thinking what kind of woman does things like these, she nuts? why doesn't she use just a piece of paper, does she always do things like these? you thought how you´d make fun of her, if you and the boys are there, pretending to be her and make crazy things.&lt;br /&gt;you thought about if she is a bit too “independent”. you like “modern” women, who have got an own mind, who don´t care about rules, or the opinion of strangers.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/monsieurpete/3063755201/" title="a bit too “independent”. von Monsieur Pete bei Flickr"&gt;&lt;img src="http://farm4.static.flickr.com/3181/3063755201_517225c330.jpg" width="350" height="263" alt="a bit too “independent”." /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;you left the underground, still thinking of her. and at night in your bed you felt sad, and a bit sorry. 'cause that´s the moment you realized, that this is the kind of girl you would need...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Text: naseweiß &amp; mondgebräunt - from Mr. Pete&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-5099133349607398957?l=mondgebraeunt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/5099133349607398957/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=5099133349607398957' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/5099133349607398957'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/5099133349607398957'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2008/11/bit-too-independent.html' title='a bit too “independent”.'/><author><name>Mr. Pete</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559172168037493827</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_iVmmZu70-Vk/SSraMFI7a1I/AAAAAAAAAAM/ZED0V2vpUcQ/S220/IMG_0263.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://farm4.static.flickr.com/3181/3063755201_517225c330_t.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-8340899279585759457</id><published>2008-11-24T18:46:00.009+01:00</published><updated>2011-08-28T22:04:56.692+02:00</updated><title type='text'>November has come.</title><content type='html'>a while ago I was running thru the park - and now there´s snow, but no sun. I hate that time, when the snow doesn´t stay, it´s just getting muddy and bloody wet. you don´t know what to wear (ok, easier for me), and everything outside just sucks.&lt;br /&gt;when I was young, I loved to throw my sister in the mud at the streets of my hometown in england. but she´s not there anymore, passed away 15 years ago. I´m kicking other girls in the mud, but it´s just not the same thing... when we went to grandma at sunday, she always gave us pie and cake, mostly bee sting cake; boy, she could bake.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- so where is the f***ing sun? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/32789211@N06/3059195154/" title="November has come. von Monsieur Pete bei Flickr"&gt;&lt;img src="http://farm4.static.flickr.com/3146/3059195154_2c165f5a96.jpg" width="327" height="450" alt="November has come." /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Music: Gorillaz - November has come (Demon days)&lt;br /&gt;Text: naseweiß &amp; mondgebräunt - from Mr. Pete&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-8340899279585759457?l=mondgebraeunt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/8340899279585759457/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=8340899279585759457' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/8340899279585759457'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/8340899279585759457'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2008/11/november-has-come.html' title='November has come.'/><author><name>Mr. Pete</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04559172168037493827</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='30' src='http://4.bp.blogspot.com/_iVmmZu70-Vk/SSraMFI7a1I/AAAAAAAAAAM/ZED0V2vpUcQ/S220/IMG_0263.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://farm4.static.flickr.com/3146/3059195154_2c165f5a96_t.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-266626715345029056</id><published>2008-10-13T15:49:00.007+02:00</published><updated>2011-08-28T22:05:53.280+02:00</updated><title type='text'>Immer wenn Sie mir seine Briefe vorliest</title><content type='html'>Flüchten mußte Sie. 1957 überquerte Sie mit Ihrem Bruder Pavel den Ural und die Tundra, während Chuck Berry seine „Rock and Roll Music“ auf die Jugend los ließ. Sie will mir nicht sagen, warum Sie von den Komi flüchten mußte, doch manchmal erzählt Sie mir Geschichten über diese Ihre Flucht - wobei ich mit zunehmendem Alter merke, daß Sie mir nicht alles erzählt, und Manches beschönigt. Ihr Bruder blieb unterwegs im tschechischen Teil von Schlesien stecken. Er brach sich auf einer Brücke  ein Bein und kam in einer Familie unter die ihn pflegte, doch sie hatten nur Platz für einen, also zog meine Oma von da an alleine weiter; Sie war eh die Stärkere und Ältere der Zwei. Er wollte später zu Ihr zurückkehren, doch verliebte sich in ein Mädchen aus dem Dorf. Ich kenne meinen Onkel Pavel nur von Photos und den Briefen, die er manchmal schreibt. Meine Oma übersetzt sie immer für mich, aber sein Kauderwelsch aus verschiedenen Sprachen zu einer gemischt ist schwer zu verstehen, und viele Ausdrücke gibt es nicht im Deutschen. Doch ich merke, wie glücklich er dort ist.&lt;br /&gt;Bei ihm ist alles so viel einfacher, seine Sorgen sind ursprünglicher. Letzten Sommer bekam auch er Enkelkinder, 2 Jungs. „Jungs sind gut, arbeiten gut“ wie man bei ihnen sagt. Dann bin ich wieder froh nicht dort zu leben. Ich fühle mich hier schon nicht integriert, aber als schwaches Mädchen, das ich bin, hätte ich bei meinem Onkel Pavel im Ort noch viel weniger zu lachen. Seine Briefe sind immer Wochen unterwegs und riechen seltsam.&lt;br /&gt;Wenn Sie mir seine Briefe vorliest essen wir immer russische, gekochte, gezuckerte Kondensmilch. Meist bestreichen wir einfach nur Waffeln damit. Früher setzte meine Oma 2, 3 Stunden bevor ich da war die Dose in ein Wasserbad, damit der Zucker karamellisiert. Wenn ich bei Ihr übernachtete, kochten und backten wir gemeinsam, nur Kondensmilch mußte es enthalten. Heimlich trank ich sie so; ich bin mir sicher meine Oma bemerkte es, sagte aber nie etwas. Wir haben zusammen viele Versuche mit Blintschiki, das sind russische Pfannkuchen, unternommen. Konfitüre, Honig, Quark (was man dann Blintschiki s tworogom nennt), Ahornsirup, Erdnussbutter und natürlich Kondensmilch. Es gab auch einen mißlungenen Versuch mit Leberwurst. Als Kind schlief ich oft bei meiner Oma; ich wärmte auch immer das Bett für Sie vor. Bei Ihr fühlte ich mich immer wohl. Sie war für mich da und verstand mich. Ich wüsste nicht, was ich ohne Sie machen soll.&lt;br /&gt;Noch immer liebe ich es bei Ihr zu sein. Doch Sie ist schon alt, es strengt Sie an Besuch zu haben, darum schlafe ich nicht mehr dort. Aber so oft es geht besuche ich Sie und helfe Ihr im Haushalt. Jetzt bin ich es, die für Sie die Kondensmilch in das Wasser stellt.&lt;br /&gt;Auch, wenn Ihr Körper jetzt schwach ist, in Ihren Augen sehe ich noch immer die Wärme, wenn Sie mich ansieht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Text: naseweiß &amp;amp; mondgebräunt - von Angelus für Lizzy&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-266626715345029056?l=mondgebraeunt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/266626715345029056/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=266626715345029056' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/266626715345029056'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/266626715345029056'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2008/10/immer-wenn-sie-mir-seine-briefe.html' title='Immer wenn Sie mir seine Briefe vorliest'/><author><name>Angelus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04748794667498371510</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_IPS0I1pmu4E/SKT5gZGyE1I/AAAAAAAAAAM/IEHqWpkyu6E/S220/Kopie+(2)+von+IMG_2307.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-311999300537127234</id><published>2008-08-25T19:37:00.006+02:00</published><updated>2011-08-28T22:08:51.222+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Liebe'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lyrik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Borderline'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Literatur'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schmerz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedichte'/><title type='text'>leg' mein herz auf deins &amp; es schlägt,  mich wund</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://farm2.static.flickr.com/1415/786482699_88437feed3_o.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 163px; height: 108px;" src="http://farm2.static.flickr.com/1415/786482699_88437feed3_o.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;und ich erschein im falschen licht&lt;br /&gt;schein ich verstehe die welt er&lt;br /&gt;scheint falsch und die sonne fliesst kalt&lt;br /&gt;blütig durch jalousien zieht furchen ich glüh&lt;br /&gt;auf körper wie alte wunden die sich öffnen&lt;br /&gt;sich herzen die kalten und lippen&lt;br /&gt;bekenntnisse auf bebender erde die er&lt;br /&gt;zittern lässt wie die flasche wasser am kopf&lt;br /&gt;ende hätt ich fast an liebe geglaubt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Text:naseweiß &amp;amp; mondgebraeunt von © Lizzy (HvidLiljer); Photos:©Lizzy (HvidLiljer)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-311999300537127234?l=mondgebraeunt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/311999300537127234/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=311999300537127234' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/311999300537127234'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/311999300537127234'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2008/08/leg-mein-herz-auf-deins-es-schlgt-mich.html' title='leg&apos; mein herz auf deins &amp; es schlägt,  mich wund'/><author><name>Naseweiß und Mondgebräunt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09473498210329263617</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-ihOlfbXLamI/TlqvOnuzZxI/AAAAAAAAALY/K_1IIk2rY30/s220/224311_174369999284680_100001350428332_396407_6608044_n.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-8931434149437430762</id><published>2008-08-22T15:59:00.010+02:00</published><updated>2011-08-28T22:13:50.122+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Liebe'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lyrik Gedichte'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Film'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Photographie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Literatur'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Essen'/><title type='text'>Eine Liebe wie im Film, schmeckt nicht gibt's nicht, oder:Liebe geht durch den Magen</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/hvidliljer/2497742556/"&gt;&lt;img style="width: 166px; height: 113px;" alt="" src="http://farm4.static.flickr.com/3042/2497742556_e98854bd2f_o.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://farm3.static.flickr.com/2197/2497742566_5510428b1c_o.png"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;es gibt die liebe wie im film&lt;br /&gt;vorführung halbgarer schau&lt;br /&gt;spielerei bei kerzenlicht und&lt;br /&gt;er krümelte ihr einen strand&lt;br /&gt;weiss aus brot auf das tisch tuch&lt;br /&gt;fühlung schon beim abend&lt;br /&gt;essen bekam er übelste&lt;br /&gt;kritiken rote karte und das meer&lt;br /&gt;passte in ein weinglas als der film&lt;br /&gt;riss ihn aus illusionen unter&lt;br /&gt;gebuttert schmeckt nicht&lt;br /&gt;gibts nicht noch nach&lt;br /&gt;schlag in den magen&lt;br /&gt;bitter süsse schokolade&lt;br /&gt;zum frühstück bei tiffany&lt;br /&gt;blieb er nicht&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Text: naseweiß &amp;amp; mondgebraeunt von ©Lizzy (HvidLiljer); Photo von ©Lizzy&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-8931434149437430762?l=mondgebraeunt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='enclosure' type='text/html' href='http://www.freundeblog.cn/sonstiges/stimmt-das-sprichwort-liebe-geht-durch-den-magen-9131.html' length='0'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/8931434149437430762/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=8931434149437430762' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/8931434149437430762'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/8931434149437430762'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2008/08/eine-liebe-wie-im-film-schmeckt-nicht.html' title='Eine Liebe wie im Film, schmeckt nicht gibt&apos;s nicht, oder:Liebe geht durch den Magen'/><author><name>Naseweiß und Mondgebräunt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09473498210329263617</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-ihOlfbXLamI/TlqvOnuzZxI/AAAAAAAAALY/K_1IIk2rY30/s220/224311_174369999284680_100001350428332_396407_6608044_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-3464255064977229268</id><published>2008-08-22T15:58:00.000+02:00</published><updated>2008-08-22T15:59:01.138+02:00</updated><title type='text'>Island, ein Aquarell</title><content type='html'>&lt;p style="visibility:visible;"&gt;&lt;embed src="http://assets.myflashfetish.com/swf/mp3/minime.swf" quality="high" wmode="transparent" flashvars="myid=12027911&amp;path=2008/08/21&amp;mycolor=96C9FF&amp;mycolor2=CDE2F7&amp;mycolor3=FFE8B3&amp;autoplay=false&amp;rand=0&amp;f=4&amp;vol=100&amp;pat=0&amp;grad=false" width="160" height="68" name="myflashfetish" align="middle"type="application/x-shockwave-flash" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Prismen gebrochenes Sonnenlicht,&lt;br /&gt;Der Himmel grüßt Kristall,&lt;br /&gt;Regen über Island.&lt;br /&gt;Aquarellierendes Wasser.&lt;br /&gt;Radierung eines milden Nachmittags&lt;br /&gt;             und&lt;br /&gt;Moosgrün entflammt in Feuchtigkeit,&lt;br /&gt;Vìk im Dunst himmlischer Wasserfarbe&lt;br /&gt;die dicke Wolken malt&lt;br /&gt;und den Regenbogen meiner Hoffnung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;                       Èg elska þig&lt;br /&gt;geliebte Heimat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Text:naseweiß &amp; mondgebraeunt von © Lizzy (HvidLiljer) für Tryggvì, Gelesen von Lizzy&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-3464255064977229268?l=mondgebraeunt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/3464255064977229268/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=3464255064977229268' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/3464255064977229268'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/3464255064977229268'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2008/08/island-ein-aquarell_22.html' title='Island, ein Aquarell'/><author><name>Naseweiß und Mondgebräunt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09473498210329263617</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-ihOlfbXLamI/TlqvOnuzZxI/AAAAAAAAALY/K_1IIk2rY30/s220/224311_174369999284680_100001350428332_396407_6608044_n.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-3090085162972789399</id><published>2008-08-22T15:57:00.003+02:00</published><updated>2008-08-22T20:18:48.311+02:00</updated><title type='text'>Wellenbrecher  (geh' nicht unter...)</title><content type='html'>&lt;p style="visibility:visible;"&gt;&lt;embed src="http://assets.myflashfetish.com/swf/mp3/minime.swf" quality="high" wmode="transparent" flashvars="myid=11954382&amp;path=2008/08/19&amp;mycolor=7A6A53&amp;mycolor2=99B2B7&amp;mycolor3=FFFFFF&amp;autoplay=false&amp;rand=0&amp;f=4&amp;vol=100&amp;pat=0&amp;grad=false" width="160" height="68" name="myflashfetish" align="middle"type="application/x-shockwave-flash" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/hvidliljer/786521289/"&gt;&lt;img style="WIDTH: 400px; CURSOR: hand" alt="" src="http://farm2.static.flickr.com/1374/786521289_d3a15f70d1_o.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://farm2.static.flickr.com/1374/786521289_b11d8a9497_m.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="VISIBILITY: visible"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Mach keine welle wir saßen nie im selben boot ich&lt;br /&gt;bin jetzt dein brecher keine rettung in der not warst du&lt;br /&gt;der fels und ich die brandung die mich brach doch du wolltest meer&lt;br /&gt;salzige küsse auf meiner haut wolltest es treiben und ich trieb hinab&lt;br /&gt;im grunde versunken in scham los&lt;br /&gt;über bord geschmissene schiffbrüchige&lt;br /&gt;hab genug geschluckt blut ist dicker als wasser in den Lungen flügel&lt;br /&gt;gespannt setze ich die segel masten stürzen hinunter so ist das jetzt&lt;br /&gt;ich tauche auf und du gehst unter&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Text: naseweiß &amp;amp; mondgebräunt - von Lizzy; Photo: © Lizzy (HvidLiljer)&lt;br /&gt;Gelesen von Lizzy. &lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-3090085162972789399?l=mondgebraeunt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/3090085162972789399/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=3090085162972789399' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/3090085162972789399'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/3090085162972789399'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2008/08/wellenbrecher-geh-nicht-unter_22.html' title='Wellenbrecher  (geh&apos; nicht unter...)'/><author><name>Naseweiß und Mondgebräunt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09473498210329263617</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-ihOlfbXLamI/TlqvOnuzZxI/AAAAAAAAALY/K_1IIk2rY30/s220/224311_174369999284680_100001350428332_396407_6608044_n.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-5345365321398328502</id><published>2008-08-22T03:42:00.016+02:00</published><updated>2011-08-28T22:11:41.488+02:00</updated><title type='text'>Summertime/ Mondflüstern</title><content type='html'>&lt;span style="color: rgb(255, 255, 204);"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Es waren die letzten Sonnenstrahlen des Sommers, die in Deinen Augen aufflammten, wie ein Versprechen. Du wirst keinen Augenblick vergessen.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich erinnere mich der Liebe. An die Zeit, in der mir nichts unmöglich erschien, nichts unerreichbar. Als ich mit dem Feuer spielte, dachte, mich niemals verbrennen zu können.&lt;br /&gt;Oft saßen wir stundenlang am Wasser, die nackten Füße im Sand, das Salz auf unserer Haut, das Meer in Deinem Blick. Du spieltest Gitarre und ich lag zu Deinen Füßen. Warm träumend, summend, eine Melodie des Sommers.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Am Abend klopfte ich an Deine Tür. Betrat die Wohnung im Dachgeschoss. Es gelang uns nur knapp die Tür zu schließen, ehe wir uns in der Glut brennender Küße verloren. Die Zeit des Verlangens kennt keine Scheu und erst recht nicht die Vorsicht. Wir standen im Gang, als wir uns die Kleider vom Leib streiften, ohne die Glut unserer Lippen zu kühlen. Wir schafften es mit Mühe in Dein Bett, barfuß und nackt wandelnd, zwischen Wolkenkratzern aus Papier und den einsamen Schatten die sich unter den Brücken eines Rückens verbergen. Wehrlos umherstreifend in einen unbekannten Winkeln meiner Knie übergab ich Dir meine schweigsame Bestätigung.&lt;br /&gt;Gott, uns war alles so egal. &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/hvidliljer/2104373350/"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0px 10px 10px 0px; width: 200px;" alt="" src="http://farm3.static.flickr.com/2239/2104373350_3bd118863e_o.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Wir liebten uns stundenlang ohne ein einziges Wort zu sprechen. Hinterher lagen wir nackt und zufrieden nebeneinander, zelebrierten das Nachglühen mit einer Zigarette und tranken Whiskey direkt aus der Flasche.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Später standen wir schlaftrunken auf dem Balkon. Deine Arme lagen um meine Schultern, Dein Atem streifte meinen Nacken und wir blickten auf die vor uns liegende Stadt. Ihre endlosen, kleinen Lichter wirkten wie Sterne. Vom Himmel gewichen. Für Zwei, dessen Glühen für die Welt gereicht hätte.&lt;br /&gt;Noch immer, ohne ein einziges Wort zu sprechen. Und auch das war egal. Unser Schweigen verriet mehr als Worte -&lt;br /&gt;Es war Mondflüstern&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;in der letzten Nacht unseres Sommers.&lt;br /&gt;Im Herbst wurden meine Tage zu Laub. Still aufgehäuft, Vergeudung raschelnd.&lt;br /&gt;Des Nachts suchte ich allein den Strand auf, wandelte zwischen Seesternen, ließ mir von Wellen den Sandstein des Herzens polieren. Und dann kam&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 255, 204);"&gt;.......................................&lt;/span&gt;der Winter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Für Søren Larsson)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Text: naseweiß &amp;amp; mondgebräunt - von Lizzy, Photo: © Lizzy (HvidLiljer)&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-5345365321398328502?l=mondgebraeunt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/5345365321398328502/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=5345365321398328502' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/5345365321398328502'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/5345365321398328502'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2008/08/summertime-mondflstern.html' title='Summertime/ Mondflüstern'/><author><name>Naseweiß und Mondgebräunt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09473498210329263617</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-ihOlfbXLamI/TlqvOnuzZxI/AAAAAAAAALY/K_1IIk2rY30/s220/224311_174369999284680_100001350428332_396407_6608044_n.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-7560691627963160525</id><published>2008-08-20T22:22:00.010+02:00</published><updated>2011-08-28T22:12:32.339+02:00</updated><title type='text'>Maria, mir schmeckt's nicht</title><content type='html'>&lt;p style="visibility: visible;"&gt;&lt;embed name="myflashfetish" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" src="http://assets.myflashfetish.com/swf/mp3/minime.swf" type="application/x-shockwave-flash" quality="high" wmode="transparent" flashvars="myid=11994051&amp;amp;path=2008/08/20&amp;amp;mycolor=C7E0BF&amp;amp;mycolor2=006E09&amp;amp;mycolor3=FAFAFA&amp;amp;autoplay=false&amp;amp;rand=0&amp;amp;f=4&amp;amp;vol=100&amp;amp;pat=0&amp;amp;grad=false" align="middle" border="0" height="68" width="160"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;span style=""&gt;sieh hin ich bin keine dieser flaschen maria deiner kron&lt;br /&gt;korkensammlung an deinen Lippen hängend den preis&lt;br /&gt;gekrönten kopf für deinen schuß zu geben auf Eis gelegt&lt;br /&gt;drängend mit langem hals für deinen kuß der asbach du&lt;br /&gt;siehst auf die uhr schon jetzt alt schmeckt mir nicht mußt&lt;br /&gt;du verstehen ich habs nicht mit flehen hilft dir nichts mehr&lt;br /&gt;mir dein innerstes auszuschütten ich mach dich auch so&lt;br /&gt;alle&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Text: naseweiß &amp;amp; mondgebräunt - von Lizzy ;)&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-7560691627963160525?l=mondgebraeunt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/7560691627963160525/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=7560691627963160525' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/7560691627963160525'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/7560691627963160525'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2008/08/sieh-hin-ich-bin-keine-dieser-flaschen.html' title='Maria, mir schmeckt&apos;s nicht'/><author><name>Naseweiß und Mondgebräunt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09473498210329263617</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-ihOlfbXLamI/TlqvOnuzZxI/AAAAAAAAALY/K_1IIk2rY30/s220/224311_174369999284680_100001350428332_396407_6608044_n.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-476322658809852964</id><published>2008-08-18T22:32:00.003+02:00</published><updated>2008-08-21T15:39:45.935+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Liebe Trennung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lyrik Gedichte'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Literatur'/><title type='text'>Löschpapierliebe</title><content type='html'>&lt;p style="visibility:visible;"&gt;&lt;embed src="http://assets.myflashfetish.com/swf/mp3/minime.swf" quality="high" wmode="transparent" flashvars="myid=11933261&amp;path=2008/08/18&amp;mycolor=00730A&amp;mycolor2=FFFFFF&amp;mycolor3=A7BAC4&amp;autoplay=false&amp;rand=0&amp;f=4&amp;vol=100&amp;pat=0&amp;grad=false" width="160" height="68" name="myflashfetish" align="middle"type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;mit guter mine zum bösen spiel saugst&lt;br /&gt;du mich aus gelöscht deine liebe lastet auf mir liegt&lt;br /&gt;schweren herzens jetzt dein blei stiftest Druck&lt;br /&gt;schriftliche ge Schwüre aus deinen briefen faltete ich&lt;br /&gt;flieger flog auf deine worte jetzt im hohen bogen papier&lt;br /&gt;stapelt sich auf den grund verstreute gedanken an dich&lt;br /&gt;hab ich genug verloren ramm dich ungespitzt in den boden&lt;br /&gt;der tatsachen zurück radiere sie aus und ziehe den schlußstrich&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Text: naseweiß &amp; mondgebräunt - von Lizzy. Gelesen von Lizzy. &lt;/font&gt;&lt;/b&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-476322658809852964?l=mondgebraeunt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/476322658809852964/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=476322658809852964' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/476322658809852964'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/476322658809852964'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2008/08/lschpapierliebe.html' title='Löschpapierliebe'/><author><name>Naseweiß und Mondgebräunt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09473498210329263617</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-ihOlfbXLamI/TlqvOnuzZxI/AAAAAAAAALY/K_1IIk2rY30/s220/224311_174369999284680_100001350428332_396407_6608044_n.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-6251560774189500471</id><published>2008-08-17T00:28:00.011+02:00</published><updated>2008-08-21T16:02:05.950+02:00</updated><title type='text'>Regnpige-Das Regenmädchen</title><content type='html'>&lt;font color="white"&gt; only a fill-line &lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="visibility:visible;"&gt; &lt;embed src="http://assets.myflashfetish.com/swf/mp3/minime.swf" quality="high" wmode="transparent" flashvars="myid=11837841&amp;path=2008/08/15&amp;mycolor=0000FF&amp;mycolor2=FF0000&amp;mycolor3=FFFF00&amp;autoplay=false&amp;rand=0&amp;f=4&amp;vol=100&amp;pat=0&amp;grad=false" width="160" height="68" name="myflashfetish" align="middle"type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" border="0" /&gt;&lt;br&gt; &lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;Da war einst dieses Mädchen. Immer wollte es den Regen spüren, doch immer regnete es nur im Nachbarsort.&lt;br /&gt;Sie wollte das Wasser auf Ihrem Gesicht spüren, wie die Tropfen einzeln jede Ihrer Sommersprossen bedecken.&lt;br /&gt;So lief Sie dem Regen hinterher. Lief und lief und lief. Immer im gelben Regenmantel, den Sie aus Zuversicht trug.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Manchmal stellte Sie sich in eben jenem Regenmantel und Ihren grünen Gummistiefeln unter die Dusche, doch das konnte das Gefühl nicht ersetzen.&lt;br /&gt;Sie schloss die Augen und stellte sich vor, wie es wäre. Im Regen zu tanzen, durch Pfützen zu springen; himmelwärts zu schauen, mit offenem Mund.&lt;br /&gt;Wiesenliegend wollte sie sein, mit ausgebreiteten Armen und Beinen, regenliedersingend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ihre Eltern frug Sie, warum es bei ihnen nie richtig nass wurde. Es hieß, der Regen habe Jever verlassen, da dort bereits zu viele Tränen flossen. Doch das gefiel Ihr, denn damit konnte Sie etwas anfangen. Sie hatte einen Plan.&lt;br /&gt;Fortan lief Sie jeden Tag in Regensachen in die Schule - Sie wollte den Regen anlocken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zuhause hielt Sie immer die Fenster geschlossen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;bat Ihre Eltern, sie mögen doch die Gartenmöbel unterstellen. Sie lief durch den Park, sah sich die Frösche an, um zu sehen, wie diese sich auf den Regen vorbereiteten, wunderte sich, wenn Sie Vögel fliegen sah.&lt;br /&gt;Sie rannte zu den Kühen, beruhigte die Kälbchen, sie mögen keine Angst vor dem Gewitter haben. Ebenso bei den Lämmern und Zicklein.&lt;br /&gt;Der Stier kam wutentbrannt angerannt und stellte sich schnaubend vor Sie. Sie sah ihm in die Augen und sagte nur „Pass´ mal auf, du solltest hier nicht rumschnauben, sondern auf deine Herde aufpassen“.&lt;br /&gt;Sie rannte über die Wiesen und sang Lieder über Lieder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://farm4.static.flickr.com/3142/2574672577_c0bc21dd4f_o.png"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px;" src="http://farm4.static.flickr.com/3142/2574672577_c0bc21dd4f_o.png" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Ort wunderte man sich anfangs, doch mit der Zeit wurde der Anblick immer vertrauter; ja, es gefiel sogar. Die Leute sahen Sie, wie Sie Ihre Freude auf den Regen verbreitete. Es steckte so sehr an, daß manche Kinder sich Ihr anschlossen und manch Erwachsener immer einen Regenschirm bei sich trug. Es war schon ein seltsamer Anblick, bei strahlender Sonne und blauem Himmel Kinder in Regenmänteln und Gummistiefeln zu sehen, die den Himmel ansangen. Doch niemand konnte sich dabei eines Lächelns erwehren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber es fing einfach nicht an zu regnen. So sehr Sie sich auch bemühte, es regnete nicht.&lt;br /&gt;Sie setzte sich in einen Baum und klagte zum Himmel. „Lieber Regen, warum denn nicht? Ich habe doch alles versucht. Habe viele Tränen vertrieben, habe dich gepriesen. Warum willst du nicht zu mir kommen? Alles, was ich wollte war nur, daß es hier einmal richtig regnet, mehr nicht, damit würdest du mich schon glücklich machen“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie saß für viele Minuten dort oben im Baum und schaute sehnsuchtsvoll in den Himmel, doch nichts geschah. Dann stieg das Mädchen hinab und lief mit schlurfendem Gang über die Wiese; sie wollte zu Ihrem Lieblingslamm. Sie kletterte über den Zaun, zog sich Ihren gelben Regenmantel aus, schmiss Ihre Gummistiefel wütend weit von sich und hockte sich neben Ihr Lamm. Sie umarmte es und fing an zu weinen und gar bitterlich zu schluchzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Plötzlich fiel Ihr ein Tropfen Wasser auf die Nase. Dann noch einer auf die Stirn und ein weiterer auf Ihren Mund. Beim Blick nach oben konnte Sie kein Stückchen Himmel mehr sehen, überall waren dunkle Wolken und Sie konnte die Regentropfen sehen, die an dicken Bändern Richtung Erde fielen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lachend und singend rannte Sie über die Wiese, rannte zu den Fröschen, den Kälbchen und Zicklein und strahlte über Ihr ganzes, sommersprossenbedecktes Gesicht.&lt;br /&gt;Ihre roten Haare wurden völlig durchnässt, genau wie Ihre Kleidung und Ihre bunten Ringelsocken, mit denen Sie zurückrannte. Sie rannte durch die Stadt und klingelte an jeder Türe. Ihre Freunde kamen mit zu Ihr raus. Die Eltern riefen zwar hinterher, sie sollten sich wenigstens Regensachen anziehen, doch gegen das Mädchen kamen sie nicht an und so ließen sie sie ziehen.&lt;br /&gt;Die Kinder rannten händehaltend durch Pfützen, sangen Regenlieder und lachten ohne Ende. Sie setzten sich auf der Wiese in einen Kreis und erzählten wild durcheinander. Das Mädchen sah ihnen nur zu, sah zu den Wolken und fing an vor Freude zu weinen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit diesem Tage regnete es wieder regelmäßig in Jever und das Mädchen wurde von allen nur noch „Das Regenmädchen“ genannt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Text: naseweiß &amp; mondgebräunt - von Angelus für Lizzy; Photo: © Lizzy (HvidLiljer)&lt;br /&gt;&lt;b&gt; Gelesen von Lizzy. &lt;/font&gt;&lt;/b&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-6251560774189500471?l=mondgebraeunt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/6251560774189500471/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=6251560774189500471' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/6251560774189500471'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/6251560774189500471'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2008/08/da-war-einst-dieses-mdchen.html' title='Regnpige-Das Regenmädchen'/><author><name>Naseweiß und Mondgebräunt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09473498210329263617</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-ihOlfbXLamI/TlqvOnuzZxI/AAAAAAAAALY/K_1IIk2rY30/s220/224311_174369999284680_100001350428332_396407_6608044_n.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-6482954341871075219</id><published>2008-08-15T06:49:00.010+02:00</published><updated>2008-08-15T07:32:28.112+02:00</updated><title type='text'>Mash ups</title><content type='html'>(jetzt mal keine Geschichte)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;center&gt;&lt;p style="visibility:visible;"&gt;&lt;embed src="http://assets.myflashfetish.com/swf/mp3/mff-mixtape.swf" quality="high" wmode="transparent" flashvars="myid=11814717&amp;path=2008/08/14&amp;mycolor=46DB21&amp;mycolor2=BA0900&amp;mycolor3=DBBE00&amp;autoplay=false&amp;rand=0&amp;f=4&amp;vol=100&amp;pat=0&amp;grad=true" width="300" height="185" name="myflashfetish" align="middle"type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" border="0" /&gt;&lt;br&gt;&lt;a href="http://www.myflashfetish.com/playlist/11814717" target="_blank"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wollte nur eine kleine Einführung in das Thema "Mash up"/ "Bastard Pop" geben.&lt;br /&gt;Dabei handelt es sich um Lieder, die aus Liedteilen verschiedener Lieder zusammengesetzt wurden.&lt;br /&gt;Klassisch macht man das (wenn man die Quellen und die Muße + Technik hat), indem man die Musik eines, und den Gesang eines anderen Liedes mischt. Am besten, wenn sich die beiden Lieder stilistisch stark unterscheiden, es kann kaum eine zu große Diskrepanz geben.&lt;br /&gt;Deswegen heißt es auch nicht (z. Bsp.:) The Prodigy "featuring", oder "with", oder "&amp;", sondern "versus/vs" Enya.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Entstanden ist das Alles Mitte der 90er. Es gab auch die berühmte Sendung MTV Mash up.&lt;br /&gt;Mein erster Mash up, den ich sah war Eminem vs Nena - Nur geträumt von Hifi Brown.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt leider zuviele Dance- und Pop- und einfach Dreck-Mash ups, und auch welche mit 4 oder mehr Liedern, aber die besten sind immer noch die mit Rockliedern. Das Gute ist oft, daß der Mix die Geschwindigkeit des Liedes drastisch anhebt. Wenn an einer Stelle eines Liedes eine langsamere Stelle kommt, setzt dort das andere Lied an - es gibt keine langsamen Stellen mehr.&lt;br /&gt;Manche Originallieder sind auch alleine eher lahm, und erhalten durch den Mix etwas Besonderes. Z. Bsp.: Eminems Superman ist ´ne ziemlich lahme Nummer, aber mit J. Timberlakes Cry me a river hat´s was.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe euch hier einmal ein paar recht gute Mash ups zusammengestellt, damit die noch Unwissenden sich etwas darunter vorstellen können. Es ist immer lustig es vorzuspielen und zu fragen "Kennste das Lied" - "Ja klar." - "Nee, kennste eben nicht".&lt;br /&gt;Hört mal rein, es lohnt sich...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-6482954341871075219?l=mondgebraeunt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/6482954341871075219/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=6482954341871075219' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/6482954341871075219'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/6482954341871075219'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2008/08/mash-ups.html' title='Mash ups'/><author><name>Angelus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04748794667498371510</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_IPS0I1pmu4E/SKT5gZGyE1I/AAAAAAAAAAM/IEHqWpkyu6E/S220/Kopie+(2)+von+IMG_2307.jpg'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-3732545119695206753</id><published>2008-08-15T02:32:00.002+02:00</published><updated>2008-08-15T02:47:32.748+02:00</updated><title type='text'>Breaking news</title><content type='html'>...denn selbst Nachrichten gehen kaputt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="visibility: visible;"&gt;&lt;a style="left: 0px ! important; top: 15px ! important;" title="Klicken Sie hier, um dieses Objekt mit Adblock Plus zu blockieren" class="abp-objtab-09482298686898959 visible ontop" href="http://assets.myflashfetish.com/swf/mp3/minime.swf"&gt;&lt;/a&gt;&lt;embed src="http://assets.myflashfetish.com/swf/mp3/minime.swf" quality="high" wmode="transparent" flashvars="myid=11809075&amp;amp;path=2008/08/14&amp;amp;mycolor=C1C3E0&amp;amp;mycolor2=ED952F&amp;amp;mycolor3=000000&amp;amp;autoplay=false&amp;amp;rand=0&amp;amp;f=4&amp;amp;vol=100&amp;amp;pat=0&amp;amp;grad=false" name="myflashfetish" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.myflashfetish.com/getplayer" width="160" align="middle" border="0" height="68"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.myflashfetish.com/playlist/11809075" target="_blank"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das sollte eigentlich nur ein Testbeitrag werden.&lt;br /&gt;Aber als Information: es wird mehr Hörtexte hier geben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein kleines Gedichtchen:&lt;br /&gt;Lizzy Lizzy, always dizzy, my Missy.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und damit hier wenigstens etwas Sinnvolles drin ist:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;You make me dizzy, Miss Lizzy&lt;br /&gt;The way you rock and roll&lt;br /&gt;You make me dizzy, Miss Lizzy&lt;br /&gt;When we do the stroll&lt;br /&gt;Come on, Miss Lizzy&lt;br /&gt;Love me before I grow too old&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Come on, give me fever&lt;br /&gt;Put your little hand in mine&lt;br /&gt;You make me dizzy, dizzy Lizzy&lt;br /&gt;Oh girl, you look so fine&lt;br /&gt;Just a-rocking and a-rolling&lt;br /&gt;Girl I said I wish you were mine&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;You make me dizzy, Miss Lizzy&lt;br /&gt;When you call my name&lt;br /&gt;Oooooh baby&lt;br /&gt;Say you're driving me insane&lt;br /&gt;C'mon, c'mon, c'mon, c'mon baby&lt;br /&gt;I want to be your lover man&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Run and tell your mama&lt;br /&gt;I want you to be my bride&lt;br /&gt;Run and tell your brother&lt;br /&gt;Baby, don't run and hide&lt;br /&gt;You make me dizzy, Miss Lizzy&lt;br /&gt;Girl I want to marry you&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Come on, give me fever&lt;br /&gt;Put your little hand in mine, girl&lt;br /&gt;You make me dizzy, dizzy Lizzy&lt;br /&gt;Girl, you look so fine&lt;br /&gt;You're just a-rocking and a-rolling&lt;br /&gt;Oh I said I wish you were mine&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(eigentlich weder sinnvoll, noch von den Beatles geschrieben, aber John singt so schön).&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-3732545119695206753?l=mondgebraeunt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/3732545119695206753/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=3732545119695206753' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/3732545119695206753'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/3732545119695206753'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2008/08/mp.html' title='Breaking news'/><author><name>Angelus</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04748794667498371510</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/_IPS0I1pmu4E/SKT5gZGyE1I/AAAAAAAAAAM/IEHqWpkyu6E/S220/Kopie+(2)+von+IMG_2307.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-1188772787115322489</id><published>2008-08-07T00:32:00.008+02:00</published><updated>2008-09-08T14:44:05.703+02:00</updated><title type='text'>Vom Schießen mit Wasserpistolen auf Mücken im Juni/ Von Sandsäcken als Zugvögel</title><content type='html'>&lt;font color="white"&gt;.&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="visibility:visible;"&gt;&lt;embed src="http://assets.myflashfetish.com/swf/mp3/minime.swf" quality="high" wmode="transparent" flashvars="myid=12568925&amp;path=2008/09/05&amp;mycolor=000000&amp;mycolor2=ABABAB&amp;mycolor3=FF4D00&amp;autoplay=false&amp;rand=0&amp;f=4&amp;vol=100&amp;pat=0&amp;grad=false" width="160" height="68" name="myflashfetish" align="middle"type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table border="0" cellpadding="0" cellpacing="0"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;br /&gt;&lt;div dir="rtl" style="overflow:auto; width:410px; height:800px;"&gt;&lt;span dir="ltr"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich schieße in meiner Freizeit auf Menschen. Manchmal fühle ich mich leer, oder muß mich von zuhause ablenken, aber manchmal habe ich auch einfach nur Langeweile, dann schnappe ich mir mein McMillan Tac-50, oder wenn ich Sehnsucht oder Nostalgie verspüre mein rotbraunes Dragunow und gehe damit raus.&lt;br /&gt;Angefangen hat es an einem späten Juninachmittag, unnötig zu sagen, daß es wieder einmal zu warm war. Ich saß auf meiner Couch und stillte meinen Sohn an meiner rechten Brust, nennen wir ihn einfach Julian. Es ist gar nicht so einfach seinem Sohn Ruhe und Geborgenheit beim Stillen zu vermitteln, wenn man von Mücken zerstochen wird, die entweder afrikanische Irgendwas-Killermücken, oder amerikanische laborgezüchtete Mücken sein müßen. Mein großer Sohn, nennen wir ihn Patrice, hatte im Wohnzimmer gespielt und sein Spielzeug wieder rumliegen lassen, auch seine Wasserpistole die gefüllt war, obwohl ich ihm das verbot. Ich sah, wie sich eine Mücke auf der Puppe auf dem Sessel niederließ und bemerkte, daß man die griffbereite Wasserpistole in einen Kontext bringen konnte. Ich kontrollierte, ob aus der Pistole nur Wasser, oder Wasser mit Luft kam – im Nachhinein überrascht mich meine frühe Professionalität – und wettete mit mir selbst um 5 Euro, daß ich sowieso nicht treffen würde. Ich setzte mich aufrecht hin, rückte Julian zurecht, strich mir die Haarsträhne aus dem Gesicht und zielte, so gut das eben mit einem Spielzeug geht. Und ich traf. Ich war so überrascht, daß ich mir zweifelnd die Waffe anschaute.&lt;br /&gt;Als ich am nächsten Tag zum Hofer-Supermarkt ging, gab ich einem Obdachlosen die verlorenen 5 Euro. Die nächsten Tage schaute ich, ob dieser Eine nur ein Zufallstreffer war. Doch ich war zutiefst beeindruckt und erstaunt über meine Zielgenauigkeit. Es gipfelte darin, daß ich mit meinem Mann auf dem Balkon unserer Plattenbauwohnung saß und ich ihm die Zigarette ausschoß, genau auf die Glut. Seine Gesichtsregung von erstaunt – als ich die Wasserpistole auf ihn richtete – zu perplex – als ich dann so präzise traf – verblüffte mich; ich sah nur noch selten Regungen in seinem Gesicht. Ich schoß ihm dann schnell auf die Stirn, damit sein Gesicht nass wurde, damit Wasser in seine Augen kam. Er sollte nicht wissen, wie gut ich damit umgehen kann, er sollte es für einen Zufall halten. Ich überlegte, was ich nun mit meinen Fähigkeiten anstellen sollte und rief meinen alten Bekannten C. an, den ich schon ewig nicht mehr sah. Verstehen sie mich bitte, daß ich seinen Namen nicht nennen will. Ich erzählte ihm einen Teil der Geschichte und sagte ihm, daß ich nun eben eine Schußwaffe wollte. Meine Unkenntnis muß mir aus jeder Pore geströmt sein. Er sah aus wie der KFZ-Meister, wenn eine ahnungslose Blondine fragt, was die Reparatur kostet. Also gab er mir eine Pistole, Walther TPH. Für mich klang die Bezeichnung damals hochtechnisch und faszinierte mich. Wenn ich heute „TPH“ höre, muß ich an den (natürlich alten) Moskvich meines Großvaters denken. Wenn die Sonne schien, mein Opa fröhlich war, der Wagen frisch gewaschen und weitere 17 Faktoren stimmten, kam man tatsächlich an. Erinnern sie sich noch an Jean Reno als Profi-Killer in „Leon – Der Profi“? Der hätte die TPH weder als Briefbeschwerer, noch als Türstopper benutzt. Doch als Anfänger lernt man die Grundlagen am besten mit so einer Schusswaffen-Imitation. Ich bin mir sicher, Jean Reno könnte mit einem feuchten Schwamm mehr Schaden anrichten. Nach 3 Wochen war ich geübt genug und konnte jeden Aussetzer vorhersehen und überbrücken. Ich gab C. die TPH wütend zurück und er gab mir eine Walther P99. Eine recht moderne, gute und sogar hübsche Pistole, doch das war letztendlich das Problem. Ich übte und wurde viel präziser und konnte auf 100 Meter in eine Holzwand ein Smiley schießen, und sie in 10,8 Sekunden auseinander nehmen und wieder zusammen bauen. Wenn ich im Wald war mit F. – einem äußerst loyalem, und oft langweiligem Freund von C., der immer noch bei seiner Mutter wohnte, und wohl auch ewig dort wohnen wird – kam es vor, daß wir unsere Schalldämpfer anschraubten und Tic-Tac-Toe auf einem Baum spielten. Er ließ mich manchmal gewinnen, er erhoffte sich wohl etwas davon…&lt;br /&gt;Doch auf Politikerplakate zu schießen, die wir nachts von den Laternen ab- und wieder an Bäume anhingen, wurde mir schnell zuwider. Ich wollte Reaktionen. F. empfiehl mir mehrere Gewehre und schrieb mir auf einem Zettel auch vernünftige Preise für die Waffen und das Zubehör auf, womit ich wieder zu C. ging, der die Augen verdrehte, als ich ihm die P99 wieder zurückgab, aber erfreut schaute, als ich ihm die Liste vorlas, und dann wieder die Augen verdrehte, als ich ihm die Preisvorstellungen dazu vorlas. Aber ich wollte keine Pistolen mehr, und auch keine Revolver. Zum Einen bin ich kein US-Amerikaner, zum Anderen tragen Mörder, Verbrecher und Irre Pistolen - Profis und ich haben Gewehre. Ich mag Nahkampf nicht, ich will keinem in die Augen schauen. Also nahm ich gleich vier Gewehre mit in meinen Kombi. Nein, nicht im Kofferraum, wer bin ich denn? Auch aus Angst, oder Rücksicht auf die Polizei wollte ich keine Pistolen mehr.&lt;br /&gt;Ich probierte jedes Gewehr über eine Woche lang aus. Nur bei dem M14 mußte ich mich zu der Woche zwingen. F. schwärmte davon, daß die Wache des weißen Hauses es benutzt und redete von den 700 Metern, die man damit am besten überrücken konnte. Doch auch die Durchschlagskraft überzeugte mich nicht – Ami-Mist eben. Dann kam das bekannte Dragunow. Es kommt aus Russland, wurde zur gleichen Zeit wie „Please please me“ der Beatles rausgebracht und benimmt sich auch sehr russisch. Es ist durchschnittlich präzise, aber so robust, daß man es sogar als Brecheisen verwenden kann. Meines hat ein wunderschönes, rotbraunes Holz – F. hat mir ein spezielles Öl zur Behandlung gegeben. Das Dritte war ein Zastava M-93. Bevor ich es sah, konnte ich mir aufgrund dieses schrecklichen Namens nicht vorstellen, daß etwas Gutes dabei rauskommen konnte. Doch als C. „Ah, ein Black Arrow“ sagte als ich es vorlas, bekam ich Hoffnung, die bestätigt wurde als ich das „Monster“, wie ich es nenne, sah. Vielleicht haben sie es schon einmal gesehen. Es ist lang, komplett schwarz und das Markanteste daran ist dieser schwarze Klumpen am vorderen Ende des Laufes, der aussieht wie eine kleine Fahrradpedale, das allen sagt „Denk´ nicht mal dran!“. Das Letzte war das McMillan Tac-50, dessen Name klingt, als wäre es ein Zimmergenosse von McGyver. Schlimm, daß man beim Umgang mit Schußwaffen immer in diese militärische Ausdruckweise verfällt. Das Tac-50 nenne ich „meinen Terminator“, aufgrund der Technik. Es hat eine Mündungsbremse, die den Rückstoß stark verringert. Man kann sie durch einen Schalldämpfer ersetzen, aber F. bastelte mir beides ran. Zum weiteren Spielzeug gehören verschiedene Zielfernrohre und Nachtsichtgeräte. Was mich aber wirklich überzeugte war die Präzision und eine optimale Entfernung von bis zu 2000 Metern. März 2002 hat Corporal Rob Furlong einen Taliban-MG-Schützen auf über 2430 Meter niedergestreckt, was bis heute offizieller Rekord ist. Wenige Tage vorher hat sein direkter kanadischer Kollege den Rekord auf 2310 Meter geschraubt – die kanadische Regierung schwört  auf das Tac-50.&lt;br /&gt;Ich ging also einen Monat später zu C. und warf ihm angewidert das M14 hin und behielt die anderen beiden. Für das „Monster“ Black Arrow, legten F. und ich zusammen. Ich benutzte es nie für meine eigentliche Freizeitaktivität, es ist einfach zu stark dafür. Aber, wenn sich bei mir genug Wut angestaut hat, hole ich es von F. ab und mache den Wald unsicher damit. Wissen sie, wie viel Schuß man braucht, um einen nicht allzu großen Baum auf 1000 Metern zu fällen? Nun, ich versichere ihnen, daß sie das 5 Schuß große Magazin nicht nachzuladen brauchen. Es muß sich für Männer, aber auch Frauen seltsam anhören, aber mit dem M-93 in meinen Händen fühle ich mich, als hätte ich einen Penis, der Long Dong Silver vor Neid erblassen lassen würde.&lt;br /&gt;Ich suchte mir also zum einen ein Versteck für meine beiden Gewehre, damit die Kinder oder mein neugieriger Mann sie nicht fanden, und zum anderen ruhige Plätze mit Übersicht. Oft nehme ich Hochhausdächer, nicht sehr originell, ich weiß. Ich kenne jemanden in einem Kostümverleih. Sie glauben gar nicht, wie einen die Leute übersehen, wenn man eine Handwerkeruniform trägt. Ich habe an verschiedenen Stellen Sandsäcke versteckt, auf denen ich mein Gewehr lege. Mein Terminator hat ja einen integrierten Zweifuß, aber das Dragunow kann auf Dauer unhandlich werden.&lt;br /&gt;Zuerst habe ich mich früh morgens Leute ausgesucht die alleine waren. Mein Erster war ein Obdachloser, der aus einem Papierkorb eine dieser Schmutzzeitungen fischte. Ich sah ihm schon einige Minuten vorher durch das Fernrohr meines Tac-50 (am Anfang wollte ich das präzisere Gewehr, um wenig Fehler zu machen) zu. Das Fadenkreuz, das man aus ach so vielen guten und schlechten Filmen kennt, lag auf der Mitte des Papierkorbs und kurz nachdem ich die Zeitung erkannte drückte ich ab. Der Korb selbst hatte bis auf die unvermeidlichen Löcher kaum Schäden; aber in ihm war Plastikmüll, der ordentlich zersprang und den Obdachlosen solch einen Schreck verpasste, daß er auf seinen fleckigen/durchgesessenen Hosenboden fiel. So fing es an mit meinem Hobby. Ich suchte die Gegend nach einzelnen Leuten ab, die Fehler machten. Manchmal Sachen, die der Anstand verbietet und manchmal Sachen, die mich einfach nur nerven; wie etwa seinen protzigen Wagen weit über der Markierung zu parken.&lt;br /&gt;Nach ein paar Tagen dann nahm ich das erste Mal mein Dragunow mit, was meine Reichweite stark einschränkte, und ich mußte mir sicherer Ziele suchen. Aber ich habe dieses alte Sowjetüberbleibsel lieben gelernt. Das natürliche Gefühl, wenn sich das Holz an meine Wange schmiegt, wie es sich mit mir erwärmt, es ist alles so viel nostalgischer damit. Es kommt schon fast Lagerfeuerromantik auf – Scharfschützenlagerfeuerromantik. Danach nahm ich wieder meine Technikspielerei mit auf das Dach eines leerstehenden Lagerhauses. Ich weiß, wie es klingt, und würden sie es sehen, würden sie mich vielleicht auslachen – insofern sie eine Frau mit einem McMillan Tac-50 auslachen würden – aber bei aller Liebe zur technischen Überlegenheit war mir mein anderer Liebling zu unpersönlich. Auf dem Schaft klebt nun ein quietschbunter Hello Kitty-Aufkleber. Aus der selben Zeitschrift, die ich klauen mußte. Welche Erklärung hätte ich dafür, wenn mich jemand damit sieht? Ich bin Ende 20, ok, Anfang 30, und habe 2 Söhne. Also ein Kriegsinstrument, mit dem man jemanden aus 2 Kilometern Entfernung Manieren beibringen kann und ein Hello Kitty-Aufkleber. Ja Kitty, könntest du das nur sehen, was würdest du sagen? Wahrscheinlich nur „hello“. Nun kannte ich Vor- und Nachteile beider Gewehre und konnte mir ausrechnen, was ich wozu benutzen konnte. Es macht übrigens einen Mordsspaß Jugendlichen, die alkoholtrinkend im Park rumlungern die Parkbänke zu zerschießen; bei einer zersplitterten Bierflasche bekommt Kitty ein Küßchen.&lt;br /&gt;Einmal war es eng. Eine Frau gab ihrem Sohn ein Eis und der Tochter nicht, die darauf hin natürlich weinte, was der Frau aber egal war. Ich kenne das. Meine Mutter ließ mich auch immer spüren, daß nicht ich, sondern meine Schwester das Wunschkind war. Also sorgte ich dafür, daß keiner der beiden ein Eis hatte. Ich konnte es aus dieser Entfernung nicht genau einschätzen, aber ich glaubte zu sehen, wie das Mädchen kurz lachte, als die Eiswaffel platzte. Doch nur kurz, das Sie die Bestrafung durch die Mutter fürchtete. Die aber war viel zu sehr damit beschäftigt dem Sohn das Weinen auszutreiben; sie sah es selbst nicht. Als ich dieser Szene eine Weile folgte, bemerkte ich einen Polizisten, der das Selbe tat. Aber zum Glück war er zu abgelenkt durch fliegende Eisstücken und erschreckte Kinderaugen um den äußerst ansehnlichen Haufen zu sehen, der durch die Luft flog, als sich stolze 12,7x99 Millimeter rasant in die Erde bohrten.&lt;br /&gt;Doch mein prägendstes Erlebnis, an das ich oft denken muß, geschah nach 2 Monaten. Es war früh dunkel geworden. Ich suchte den Bibliotheksparkplatz, das Gelände um den Friedhof und den kleinen Park ab, nach Szenen und Möglichkeiten. Über den kleinen Hügel im Park lief ein junges Mädchen. Blond, vielleicht 15 Jahre. Soweit ich das erkennen konnte hatte Sie Kopfhörer drin und war wirklich hübsch. Ihr folgte ein Mann, mehr als doppelt so alt. Erst dachte ich er kennt Sie, aber er schien nicht aufholen zu wollen auf Sie. Dann rannte er zu Ihr und riss Ihre Schulter nach hinten, sodaß Sie von der Drehung zu Boden fiel. Sie reagierte erst panisch, dann schockiert, dann kaum merklich. Er hatte sich auf Sie geschmissen, daß Sie sich nicht mehr regen konnte und fing an unbeholfen seine Hose zu öffnen. Ich überlegte wie wild. Nein, „wild“ passt nicht. Dutzende Gedanken wurden gleichzeitig verarbeitet, oder wollten es zumindest von mir werden. Mir passierte nie etwas Derartiges und da ich 2 Söhne habe, habe ich im Großen und Ganzen keine Angst davor. Aber doch konnte ich mit diesem viel zu jungen, bezaubernd hübschen Mädchen mitfühlen. Also überlegte ich und versuchte nur konstruktiven Gedanken Beachtung zu schenken. Meine Gedanken bestanden in erster Linie aus je einem Wort und einem dazugehörigen Bild. In ungefährer Reihenfolge waren das folgende Wörter: Kopf, Gehirn, Schwanz, Brustkorb, Herz. Das angepinnte Bild war je ein medizinisches mit dem Körperteil in unbeschossenem Zustand. Ich mußte aufpassen. Das würde meinem Hobby viel zu viel Aufmerksamkeit zukommen lassen, polizeilicher Natur. Und was wäre das für das Mädchen für ein weiterer Schock, plötzlich von der Traufe in den Gehirnmasseregen zu kommen? Ich glaube einen dieser beiden Bedenken hatte ich erst danach, als ich minutenlang auf dem kiesbestreuten Dach auf dem Rücken lag und den Sternen beim Sterben zuschaute. Dann fiel mir Fußball ein und ich mußte an Sportverletzungen am Knöchel denken. Sicher auch ein Aufmerksamkeitsmagnet – seien wir ehrlich, ich werfe nicht mit Dartpfeilen – aber doch weniger problematisch für die Gesundheit als zwei neue Herzklappen. Die vier Füße waren rechts, die zwei Köpfe links; zum Glück, so ist es mir lieber. Vielleicht haben es Linkshänder andersrum lieber, wer weiß. Sein linker Fuß stand auf dem Boden, um mehr Gewichtskraft auf Sie ausüben zu können. Tja mein Freund, nicht mehr lange. Ich presste das heiße Holz in meine Schulter und gegen meine Wange. Ich vermisste Kitty. Zielen, Luft anhalten, noch einmal zielen und durchdrücken kamen mir nie wieder so lange vor.&lt;br /&gt;Ich sah, wie sich der Fuß unnatürlich und viel zu schnell bewegte und schloß die Augen. Ich hatte Angst. Wovor? Ich weiß es nicht. Erwischt zu werden, beim nächsten Blick zombiefilmartige Verstümmelungen zu sehen, das Mädchen getroffen zu haben, vor einer Steuererhöhung…ich weiß es nicht. Irgendwann blickte ich dann wieder durch mein Opernglas auf die mögliche Tragödie weit vor mir und erblickte ein sich aufrappelndes, blondes Mädchen und einen Mann, dessen Liebe zu seinem Fuß einen empfindlichen Knacks bekommen hatte. Wirklich froh war ich immer noch nicht, aber als Sie (ich nenne Sie intern Nathalie, mit französischer Betonung) schließlich wegrannte und er, ohne Namen, sich immer noch, voll von süßem Schmerz, auf dem Boden krümmte, war ich zumindest zufrieden. Ich verstand nicht, warum er, der große, böse Wolf, sich so jammerhaft und ungrazil der Gravitation hingab. „Miezie“  hätte den Fuß an sehr viel dünneren Hautfetzen hängen lassen, und mein „Monster“…wahrscheinlich hätte er sich selbst auf das andere Bein getreten und es gebrochen - wie auch sein letztes bißchen Stolz – also wozu diese Abschiedsgala?&lt;br /&gt;Danach habe ich erst einmal eine Woche Urlaub gemacht und Sudoku angefangen. Doch wenn ich in einer Tour nur Zahlen von 1 bis 9 sehe, überlege ich, ob Telephone mit Wählscheibe eine 0 haben. Ich war mit meinen Kindern auf dem Jahrmarkt. Mein Mann schleppte mich zur Schießbude und ich mußte grinsen, als ich die Repetiergewehre sah; alleine das Wort sieht geschrieben so veraltet aus. Also stellte ich mich hin, überprüfte die Windrichtung und -Geschwindigkeit…sehen sie, sie passen nicht auf. Mit diesem Gewehrchen und auf diese Entfernung ist der Wind zu vernachlässigen (wie auch die Abscheu vor Uropas eingetrockneten Speichel in altem Holz). Deswegen nenne ich ihnen keine Namen, sie sind nicht professionell genug. Jedenfalls wollte ich ihn natürlich gewinnen lassen, doch schon der erste Schuß war ein Treffer. Diese Schießbüchsen verziehen dermaßen, daß es nicht so leicht ist das mit einzuberechnen. Mein Mann guckte erstaunt und ich ließ nur noch den letzten Schuß einen Treffer werden – faire Chance für den Schießbudenmacho.&lt;br /&gt;Ich werde umziehen müßen, zumindest meine Sandsäcke müßen auf Wanderschaft gehen. Man fängt hier schon an zu reden, und das muß ich verhindern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ende&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.torsten-assmann.de/Freizeit/dragunov_.jpg"&gt;&lt;b&gt;Dragunow&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.mcmfamily.com/images/rifles/tac50-package.jpg"&gt;&lt;b&gt;McMillan Tac-50&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/4f/Sniper_Zastava_M93.jpg"&gt;&lt;b&gt;Zastava M-93&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Titel ist noch ein Arbeitstitel.&lt;br /&gt;Text: naseweiß &amp; mondgebraeunt - von Angelus für Lizzy&lt;br /&gt;Hörtext: Lizzy&lt;br /&gt;Hörtext-Untermalung: Leon - Der Profi&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-1188772787115322489?l=mondgebraeunt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/1188772787115322489/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=1188772787115322489' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/1188772787115322489'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/1188772787115322489'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2008/08/vom-schieen-mit-wasserpistolen-auf.html' title='Vom Schießen mit Wasserpistolen auf Mücken im Juni/ Von Sandsäcken als Zugvögel'/><author><name>Naseweiß und Mondgebräunt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09473498210329263617</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-ihOlfbXLamI/TlqvOnuzZxI/AAAAAAAAALY/K_1IIk2rY30/s220/224311_174369999284680_100001350428332_396407_6608044_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-8351461360085630635</id><published>2008-06-25T00:55:00.013+02:00</published><updated>2008-08-14T21:07:27.272+02:00</updated><title type='text'>Mir fehlt das Geheimnisvolle</title><content type='html'>&lt;font color="white"&gt; Hier is nix Geheimnisvolles, Kleine. &lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="visibility:visible;"&gt;&lt;embed src="http://assets.myflashfetish.com/swf/mp3/minime.swf" quality="high" wmode="transparent" flashvars="myid=11801501&amp;path=2008/08/14&amp;mycolor=C1C3E0&amp;mycolor2=ED952F&amp;mycolor3=000000&amp;autoplay=false&amp;rand=0&amp;f=4&amp;vol=100&amp;pat=0&amp;grad=false" width="160" height="68" name="myflashfetish" align="middle"type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.myflashfetish.com/getplayer" border="0" /&gt;&lt;br&gt;&lt;a href="http://www.myflashfetish.com/playlist/11801501" target="_blank"&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich kann seine Gedanken lesen. Richtiges Gedankenlesen, wie im Kino. Es ist so einfach bei ihm. Er hat so klare Gedanken – so einfach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles ist einfach bei ihm.&lt;br /&gt;Ich frage ihn, wie es ihm geht, er denkt „gut“, er sagt „gut“. Ich frage „wie war dein Tag“, er denkt „geht so“, er sagt „geht so“. „Möchtest du etwas Besonderes zu essen heute?“ – „Nein“, „Nein“. Liebst du mich? – „Ja“, „ja“. Doch ich bekomme nicht mit was er fühlt.&lt;br /&gt;Ich sehe ihn minutenlang voller Sehnsucht aus dem Küchenfenster starren, während er seinen Tee in seinen Händen erkalten lässt, und frage ihn, ob er etwas vermisst. „Nein“, und genau das denkt er auch. Aber ich kann sehen, daß es ein Loch in ihm gibt, dafür brauche ich meine Fähigkeit nicht. Er weiß übrigens nichts von ihr.&lt;br /&gt;Ich wollte es ihm erst sagen, versuchte einen passenden Moment zu finden, doch ich wusste, daß dann seine Gedanken nicht mehr die seinen wären. Er würde denken, was ich hören will – was er meint denken zu müssen. Und ich wartete auch auf etwas Neues in ihm, von dem ich nichts weiß. Jetzt weiß ich mehr, als mir vielleicht lieb ist.&lt;br /&gt;Ich weiß, daß seine innere Stimme stumm geworden ist. Es gibt nicht das Teufelchen und das Engelchen, das so klischeehaft wie ein Abziehbild an unseren Gedanken klebt.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.flickr.com/photos/secretgardener/2584974740/"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://farm4.static.flickr.com/3260/2584974740_b8672327ea_o.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt; Auch dieses innere Kind - es bleibt zuhause und kommt nicht mehr zum Spielen heraus. Er war stumm geworden. Viel stummer als jemand, dessen Stimmbänder nicht mehr vibrierten. Ich bin mir sicher, daß Blinde Dinge im Kopf sehen, Taube sich Geräusche vorstellen, aber er funktioniert nur noch.&lt;br /&gt;Einmal frug ich ihn, was er denkt. Da wühlten sich dutzende Gedanken durch seinen Kopf, zu viele, als daß ich sie verstanden hätte. Er frug sich, was ich damit wollte und ratterte wohl eine Liste herab, um dessen passendste Antwort zu finden. „An nichts Besonderes“ – das dachte er nicht einmal, er sagte es einfach. Standardantwort 3.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum ich immer noch mit ihm zusammen bin? Er ist gut zu mir. Er lügt mich nicht an und er ist für mich da. Er denkt auch öfter an mich; er sagt zwar wenig darüber, aber manchmal denkt er an mich. Und wenn wir nicht gestritten haben (ich wollte nicht den Eindruck erwecken, als käme alles von ihm), fallen ihm Sachen über mich ein, die mich erröten.&lt;br /&gt;Was ich denn habe, fragt er mich dann immer. Dann wäre ich froh, wüsste ich nicht was er denkt, mir fehlt das Geheimnisvolle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er ist wie ein Haus, wie ein altes Haus. Und ich bin seine letzte tragende Wand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Text: naseweiß &amp; mondgebraeunt - von Angelus; Photo: ©Angelus (Secretgardener)&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;font color="red"&gt; Gelesen von Lizzy. &lt;/font&gt;&lt;/b&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-8351461360085630635?l=mondgebraeunt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/8351461360085630635/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=8351461360085630635' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/8351461360085630635'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/8351461360085630635'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2008/06/mir-fehlt-das-geheimnisvolle.html' title='Mir fehlt das Geheimnisvolle'/><author><name>Naseweiß und Mondgebräunt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09473498210329263617</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-ihOlfbXLamI/TlqvOnuzZxI/AAAAAAAAALY/K_1IIk2rY30/s220/224311_174369999284680_100001350428332_396407_6608044_n.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-237992328967733969</id><published>2008-06-20T01:21:00.053+02:00</published><updated>2008-08-14T18:09:25.307+02:00</updated><title type='text'>Wie ein Eisbär und eine Fee Freunde wurden</title><content type='html'>&lt;font color="white"&gt; Hast mich erwischt, Kleiner. &lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="visibility:visible;"&gt;&lt;embed src="http://assets.myflashfetish.com/swf/mp3/minime.swf" quality="high" wmode="transparent" flashvars="myid=11797658&amp;path=2008/08/14&amp;mycolor=C1C3E0&amp;mycolor2=ED952F&amp;mycolor3=000000&amp;autoplay=false&amp;rand=0&amp;f=4&amp;vol=100&amp;pat=0&amp;grad=false" width="160" height="68" name="myflashfetish" align="middle"type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.myflashfetish.com/getplayer" border="0" /&gt;&lt;br&gt;&lt;a href="http://www.myflashfetish.com/playlist/11797658" target="_blank"&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.flickr.com/photos/hvidliljer/2613502589/"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px;" src="http://img84.imageshack.us/img84/3661/img8704tt6.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table border="0" cellpadding="0" cellpacing="0"&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;br /&gt;&lt;div dir="rtl" style="overflow:auto; width:410px; height:800px;"&gt;&lt;span dir="ltr"&gt;&lt;br /&gt;Lasse der kleine Eisbär hing mit seinen Tatzen im Eiswasser und schaute den wellenden Spiegelungen auf der Wasseroberfläche zu. „Erzähle mir doch noch einmal, wie Du hierher gekommen bist!“ Svaeja die Frühlingsfee, die gerade dabei war verzweifelt eine Blume zum Blühen zu bringen, antwortete gelangweilt „aber ich erzählte sie Dir doch schon so oft, hast Du nicht einmal genug davon?“ „Nein, ich höre Dir gerne zu, Du kannst so schön erzählen“ – „Nun gut, weil Du es bist:&lt;br /&gt;Es war ein bis dahin ganz normaler Frühlingstag. Ich überlegte, welche Pflanzen ich als nächstes aus ihrem Winterschlaf erwecken sollte, als ich plötzlich einen Grashüpfer auf einem Stein liegen sah. Ein ungewöhnlicher Platz für einen Grashüpfer dachte ich bei mir und ging zu ihm. Erst bemerkte er mich nicht, doch dann vernahm er mein glockenhaftes Summen, das uns Feen umgibt, Du kennst es ja. Er schaute hoch und ich sah ihm seine Verwunderung und Unsicherheit an, aber ich sah auch, daß da noch mehr war. „Sag´ Grashüpfer, wer bist Du, und warum schaust Du so traurig aus?“ – „Ich bin Háleggur, Sohn von Ímaldur. Ich wollte euch nicht stören, ihr seid eine der Jahreszeiten-Feen, oder?“ – „Ja, oh!, verzeih´ mir, daß ich mich nicht vorstellte. Ich bin Svaeja Tharja Blíða Fagra-Rauðka, die Frühlingsfee, nenne mich einfach Svaeja! Aber Du störst mich doch nicht Háleggur, erzähle mir bitte, warum Du so traurig bist!“ – „Ach weißt Du, es gibt da jemanden, den ich sehr liebe, die wundervolle Glyðra. Ich kenne Sie nun seit drei Wochen, aber es fühlt sich an, als wäre es erst ein Grillenzirpen her, das ich Sie das erste Mal sah. Sie war auf einem Blatt und ruhte sich aus. Ich dachte zuerst es wäre nur eine Lichtreflektion, bis ich erkannte, daß es das wohl schönste Wesen ist, das ich je sah. Dann bemerkte auch Sie mich und wir sahen uns eine Ewigkeit nur an – ich glaube das war das erste Mal, das ich nichts sagen musste um den Anderen zu verstehen. Dann gingen wir aufeinander zu und wurden ganz schüchtern und haben uns für den nächsten Tag verabredet uns am Seeufer zu treffen - ich war in meinem gesamten Leben noch nie so aufgeregt; ich hatte so große Angst Sie könnte mich nicht mögen. Aber ich merkte am nächsten Tag, daß auch Sie sehr nervös war. Also packte ich all meinen Mut zusammen, als Sie mir sagte, daß Sie nicht wisse, ob ich Sie möge, und küßte Sie. Ich nahm Sie in die Arme, zog Sie an mich und küßte Sie bestimmt für Minuten; wäre mir nicht schwindlig geworden, küßte ich Sie bestimmt jetzt noch. Die nächsten Tage waren für mich schöner als ich es mir je erträumt hätte. Wir wichen uns nicht von der Seite und lagen meist einfach nur im Gras und hielten uns in den Armen.“&lt;br /&gt;- „Aber Háleggur, das klingt doch wundervoll, was ist denn passiert, daß Du so bedrückt bist? Hat Sie denn vielleicht einen Anderen Freund gefunden?“ – „Nein, das würde Sie mir nie antun, das weiß ich. Es ist aber so, daß wir uns nun ein paar Tage nicht mehr sahen. Ich sah Sie zuletzt am Seestrand, wo ich Sie zum ersten Male küßte. Es war schon sehr spät und Sie musste nach Hause, also gab ich Ihr einen letzten Kuß und Sie flog davon.“ – „Sie „flog“? Aber Grashüpfer können doch nicht fliegen“ – „Da siehst Du es, da ist ja das Problem. Glyðra ist eine Libelle. Sie ist in Ihrer ganzen Art einfach anders als alle, die ich vorher kannte.“ – „Und Libellen und Grashüpfer dürfen nicht zusammen sein, ich kenne das Gesetz als Fee natürlich. Weißt Du denn, was mit Ihr passierte?“ – „Nein, das macht es ja noch schlimmer. Wüßte ich wo Sie ist, oder was mit Ihr geschah, ich würde mir ein Bein ausreißen Ihr zu helfen.“ – „Nun, zum Glück verfüge ich als Fee über besondere Fähigkeiten und werde Dir helfen Sie wiederzufinden.“ – „Aber…aber Svaeja, das ist doch verboten, Du würdest sehr viel Ärger bekommen. Ich möchte nicht noch jemanden ins Unglück stürzen“ – „Lieber Háleggur, mache Dir keine Sorgen um mich! Ich mag vielleicht klein und hilflos aussehen, aber ich habe schon so manchen aussichtslosen Kampf gewonnen. Sei morgen früh wieder hier! Ich werde herausfinden, was mit Glyðra passierte.“ – „Ich weiß nicht, wie ich Dir danken soll.“ – „Danke mir erst, wenn ihr wieder zusammen seid!“&lt;br /&gt;Also flog ich überall hin und frug jeden den ich kannte und nutzte meine Fähigkeiten so gut ich konnte. Doch so sehr ich mich auch bemühte, ich fand Sie nicht. Also ging ich zum König um ihn Bericht zu geben, was ich heute gemacht hätte, damit meine Abwesenheit nicht auffiel. Natürlich war er verärgert, da ich nicht viel erreicht hatte und ich musste versprechen mich die nächsten Tage mehr anzustrengen. Gerade als ich das Schloßtor passierte, hörte ich ein leises, aber schmerzliches Weinen; es kam aus dem Verließ. Vorsichtig flog ich hin um zu schauen wer dort so verzweifelt schluchzte. Es war wie ich gehofft, oder befürchtet hatte, es war Glyðra. Ich tarnte mich, damit mich keiner bemerkte und kniete vor das Gitter, das das Fenster im Verließ ersetzt. Ich sprach Sie an, doch Sie hörte mich nicht, so warf ich kleine Steinchen durch die Stäbe. Sie sah mich ungläubig an, so wie zuvor Háleggur. Ich erzählte Ihr alles, und daß er Sie immer noch über alle Maßen liebte und daß wir Sie befreien wollen. Und der Grashüpfer hatte wahrlich Recht, diese Libelle war eines der schönsten Geschöpfe die auch ich je gesehen habe, und auch eines der traurigsten.&lt;br /&gt;Ich fasste einen Plan Sie zu befreien. Auf den König konnte ich nicht hoffen, er war sehr streng wenn es um seine Gesetze ging, zumal er sowieso sauer war auf mich. Ich wartete bis es dunkelste Nacht war, entledigte mich der Wachen mittels eines Schlafzaubers, wand meinen äußerst komplizierten Stumm-Zauber an, der alles in einem Umkreis von 10 Metern von mir geräuschlos macht und musste all meine Kraft nutzen um die Gitter zu zerbrechen. Ich musste mehrmals ansetzen, da der Palast des Königs aus Drachenschuppen besteht, es gelang mir erst beim fünften Male. Und dann musste ich Glyðra durch das enge Verließfenster ziehen. Du kannst Dir vorstellen wie schwer es ist aufpassen zu müssen, daß zarte Libellenflügel nicht brechen oder reißen, wenn man so geschwächt ist…  Ich schaffte es und wir flogen zur Wiese nahe der Stelle, wo ich frühs Háleggur treffen wollte; während des Fluges musste Glyðra mich stützen. Sie bedankte sich unermüdlich für Ihre Rettung bei mir, doch das war nichts im Vergleich dazu, als Sie Háleggur wieder sah. Sie umarmten und küßten sich, daß ich Angst hatte sie würden sich noch verletzen. Ich ermahnte sie zur Vorsicht, da die schlafenden Wachen sicher schon bemerkt worden wären, doch da nahm das Unheil schon seinen Lauf. Nicht wegen der Wachen fand man mich, nein. Der König sandte seine Spione aus die überprüfen sollten, ob ich meine Arbeit auch ja fleißig erledige. Es war natürlich ein gefundenes Fressen für sie mich nicht arbeitend und die flüchtige Libelle zu erwischen. Sie stürzten sich auf uns ich hatte Mühe die beiden Liebenden an den Händen zu nehmen und mit ihnen davon zu fliegen. Ich flog so schnell ich noch nie flog. Ich wusste erst auch gar nicht, wohin ich eigentlich flog, ich wollte nur den Leuten des Königs entfliehen. So flog ich ewiglich lange, zu einem Tal, welches mir unterwegs einfiel. Ich war mir sicher, daß wir dort sicher wären. Doch der König schickte seine schnellsten Flieger nach uns, die Pfeil-Libellen, ausgerechnet Libellen dachte ich mir. Ach Lasse, Du kennst sie ja gar nicht. Pfeil-Libellen sind sehr kräftig und schmal und lang. Und sie haben ein glänzendes Violett, durch das man sie schon von Weitem erkennt und fürchten soll. Ich wusste, daß ich mich dieses Mal nicht rausreden könnte, auch eine Fee darf sich nicht alles erlauben musst Du wissen. Und ich war dem König eh ein Dorn im Auge. Ich war ihm nicht gehorsam genug, ich war ihm zu „verspielt und nicht ernst genug bei der Sache“ wie er es ausdrückte. Aber was sollte ich machen, ich soll die Natur wieder zum Leben erwecken, dafür muß man fröhlich sein und viel Freude verbreiten und lachen, und ich bin nun einmal so, wie ich bin.&lt;br /&gt;Ich hörte aus der Ferne schon ihr Surren im Wind. Mir fiel ein sehr starker Zauber ein, der sehr viel Kraft brauchte, und ich hatte ihn zu allem Überfluß seit vielen Jahren nicht mehr angewendet. Also brauchte ich zwei Versuche bis er klappte. Die beiden untrennbaren Geschöpfe mussten sich dicht aneinander stellen und ich zauberte sie weg. Ich zauberte sie in ein fremdes, weit entferntes Königreich, in dem der König ebenfalls eine Libelle war und es auch eine Königin gab, die so liebevoll war, daß Sie vom ganzen Volke verehrt wurde. Dort war man nicht so streng und würde diese Liebe gutheißen, zumal ich mir sicher war, daß der König es nicht mit ansehen könne so eine wunderschöne kleine Libelle leiden zu sehen.&lt;br /&gt;Doch für mich war die Sache damit natürlich nicht erledigt, im Gegenteil, für mich sollte der Ärger erst richtig beginnen. Ich kam ebenfalls ins Verließ, doch wurde es in der Zwischenzeit erneuert und derart verstärkt, daß selbst zwei meiner Sorte doch nicht ausbrechen konnten. Der König nahm mir meine Aufgabe den Frühling herbei zu rufen und verbannte mich an den Ort, an dem ich dies auch in der nächsten Zeit nicht schaffen könnte, eben in die Arktis, in der ich Dich traf. Doch meine Kräfte konnte er mir nicht nehmen. Und seitdem bin ich nun hier.“&lt;br /&gt;Der kleine Eisbär lag auf seinem weichen weißen Bauch und hörte mit verschränkten Armen zu. Er schaute Sie an. „Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie ich Dich hier sah; man konnte Dich ja schon aus großer Entfernung sehen. Deine Haare leuchteten so farbenfroh - dieses Grün und Rot, das so ineinander übergeht, und doch so abgegrenzt ist, daß man es nicht beschreiben kann. Deine Haare wehten im Winde und ich sah, daß Du zittertest. Ich ging zu Dir und konnte Deinen über und über mit Blätter überzogenen Körper sehen, Du sahst so schwach aus und hast so schlimm gefroren, doch als ich zu Dir kam, wurde es Dir wärmer.“ – „Ja, wir Feen, und besonders die Frühlingsfeen, wärmen uns nicht an der Sonne, sondern am Mitgefühl anderer, und Du warst mir immer viel Wärme.“ Sie sahen sich lächelnd an und brachen dann plötzlich zeitgleich in lautes Gelächter aus. Sie verstanden sich viel zu gut, als das sie viel sagen mussten um zu wissen, was der andere denkt oder fühlt.&lt;br /&gt;Doch dieses Lachen, diese Fröhlichkeit war der Eishexe ein Dorn im Auge. Sie mochte es gar nicht, wenn es an ihrem Ort Frohsinn gab. Sie hörte das Lachen und flog augenblicklich darauf zu, schwang ihren Zauberstab und schickte einen Blitz zwischen Lasse und Svaeja, auf daß es nur so krachte und die beiden erschrocken zurück setzten. Sie hatten in diesen Augenblicken ganz vergessen, daß sie hinter ihnen her war. Wie sie oben auf dem Eisberg stand, ihre feuerroten, verwünschten Haare im Wind wehend, der einzige Farbstich den es in dieser Richtung gab, das konnte einem schon Angst machen. Svaeja aber stand wieder auf und stellte sich demonstrativ trotzig in ihre Richtung, als sie ihr rüber rief „Was soll das, warum kannst du immer nur Zwietracht und Unheil über alle bringen?“ – „Ich mag dich nicht, ich will dich hier nicht haben, ich kann dich hier nicht brauchen. Das hier ist ein kalter, einsamer Ort, doch du musst das alles kaputt machen, du zerstörst hier alles. Und darum muß ich dich von hier verjagen. Du kommst einfach hier her, obwohl Du hier so gar nicht reinpasst. Du störst die Ruhe hier, Du freundest Dich mit einem EISBÄREN an, Du respektierst mich nicht, respektierst meine Macht über diesen Ort nicht. Ich glaube, Du kennst noch nicht einmal meinen vollständigen Namen, und alle, die ihn nicht kennen werden von mir bestraft.“ – „Zuerst einmal sage ich dir wie schon so oft zuvor, daß ich nicht vorhatte hierher zu kommen. Ich wurde verbannt auf unbestimmte Zeit und versuche nun das Beste aus dieser Zeit zu machen, was für mich bedeutet, daß ich versuche dem Ort Leben zu geben und mich mit den Lebewesen anzufreunden. Und dann sage ich Dir noch etwas: Herkja Beiskja Margvís Grotta, so lautet dein Name.“ Die Eishexe war erstaunt, damit rechnete sie nicht. Doch um keine Schwäche zu zeigen schwang sie wieder ihren Zauberstab und schuf einen Eissturm, der die beiden weit weg trug. Svaeja konnte wenig dagegen tun, außer den Sturz abzuschwächen. Sie hatte zwar Kräfte, doch die waren zu schwach im Vergleich zur Eishexe und außerdem waren diese Kräfte nie für die Arktis bestimmt gewesen, sie funktionierten hier nicht so gut wie zuhause.&lt;br /&gt;Die beiden landeten und versicherten sich, daß dem anderen nichts passiert ist, dann fingen sie an über das Erlebte zu reden. „Ich kann sie nicht leiden“ fluchte Lasse, „immer ärgert sie einen nur. Nie tut sie etwas Gutes, oder hilft einem. Ich wünschte sie wäre nie erschaffen worden.“ – „Lasse“ sagte Svaeja mitfühlend, „sag´ so etwas bitte nicht! Ich glaube nicht, daß sie nur Böses tut, und ich glaube auch, daß sie eine gute Seite hat. Ihr, die ihr nur diesen Ort kennt und nur Kälte erlebt habt, könnt schwerer an das Gute glauben. Ich aber habe schon so viele Geschöpfe kennen gelernt, ich weiß, daß wirklich jeder auch eine freundliche Seite hat. Du weißt nicht, warum sie so ist, wie sie so geworden ist. Versuche bitte einmal etwas Gutes an ihr zu entdecken, tu es bitte mir zuliebe. Du weißt, ich mag es nicht, wenn jemand negative Gefühle hat, das schmerzt mich, ich werde schwach davon. Als ich Dich das erste Mal sah, hatte ich auch etwas Angst. Für eine Elfe ist selbst ein kleiner Eisbär schon ziemlich groß und fürchterlich erschreckend. Aber ich sah das Gute in Dir, ich konnte in Dein Herz schauen, ich sah all die Wärme, die nur raus wollte, und so habe ich Dich von Anfang an gemocht.“ – „Ja, Du hast natürlich Recht. Es tut mir leid, wenn ich so gemein war. Ich kann nicht so sein wie Du, ich möchte auch gerne Dinge wieder zum Leben erwecken können, ich möchte Freude verbreiten, ich möchte Glück ausstrahlen. Aber ich bin so anders als Du.“ – „Nein Lasse, so anders bist Du doch gar nicht, auch Du kannst Glück ausstrahlen. Wenn Du bei mir bist, bin ich fröhlich. Aber jetzt erzähle mir doch noch einmal, wie Du als Baby herumgetobt bist zwischen den Eisbergen und immer wieder ins Wasser gefallen bist und nicht einmal einen kleinen Fisch fangen konntest, Du weißt, ich höre diese Geschichten so gerne“.&lt;br /&gt;Und so erzählten sie sich gegenseitig stundenlang Geschichten aus ihrer Kindheit, Geschichten aus ihrer Heimat. Sie erkannten, daß ihre Orte sich zwar unterschieden, aber auch viele Gemeinsamkeiten hatten - sie lernten sich über die Wochen immer besser kennen. Wunderten sich oft über seltsame Gebräuche und Namen und Wesen, die es in der anderen Welt nicht gab. Es gab immer etwas Neues zu entdecken in ihren Erzählungen.&lt;br /&gt;Dann eines Tages erwachten sie und blinzelten gerade noch die Sonne an, als sie merkten, daß die Eishexe nicht weit entfernt stand und nur darauf wartete, daß sie erwachten. „Herkja!“ rief Svaeja. Lasse warf geschwind ein Eisstück in Richtung der Hexe, „Schnell Svaeja, flieg´ weg!“ Die Hexe schwang wieder ihren Zauberstab und schleuderte einen Blitz hervor. Doch der Blitz traf das Eisstück und wurde davon zurückgeworfen zur Hexe. Sie wurde in das Bein getroffen und fiel schmerzverzerrt zu Boden. Ein weiterer Schmerzensschrei als sie auf den Eisberg aufschlug. „Komm´ Svaeja, das ist unsere Chance, wir verschwinden und sie wird uns nie wieder etwas antun.“ – „Nein Lasse! Ich werde sie hier nicht verletzt zurücklassen. Ich bin nicht so, und das weißt Du.“ Sie ging zur Eishexe und ließ sich auch vom drohenden Blick nicht zurückschrecken. Sie half Herkja sich wieder hinzusetzen und schaute sich das Bein an. „Gebrochen, das müssen wir schienen“ sprach sie, nahm den Zauberstab der Hexe, die Angst bekam sie würde ihr damit etwas antun. Doch sie nahm den Stab, richtete ihn aufs Wasser und schuf einen Eisstab, den sie mit weiterem Wasser an das Bein der Hexe klebte. Diese wiederum wusste nicht, was sie davon halten sollte, sie hatte mit allem gerechnet, aber nicht damit.&lt;br /&gt;Lasse und Svaeja nahmen die angeschlagene Eishexe mit in die Eishöhle und pflegten sie, bis sie wieder gesund war. Sie sah mit an, wie die beiden ihre Spiele spielten, herumalberten und einfach fröhlich waren. Sie spielten natürlich auch mit Herkja, aber diese spielte nur selten und widerwillig mit. Als es wieder Zeit wurde für die Hexe zu gehen sprach sie zu den beiden „Svaeja, Lasse, ihr habt mir geholfen, als ich am verletzlichsten war, ihr hättet mich ebenso gut liegen lassen können. Doch ihr nahmt mich, euren Feind, mit zu euch nach Hause und habt mich wieder gesund gepflegt, obwohl ich euch jederzeit hätte angreifen können, das war sehr mutig von euch. Ich habe jetzt erkannt, was Wärme bedeutet, und dafür danke ich Dir sehr Svaeja. Aber ich muß Dir auch sagen, daß ich niemals so sein kann wie Du.&lt;br /&gt;Schau, dieser Ort ist kalt, und das ist wichtig für die Welt, also muß auch ich kalt sein. Würde ich mich erwärmen, so würde auch dieser Ort schmelzen. Ich hoffe also, Du verstehst, wenn ich niemals so herzensfroh werde wie Du, Svaeja, oder so verspielt wie Du, Lasse. Deine fröhliche, naive Art hat mich oft zum Lachen gebracht, auch, wenn man es äußerlich nicht sah. Aber als Zeichen meines ehrlichen Danks möchte ich Dir diese Kristallkugel geben. Sie hat die Macht Dich wieder in Deine Welt zu bringen. Doch sei vorsichtig! Sie kann das nur einmal – wenn sie erst einmal zerbrochen ist, ist der Zauber freigesetzt und wird Dich nach Hause bringen. Also überlege gut, wann Du ihn benutzt!“&lt;br /&gt;Und so gingen sie wieder ihrer Wege. Svaeja und Lasse wurden seitdem oft zusammen gesehen, und die Eishexe machte einen Bogen um sie; und falls sie sich doch einmal näher trafen, lächelten sie sich gegenseitig an und winkten sich zu. Und wer weiß, wann Svaeja wieder nach Hause zurückkehrte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fin&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.flickr.com/photos/hvidliljer/2619545224/"&gt;&lt;img style="float:center; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px;" src="http://img156.imageshack.us/img156/524/img8722tw7.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;font color="#FFFFFF"&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;Der Titel könnte sich noch ändern.&lt;br /&gt;Text: naseweiß &amp; mondgebraeunt - von Angelus für Lizzy; Malereien/Illustrationen: ©Lizzy (HvidLiljer),Model: Lasse (von Angelus an Lizzy geschenkt)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-237992328967733969?l=mondgebraeunt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/237992328967733969/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=237992328967733969' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/237992328967733969'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/237992328967733969'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2008/06/wie-ein-eisbr-und-eine-fee-freunde.html' title='Wie ein Eisbär und eine Fee Freunde wurden'/><author><name>Naseweiß und Mondgebräunt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09473498210329263617</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-ihOlfbXLamI/TlqvOnuzZxI/AAAAAAAAALY/K_1IIk2rY30/s220/224311_174369999284680_100001350428332_396407_6608044_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-5117158854895201734</id><published>2008-06-19T16:31:00.003+02:00</published><updated>2008-06-27T01:18:39.111+02:00</updated><title type='text'>Verliebt in die Sonne</title><content type='html'>&lt;em&gt;Es war einer dieser Tage, an denen nichts ging, und doch ging etwas. Es ging ihm auf die Nerven und es ging schon seit Monaten so. Einer dieser Tage aus einer ganzen Reihe nichtsgehender Tage.&lt;br /&gt;Wo war nur sein Elan geblieben? Die Freude, die er empfunden hatte und die ihn diesen Beruf ausüben liess? Ihm fehlte die Inspiration.&lt;br /&gt;Er saß in diesem alten Ledersessel und starrte durch das grosse Studiofenster ins Freie. Haareraufend, ein Buchhalter der Bilanz zieht. Draussen regnete es. Verdammter Regen dachte er bei sich und starrte verächtlich auf das Treiben vor seinem Fenster. Menschen mit keine-Zeit-Gesichtern, Menschen mit ignoranten Gesichtern, ihn fröstelte. Menschen mit ...&lt;br /&gt;Ein Gesicht ganz anders als die Anderen. Sein Blick blieb an einem Mädchen haften. Sie stand dort inmitten des Regens, in einem grünen Kleid, barfüssig und summend, pfützenspringend. Keine-Zeit-Gesichter wurden zu langen Gesichtern, ignorante Gesichter zu spöttischen Gesichtern,&lt;br /&gt;sein eigenes, ungläubiges Gesicht wurde ein fest-entschlossen-Gesicht und er trat hinaus. ...&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/hvidliljer/539526229/in/set-72157604079014718/"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://farm2.static.flickr.com/1341/539526229_8d17433772_o.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;Er stand ihr gegenüber. Sie lächelte. Innerhalb kürzester Zeit hatte sie ihn erobert und entführt mit ihrer guten Laune, Offenheit und Unbefangeneit, daß sein sonst so geregeltes Leben, bei dem alles seinen geplanten Verlauf zu nehmen hatte, vollkommen aus den Fugen geraten war. Mittlerweile vergaß er alle seine Vorbehalte gegenüber den Mädchen der Provinz und hätte wohl ohne zu zögern zugegeben, daß allein sie Anmut und Lebendigkeit besitzen. Wie sie so vor ihm saß mit diesem übermütigen Ausdruck in den blauen Augen, musste er unweigerlich an die vergangene Woche und ihren Ausflug in den nahegelegenen Parco Oppio denken, in dem sie, geschmeidig wie eine Katze in den Bäumen herumgeklettert war, und konnte sich ein Schmunzeln nicht verkneifen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie war wohl zweifellos das verrückteste Mädchen, daß er je gesehen hatte. Leidenschaftlich und kühn war sie und wohl auch ein bischen verdreht: Gestern hatte sie dem armen Signore Mancini übel mitgespielt, dessen neugierige Frau, die Klatschbase des Hauses, ihn nach einem ihrer wohl spektakulärsten Eifersuchtsanfälle, in der sie gerne den einen oder anderen Teller oder Blumentopf nach ihm warf, aus der gemeinsamen Wohnung schmiß. Dort verblieb er dann für die nächsten Stunden im Treppenhaus vor verschlossener Tür der ehelichen Wohnung, bevor sich alles aufklärte und sie ihm die Tür öffnete. Als das an der Nase herumgeführte Paar Mancini Fiori sie daraufhin ansprach, welcher Teufel in sie gefahren sei, sich solche Frechheit mit ihnen zu erlauben, antwortete sie mit gekonntem Augenaufschlag, sie habe dem Paar das eigene Privatleben spannender gestalten wollen, damit sie sich zuweilen einmal nicht um das ihre hätten kümmern müssen. Sie habe Männerbesuch gehabt und restliche Frivolitäten blieben ihnen besser erspart. Bei dieser Bemerkung umspielte ein keckes Lächeln ihre roten Lippen und sie ließ die Aufgebrachten im Treppenhaus zurück. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Genau dieses Lächeln war es jetzt, daß ihm seine Gedanken nur so heraussprudeln ließ, als würde er die blasse Sommersprossige, die ihm lachend und so lebhaft antwortete, das sie immer wieder ihre Pose verlor, ein Leben lang kennen. Draussen begann es zu regnen und die Tropfen prasselten gegen das grosse Fenster. Verdammter Regen, dachte er bei sich und fing an zu lächeln, während er hinter seiner Kamera stand und wie ein Theaterregisseur avancierte. Er entfernte sich ein wenig von ihr, kniff dabei ein Auge zusammen und fixierte ihr Gesicht, um es im Ganzen betrachten zu können. Bald darauf neigte er den Kopf etwas zur Seite und trat wieder näher heran, um auch die flüchtigsten Züge zu erkennen, die kleinsten Nuancen der zimtenen Sommersprossen, und das lange rote Haar, welches in leuchtenden Strähnen ihr Gesicht umrahmte. Er wollte das festhalten was sich hinter ihrer sichtbaren Gestalt verbarg, dieses beängstigende Strahlen ihrer Augen, der Grund für ihre natürliche Schönheit. Der fesselnde Reiz, der ihr innewohnt und bewirkt, das gerade er und nicht irgendein Anderer so unsterblich in sie verliebt war. Einer jener Augenblicke, wurde ihm bewusst, die für alle Zeit das Leben zu bestimmen scheinen. Nach dem Regen wird auch die Sonne wieder scheinen. Das wusste er, denn sie strahlte ihn an. Einer jeder Augenblicke, dachte er, die für alle Zeit das Leben zu bestimmen scheinen, einfach und allein durch die Schönheit der Gegenwart, und ihm wurde warm ums Herz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Text:naseweiß &amp; mondgebraeunt - von Lizzy; Photo: ©Lizzy (HvidLiljer),Model:Lizzy&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-5117158854895201734?l=mondgebraeunt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/5117158854895201734/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=5117158854895201734' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/5117158854895201734'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/5117158854895201734'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2008/06/verliebt-in-die-sonne.html' title='Verliebt in die Sonne'/><author><name>Naseweiß und Mondgebräunt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09473498210329263617</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-ihOlfbXLamI/TlqvOnuzZxI/AAAAAAAAALY/K_1IIk2rY30/s220/224311_174369999284680_100001350428332_396407_6608044_n.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-789421172850307298</id><published>2008-06-19T16:25:00.000+02:00</published><updated>2008-06-19T16:30:25.029+02:00</updated><title type='text'>Die Nacht gehört zum Tag</title><content type='html'>Die ganze Nacht liege ich wach, um auf etwas zu warten, was vermutlich ohnehin nicht eintreffen wird. Nicht in dieser Nacht. Nicht heute. Nicht jetzt. Stundenlang warten, doch die Antwort wird nicht kommen. Sie hat vermutlich etwas Besseres zu tun, die Antwort. Vielleicht schläft sie schon längst. Oder immernoch. Barfuß schleiche ich durch das Haus, an das offene Fenster. Da ist der Mond. Dick und rund. Zufrieden. Zumindest zufriedener als ich, obwohl ich rund bin. Wie ein Ballon. Einer, der prall mit Luft gefüllt ist; kurz vorm Platzen. Ich bin gefüllt mit unwillkommenen Fragen oder Gedanken, mit dem Unterschied, daß aus mir die Luft schnell raus ist. Luftmatratze. Anfänglich liegt es sich gar nicht so schlecht auf ihr. Doch langsam und kontinuirlich entweicht ihr die Luft. Man liegt dann sehr bald auf dem harten Boden. Und das kann sehr unbequem werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Mond lächelt eines seiner strahlenden Lächeln, das silbern und zäh an meinen Lippen hängen bleibt. Ein wenig sarkastisch. Als würde er sagen wollen 'Schau nicht so erwartend, ich bin nur der Mond'.&lt;br /&gt;Und der Dicke behält Recht. Ich hasse es, wenn ich im Unrecht bin. Das reicht! Ich heule den Mond an. Irgendwann hat er es satt und verschwindet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist Morgen und die Sonne geht auf. Doch die Antwort ist nicht gekommen. Ich sehe der Sonne zu. Sie lächelt. 'Sei nicht böse auf den Mond, im Grunde bist Du ihm ähnlich. Er wartet in dunkler Nacht auf den Tagesanbruch'. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Sonne strahlt und ich fühle für einen Moment die Wärme in meinem Herzen. Ein lichter Moment. Es fühlt sich gut an. Die Sonne ist etwas, das ich mag. Ich beschliesse, mir ein wenig Creme auf die mondgebräunten Wangen zu schmieren und fahre hinaus. Besorge mir ein Plakat und ein paar Farben. Kräftige Farben. Rote, Blaue, Grüne, Gelbe. Als ich wieder zu Hause ankomme, schreibe ich in grosser Schrift auf mein Plakat 'Ich bin, und das macht mich aus: '. Als Erstes male ich eine grosse Sonne, die strahlt. Damit ich es nicht vergesse. Und nehme mir vor, in jedem Lichten Moment, eine neue Eigenschaft auf mein Plakat zu übertragen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Antwort nicht zu verstehen, bedeutet nicht, das sie nicht existiert. Ich bin die Antwort.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Text:naseweiß &amp; mondgebraeunt -von Lizzy&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-789421172850307298?l=mondgebraeunt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/789421172850307298/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=789421172850307298' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/789421172850307298'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/789421172850307298'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2008/06/die-nacht-gehrt-zum-tag.html' title='Die Nacht gehört zum Tag'/><author><name>Naseweiß und Mondgebräunt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09473498210329263617</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-ihOlfbXLamI/TlqvOnuzZxI/AAAAAAAAALY/K_1IIk2rY30/s220/224311_174369999284680_100001350428332_396407_6608044_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-5920492643017569873</id><published>2008-06-18T17:44:00.004+02:00</published><updated>2008-06-27T01:17:34.555+02:00</updated><title type='text'>Wie der Samba  erfunden wurde</title><content type='html'>Übrigens wurde der Samba von spanischen Gurkenexporteur Samba Olec erfunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weil nämlich mal ein Gurkenfass gebrochen war, er im Gurkenwasser stand und ein extrem stromreicher Zitteraal im Fass versteckt wurde, weil in Spanien in den 1920ern wurden in Zitteraalen Drogen geschmuggelt&lt;br /&gt;So bekam Samba Olec, der in Bolivien nur "Gurken-Olec" genannt wird, spasstische Anfälle und der Samba war geboren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und&lt;br /&gt;als Reminiszenz dessen hat er auf jeder Seite seines Penisses einen AC/DC-Blitz tätowiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Das wurde gestern bei einer Unterhaltung der beiden Naseweiße herausgefunden. Metzger Loske --&gt; Tanze Samba mit mir, daher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unqualifizierte Zwischenrufe von Lizzy:&lt;br /&gt;1. ja yammi^^&lt;br /&gt;2. du knallkopp^^&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;:)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/hvidliljer/2593780310/"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px;" src="http://farm4.static.flickr.com/3241/2593780310_18a045e1e3_o.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Text:naseweiß &amp; mondgebräunt - von Angelus; Photoscreen of the webcamchat © Lizzy &amp; Angelus&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-5920492643017569873?l=mondgebraeunt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/5920492643017569873/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=5920492643017569873' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/5920492643017569873'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/5920492643017569873'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2008/06/wie-der-samba-erfunden-wurde.html' title='Wie der Samba  erfunden wurde'/><author><name>Naseweiß und Mondgebräunt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09473498210329263617</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-ihOlfbXLamI/TlqvOnuzZxI/AAAAAAAAALY/K_1IIk2rY30/s220/224311_174369999284680_100001350428332_396407_6608044_n.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-5647771840015080847</id><published>2008-06-18T02:43:00.001+02:00</published><updated>2008-06-18T03:31:40.784+02:00</updated><title type='text'>Er spielte alle Blätter</title><content type='html'>Er spiele alle Blätter, das betonte er immer wieder. Egal ob beim Poker oder Skat, immer alle Blätter spielen, das war sein Motto. Niemals passen.&lt;br /&gt;Man frug ihn schon gar nicht mehr nach 18, es fing bei ihm mit 2 an. Alles im Leben fing bei ihm bei 2 an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Im Französischen gibt es kein Wort für Sehnsucht“, daran musste er immer denken, besonders beim Skat. Sehnsucht war etwas typisch Deutsches. Das hatte er auf arte gesehen und der Off-Sprecherin zugestimmt.&lt;br /&gt;Er war einmal Rennfahrer gewesen, mehr schlecht als recht. Ricardo Rosset-mäßig seie sein Fahrstil gewesen sagt er immer und lacht dabei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt ist er Beikoch in einem Restaurant.&lt;br /&gt;Er hat 3 Kinder, also eigentlich nur eines. Eines der drei Kinder ist mit 15 von zuhause ausgezogen, das andere liegt im Krankenhaus im Koma.&lt;br /&gt;Es gab vor 4 Jahren einen Autounfall. Er selbst kam recht unverletzt davon. Nasse Fahrbahn, ein Geisterfahrer mit nur einem funktionierenden Scheinwerfer. Natürlich gab ihm niemand die Schuld, doch er spürte die Blicke. Er, der Rennfahrer…hätte doch schließlich ein besseres Reaktionsvermögen, hätte ausweichen können, ausweichen müssen. Er wich ja auch aus, nur nicht weit genug. Woher sollte er wissen, daß der andere zur selben Seite auswich?&lt;br /&gt;Doch auch mit dem einen Kind, der Tochter, ist es nicht so, wie er sich das vorstellt. Sie rasiert sich den Kopf, raucht und trinkt. Er kennt ihre Freunde nicht, will sie auch gar nicht kennen. Er weiß nicht, was er machen soll. Geschlagen hat er sie nie, keines der Kinder, das würde er nicht übers Herz bringen, doch er weiß nicht, was er machen soll; es ist einfach eine andere Generation.&lt;br /&gt;Einmal in der Woche trifft er sich mit Clyvia. Es ist kein Betrügen im normalen Sinne, es geht nicht um Sex. Natürlich haben sie Sex, doch das ist nicht das Entscheidende. Sie geben sich Nähe; die Art von Nähe, die sie zuhause nicht mehr bekamen, die nicht mehr möglich war, nach so vielen Jahren.&lt;br /&gt;Das Heimliche, und daß sie sich nur einmal die Woche sehen, lässt es sich fast wie frisch-verliebt anfühlen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er glaubt, seine Frau weiß, was los ist; doch sie lässt ihn machen. Sie selbst hat auch ein Verhältnis, doch bei ihr geht es tatsächlich nur um Sex. Vielleicht ahnt er es. Ahnt, daß bei den Besuchen seiner Frau bei ihrer Schwester etwas nicht stimmt, doch sein Gefühl bei ihr ist seit längerem etwas abgestumpft und trüb. Und wenn beide ihre Liebschaften haben, wird die Ehe länger andauern können, oder was sie so Ehe nennen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Alles war nicht das, was er sich vorstellte, als er in Spa seine Runden drehte. Doch als es anfing, als es anfing in Blanchimont im rechten Zeigefinger zu zittern, musste er aufhören mit seiner einzigen Leidenschaft. Er ging zum Rennarzt, der ihn nach Hause schickte, wo er sich seinen Beikoch-Job suchte und nun hin und wieder mit seinen alten Kollegen Karten spielt. Und er spielt alle Blätter, das betont er noch heute. Egal ob beim Poker oder Skat, immer alle Blätter spielen, das ist sein Motto. Niemals passen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Text:naseweiß &amp; mondgebräunt -von Angelus&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-5647771840015080847?l=mondgebraeunt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/5647771840015080847/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=5647771840015080847' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/5647771840015080847'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/5647771840015080847'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2008/06/er-spielte-alle-bltter.html' title='Er spielte alle Blätter'/><author><name>Naseweiß und Mondgebräunt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09473498210329263617</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-ihOlfbXLamI/TlqvOnuzZxI/AAAAAAAAALY/K_1IIk2rY30/s220/224311_174369999284680_100001350428332_396407_6608044_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-3387025845679280337</id><published>2008-06-17T23:48:00.004+02:00</published><updated>2008-07-02T12:16:11.134+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Erinnerung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kindheit'/><title type='text'>Zitronengelb</title><content type='html'>Ein unangenehmes Gefühl nistet sich in mir ein, verdirbt mir die Laune, macht mich traurig. Ich würde erklären, warum, wenn ich es wüsste. Gründe genug gäbe es, doch diese sind so aktuell, wie der Schimmel auf dem Toastbrot vom letzten Monat. Im Grunde ist nichts geschehen, es ist rein gar nichts gewesen. Also kein Grund, um sich einmal mehr mies zu fühlen. Kleinigkeiten sind es. Kleinigkeiten, die in meinem Kopf auftauchen, einfach so, ohne Ankündigung.&lt;br /&gt;Ich sehe mir ein Kleid an, zitronengelb. Ein dämliches Kleid, das mich zum Weinen bringt.&lt;br /&gt;Und ich sehe sein Gesicht vor mir. Mein Großvater, auf dem alten Holzstuhl sitzend, mit seinen 52 Lebensjahren. Ein junger Mann für einen Großvater.Er greift zur Brieftasche, mich und meine Mutter zum Wagen dirigierend und fährt mit uns in die Stadt. Wenig später betreten wir diesen Laden. Kindermode. Mein Großvater reicht mir einige Sachen, die ich anprobieren soll. Ein paar Blusen, neue Sommerschuhe und ein zitronengelbes Kleid. Ich, eine 10 Jährige in einem zitronengelben Kleid. Ich war stolz, wie Oskar . Mein Großvater war ein harter Mann, Gefühle zeigte er so gut wie nie.&lt;br /&gt;Er konnte nicht, wie ich später erkennen würde. Doch an diesem Tag, wurde mir klar, wie sehr er mich und meine Mutter liebte und das er dies damit zeigte. Ein einfaches, zitronengelbes Kleid, das mich zum Weinen bringt. Eine kleine Alltagsgeschichte dahinter. Doch eine, die mehr für mich beinhaltet, als Alltag. Ich erwähnte, das er Gefühle nicht zeigte? Er tat dies nie und ich spürte die Einsamkeit hinter dieser Geste. Seine Einsamkeit und die ganze Liebe dahinter, groß genug für die Welt, zu groß für 10 Lager zitronengelber Kleider. Und jetzt muss ich Weinen, weil mein zerbrechlicher Kopf eine Zeitreise macht. Jetzt werde ich sentimental. Schluß damit! Aufhören.&lt;br /&gt;Doch es hört nie auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich vermisse meine Großeltern. Die kleinsten Kleinigkeiten, die meine Kindheit zusammenhalten.&lt;br /&gt;Den Hüftschwung meines Großvaters, immer wenn der Rock'n Roll Sound aus der grossen Jukebox schallte. Das verschmitzte Grinsen bei den kleinen Sticheleien anderen Gegenüber. Eine Eigenschaft, die ich wohl geerbt habe. Ich vermisse das Lächeln meiner Großmutter, mit den wunderschönen, großen, blauen Augen und der eleganten Gestalt. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.flickr.com/photos/hvidliljer/2627836193/"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://img20.imageshack.us/img20/1174/img8733xe7.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;Meine Großmutter, die mir immer das Liebste war. Sie trug diesen roten Lippenstift, wie die Monroe. Ich liebe diese Farbe. Ich benutze sie auch. Ihre seidigen Tücher und das weiche, hellblond wallende Haar. Ich vermisse ihre liebevolle, macnhmal melancholische Art, ihr Blick, wenn sie mich ansah. Ich wollte immer sein, wie sie. Und ich war stolz, wenn man mich mit ihr verglich. Ich erinnere mich an ihren Duft, ich glaube es war Chanel und ich erinnere mich an das grosse Bett mit der weichen Bettwäsche und den Daunenkissen an denen ihr Duft hängen geblieben war. Die Kissen, in denen ich schlief, wenn ich bei meinen Großeltern übernachtete. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie nannte mich Prinzessin, wenn ich ihre Tücher als Kleider trug, ihre Ohrklips anlegte und stolz, in roten Pumps durch die Wohnung stolzierte. Eine Prinzessin war ich für sie. Doch keiner erkannte, das ich keine Prinzessin sein wollte.In Wirklichkeit verkleidete ich mich als meine Großmutter, denn diese wollte ich sein. Dagegen sind Prinzessinen zweitklassig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich vermisse ihre weiche Haut, ihre Hände, sie sanft mir das Haar aus dem Gesicht strichen.  So viel Liebe. Immer und überall. Ich vermisse den grossen Garten, das Haus, ihre Stimmen und die vielen Geschichte, die in jedem Raum geschrieben standen. Es gab so viel zu entdecken. Es gab so viel zu erfahren. Über mich selbst, über das, was ich wirklich bin. Liebe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und der Geruch frischen Kaffees und Kuchen mit Anis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Text:naseweiß &amp; mondgebräunt -von Lizzy Malerei "Monroe":(c)HvidLiljer (Lizzy)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-3387025845679280337?l=mondgebraeunt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/3387025845679280337/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=3387025845679280337' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/3387025845679280337'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/3387025845679280337'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2008/06/zitronengelb.html' title='Zitronengelb'/><author><name>Naseweiß und Mondgebräunt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09473498210329263617</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-ihOlfbXLamI/TlqvOnuzZxI/AAAAAAAAALY/K_1IIk2rY30/s220/224311_174369999284680_100001350428332_396407_6608044_n.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5309426356464688810.post-4376689811355806894</id><published>2008-06-17T23:24:00.008+02:00</published><updated>2008-08-15T08:12:33.283+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Liebe'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Metzgerei'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fleisch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Komisch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben Verliebtsein'/><title type='text'>Wie Herr L. das Glück fand</title><content type='html'>(nach einer beinahe wahren Begebenheit)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="visibility:visible;"&gt;&lt;embed src="http://assets.myflashfetish.com/swf/mp3/mff-circle.swf" quality="high" wmode="transparent" flashvars="myid=11802538&amp;path=2008/08/14&amp;mycolor=EBF222&amp;mycolor2=FF7F50&amp;mycolor3=0011FF&amp;autoplay=false&amp;rand=0&amp;f=4&amp;vol=100&amp;pat=0&amp;grad=false" width="110" height="110" name="myflashfetish" align="middle"type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://mondgebraeunt.blogspot.com/" border="0" /&gt;&lt;br&gt;&lt;a href="http://www.myflashfetish.com/playlist/11802538" target="_blank"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war einer dieser schwülen Spätsommertage, an denen man nicht einmal liegen will. Das alte Thermometer schien diese 38 Grad voller Hohn und Quecksilber hinauszuposaunen.&lt;br /&gt;Dieser Donnerstag war der Höhepunkt einer der langweiligsten Wochen der letzten Monate. Von oben musste es wie ein strahlenverseuchtes Gebiet ausgesehen haben, überall lagen leblos Menschen; selbst die Kinder regten sich kaum. Doch manche konnten es sich nicht aussuchen. Polizisten, Feuerwehrmänner und –frauen, Politiker (nun gut…) und Verkäufer/innen. Eine dieser Verkäuferinnen war unsere Lizzy. Sie war Buchhändlerin in einem recht kleinen, um es mal optimistisch klingen zu lassen: rustikalem Buchladen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die veraltete Klimaanlage war hoffnungslos überfordert und Lizzy sah nur hin und wieder hoch, wenn es ein Geräusch gab. Doch es kam nicht einmal der Lieferant. Normalerweise ging Sie durch die Reihen und strich mit dem Zeigefinger über die Buchrücken und griff sich hin und wieder ein Exemplar. Meist von früheren Dichtern oder alte Kinderbücher, am liebsten aus Skandinavien. Doch heute nicht.&lt;br /&gt;Sie saß einfach auf ihrem kippligem Stuhl und versuchte den größtmöglichen Schatten zu erwischen. Sie schaute sehnsuchtsvoll aus dem Geschäft, vorbei an den vor Mainstream triefenden Schaufensterbüchern, vorbei an der Dekoration, hinaus zum Horizont. Sie sehnte sich nach ihren fernen Ländern; Dänemark, Schweden, Grönland und vor allem Island, ach, dieses Island… Trotz des Schattens glänzte ihre helle Stirn vom Schweiß. Ihre dünne Kleidung klebte an ihrem wunderschönen Körper. Ihr Körper, was könnte man darüber sagen, was nicht schon gesagt worden ist? Welche Formulierung wäre neu? Schließen sie einfach die Augen, stellen sich die schönste Frau vor, die sie kennen und nehmen das mal zwei! Das kommt noch am ehesten hin… Lange, eher rote Haare, knapp über 1,70 und sehr weiche Züge.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hin und wieder spielte Sie mit ihren Haaren und stellte sich vor, daß Sie auf einer Klippe säße und das der Wind sei; dachte an vergangene Zeiten und vergängliche Lieben.&lt;br /&gt;Die Türglocke riss Sie aus ihren Träumen. Eine Reklamation, und ausgerechnet dafür musste Sie nun von dieser Klippe springen. Doch danach hatte der Laden zur Mittagspause geschlossen. Sie machte dicht, steckte sich den Schlüssel in ihre Rocktasche und ging nach Hause; für offiziell 2 Stunden, aber da sie heute eh alleine war und niemand kam, konnte Sie auch eine halbe Stunde dranhängen. Zuhause angekommen, warf Sie sich auf ihr Bett und schaute für einige Minuten auf die Decke und schlief ein, ohne das gewollt zu haben. Plötzlich überkam Sie ein Hungergefühl und sie wachte auf. Nicht richtig Hunger, Sie wollte etwas beißen. Doch der Kühlschrank bot weder Kälte, noch Essen. Mit einem leisen „NEIN!“ fiel ihr Kopf leise auf die rote Kühlschranktür. Genau auf eine Zeichnung, die Sie mit Edding dorthin gezeichnet hat. Durch den Schweiß auf ihrer Stirn kam sie sehr verschwommen auch genau dort hin; was Sie aber nicht bemerkte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Genervt über den Weg, in dieser Hitze, schleppte Sie sich zum nächsten Supermarkt, dem schlecht sortierten „Neukauf“ in der Bahnhofsstraße. Zwei Mischlingshunde bellten sich davor an und man hatte nicht einmal die Lust, sich darüber aufzuregen. Langsam, aber doch anmutig schwang Sie sich durch das Drehkreuz. Vorbei am Gemüse, vorbei am Brot und Kuchen ging es zu den Kaltgetränken. Danach zu den Fertigessen, die ihr so gar nicht zusagten. Ein Smørrebrød mit Schillerlocke, darauf hatte Sie wirklich Lust, aber woher kriegen, hier? Dann überlegte Sie sich, Hackepeterbrötchen zu machen; also diesen kaufen. Sie ging mit ihrer Cola durch die leeren Gänge in Richtung Fleischtheke und blickte auf den Boden, weil ihre Schuhe fast festklebten auf ihm. Da merkte Sie, daß Sie schon angekommen war.&lt;br /&gt;Sie blickte auf und zeitgleich auch die Person hinter dem Tresen; ihre Blicke trafen sich. Er, Mitte zwanzig, kurze, dunkle Haare, leuchtend grüne Augen, stand mit dem Beil in der Hand ganz still da und vergaß das Fleisch zu teilen. Sie, immer noch wunderschön, immer noch mit dem verschwommenem Kühlschrankbild auf der Stirn konnte sich auch nicht mehr bewegen. So standen sie bestimmt eine halbe Minute da, eher der Fleischer sich aus seiner Lethargie reißen konnte. Dadurch konnte auch Sie sich wieder daran erinnern wo Sie war. Sie sah sich diesen Kerl genauer an. Diesem wilden ungestutzten 3-Tage-Bart hätte Sie vielleicht noch widerstehen könnten, aber Sie sah mehr. Sie sah, wie er unter seinem Kettenhemd nackt war. Diese verschwitzte, behaarte Männerbrust war einfach zuviel für Sie und Sie stand schon wieder völlig regungslos da.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Hi, was möchtest Du“? – „Äh…ähm, so Zeugs, rot, lose.“ – „Würstchen“ – „Nein, ich glaube nicht…“. – „Hackepeter“? – „Ja, ich glaub´ das war´s.“ – „Wieviel“? – „So ein halbes Kilo“ sagte Sie völlig verlegen zu ihm.&lt;br /&gt;Er wog genau 500g für Sie ab und verpackte es, dabei schaute er ständig zu ihr. Dann legte er das Paket auf den Tresen und sagte: „Du hast da was im Gesicht“. Sie wischte sich mit der linken, freien Hand über die Wangen und über die Lippen. „Nein, da nicht; komm´ mal her“!&lt;br /&gt;Sie ging zu ihm und mit jedem Schritt spürte Sie, wie ihr Herz schneller schlug, wie Sie immer nervöser wurde, wie ihr immer heißer wurde. Sie stand neben dem Tresen, genau vor ihm. Mit der Cola in der rechten und dem Fleisch in der linken Hand war sie ihm schutzlos ausgeliefert. Er nahm eine Serviette und strich ihr damit zweimal über die Stirn; „alles weg“. Von ihr kam nur ein schüchtern zärtlich gehauchtes „danke“.&lt;br /&gt;Sie wollte sich schon wieder umdrehen, doch er ging einen Schritt nach vorne, legte seinen Arm um ihre Hüften und drückte seine Lippen auf die ihren. In ihrem Gesicht machte sich Verblüffung breit, doch dann schloss Sie die Augen und genoss es. Sie traute sich nicht, auch ihren Arm um ihn zu legen, ihr Kopf nahm als Ausrede die Einkäufe, ihr Herz ärgerte sich unendlich. Sie roch seinen Schweiß, der in ihre Nase stieg und konnte über die Betörung nun überhaupt nicht mehr klar denken. Er hörte ihren schnellen Atem und roch auch Sie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie waren total im Moment versunken, als sie ein, für sie lautes, Geräusch hörten. Ihr Geschäftsschlüssel war aus ihrer Tasche gefallen; dieses verdammte Loch wollte Sie schon lange schließen.&lt;br /&gt;„Ich muß los“ kam nur von ihr und Sie ging schnellen Schrittes weg, ohne sich noch einmal umgedreht zu haben. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.flickr.com/photos/secretgardener/2587507615/"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px;" src="http://farm4.static.flickr.com/3075/2587507615_0a295bbb9b.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Sie war schon bei der Körperpflege, als ihr einfiel, daß Sie nicht einmal wußte, wie er hieß. Sie überlegte, was Sie machen sollte, drehte um und schlich sich vorsichtig zurück; „er soll mich bloß nicht sehen, wie peinlich“. Sie blickte durch das Schokoladenregal und konnte mit Mühe sein Namensschild lesen „Herr L-“. „L-, was für ein Name“ dachte Sie sich, ging zur Kasse, wo eine gelangweilte, äußerst schlecht geschminkte, Kassiererin Sie beiläufig bediente, während sie in einem Groschenroman las.&lt;br /&gt;Verträumt lief Sie den Weg zurück nach Hause, trank ihre Cola, vergaß glatt ihren Hunger und ging wieder zurück in den Laden, wo schon 2 Kunden vor der Tür leicht verärgert warteten.&lt;br /&gt;Als beide bedient waren, sah Sie wieder aus dem Schaufenster, träumte und sah sich wieder auf der Klippe, doch diesmal saß Sie mit ihm da…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Text:naseweiß &amp;mondgebräunt - von Angelus für Lizzy; Photo: © Angelus (Secretgardener)&lt;br /&gt;Song:Toni Holiday - Tanze Samba mit mir (Der Song lief damals an der Fleischtheke) &amp; Rainald Grebe - Tak und Kak&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;font color="red"&gt; Gelesen von Lizzy. &lt;/font&gt;&lt;/b&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5309426356464688810-4376689811355806894?l=mondgebraeunt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/feeds/4376689811355806894/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5309426356464688810&amp;postID=4376689811355806894' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/4376689811355806894'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5309426356464688810/posts/default/4376689811355806894'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://mondgebraeunt.blogspot.com/2008/06/wie-metzger-loske-das-glck-fand.html' title='Wie Herr L. das Glück fand'/><author><name>Naseweiß und Mondgebräunt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09473498210329263617</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/-ihOlfbXLamI/TlqvOnuzZxI/AAAAAAAAALY/K_1IIk2rY30/s220/224311_174369999284680_100001350428332_396407_6608044_n.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://farm4.static.flickr.com/3075/2587507615_0a295bbb9b_t.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry></feed>
